A-D

ANGEL WITCH

As above, so below (2012)

Ach du scheiße, die leben noch? Das war meine erste Reaktion, als ich in diversen Foren davon las, dass Angel witch, DIE Helden der NWOBHM, mit einem neuen Album an den Start gehen würden. Mit „Resurrection“ liegt das letzte reguläre Studioalbum ja nun auch schon satte 14 Jahre und da Kevin Heybourne ja nun auch nicht der mitteilungsfreudigste Zeitgenosse ist, war die Überraschung über „As above, so below“ doch recht groß. Doch kann das Album meine Erwartungen erfüllen?

Das ist natürlich schwierig, wenn man als Legende solch geniale Alben wie das selbstbetitelte Debüt oder den 84er Brecher „Screamin‘n’bleeding“ in der Hinterhand hat, die jahrelang Dauergäste unter meinem Saphir waren. Außerdem war ich mehr als gespannt, wie Mastermind Heybourne nun die Doppelbelastung Gitarre/Gesang meistern würde. Da liegt dann leider auch der Hase im Pfeffer, denn für mich war Roger Marsden der eigentliche Diamant in der Band der Achtziger und an diesem beißt sich der Chef leider komplett die Zähne aus. Musikalisch ist alles im grünen, ja sogar SEHR grünen Bereich, denn oldschooliger geht es kaum mehr, doch wenn die weinerliche Stimme einsetzt, geht an vielen Stellen die Stimmung in den Keller. Wenn das so gewollt war: Bravo, prima hinbekommen, doch ich kann mir das so kaum vorstellen. Gitarrentechnisch hingegen passt alles, denn neben Heybourne schreddert Bill Steer (ex-Carcass) mit und sorgt mit seinen richtig geilen Riffs („Witching hour“, „Into the dark“) für fette Gänsehaut. Das Cover ist stimmig, die Produktion ebenso und mit „The horla“ hat man eine richtig geniale Halbballade in der Hinterhand, die am Ende dann nochmal fett abrockt. Tolles Teil!

Tja, rar gemacht und zurückgekommen…willkommen zurück Angel witch. Die Jungs werden mit diesem Album nicht reich, werden die Charts weiterhin ohne ihren Namen lesen, doch der Untergrund freut sich über die Rückkehr einer Legende und wenn Kevin Heybourne entweder seine Stimme etwas modifiziert oder einen anderen Sänger in die Band holt, geht es für die Jungs nochmal nach oben. Nostalgie pur!

Bewertung: total nostalgische 7,8 von 10 Retro Punkten

Tracklist:

01. Dead sea scrolls

02. Into the dark

03. Gebura

04. The horla

05. Witching hour

06. Upon this cord

07. Guillotine

08. Brainwashed

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