CD-Reviews K-M

LORDI – Spooky sextravaganza spectecular (2021)

(7.466) Olaf (8,8/10) Industrial



Label: AFM Records
VÖ: 26.11.2021
Stil: Heavy Metal


Nachdem Lordi im letzten Jahr mit „Killection“ ihre Best of der frühen und bislang unbekannten Alben veröffentlichte, fragten sich die Fans natürlich, wie man an die verschollenen Scheiben der finnischen Monsterrocker herankommen kann. Zur großen Freude aller Interessierten haben die Jungs tief gebuddelt, die Schätze gehoben und präsentieren uns nun die verloren geglaubten Werke vor dem vermeintlichen Debütalbum „Get heavy“ von 2002. Wir beleuchten natürlich jedes einzelne dieser Prunkstücke.

Was uns mit dem letzten Album vor dem endgültigen Erscheinen auf der weltmetallischen Bühne erwartet, konnte man mit dem Mega-Blockbuster „Shake the Baby silent“, welcher „Killection“ zierte, bereits erahnen. Und tatsächlich, auf dem ziemlich sperrig betitelten siebten verschollenen Album namens „Spooky sextravaganza spectecular“ frönen die Finnen einem Mix aus harte Gitarrenriffs und viel Elektronik Schnickschnack der Marke Human League oder sogar Depeche Mode…und das kommt verdammt smart rüber.

Damit hatte ich wahrlich nicht gerechnet und hatte diese Scheibe so ein wenig vor mir hergeschoben, doch Songs wie das bereits oben erwähnte leise zu schüttelnde Baby, „Lizzard of Oz“, „Killusion“ und vor allem das mehr als überragende „Drekavac“ sind absolute Granaten, die sofort in die Gehwarzen fahren und zum Zappeln animieren.

Dazu ist das Teil einmal mehr sauber und heavy produziert und beinhaltet so einige musikalische Überraschungen, die allerdings perfekt zum Lordi Universum passen und zukünftig durchaus gerne auch live dargeboten werden dürfen.

Damit endet dann auch die Veröffentlichungsorgie der Finnen, die sich mit diesen sieben verlorengegangenen Werken ihrer Frühphase selber ein Denkmal gesetzt haben, doch dazu schreibe ich abschließend in meinem nächste Woche erscheinenden Abschlussbericht ein klein wenig mehr.



Bewertung: 8,8 von 10 Punkten


TRACKLIST

01. SCG Minus 1 – The Ruiz Ranch massacre
02. Demon supreme
03. Re-animate
04. Lizzard of Oz
05. Killusion
06. Skull and bones (The danger zone)
07. Goliath
08. Drekavac
09. Terror extra-terrestrial
10. Shake the baby silent
11. It if ain’t broken (Must break it)
12. Anticlimax



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