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AKOASMA – Ghostpath (2024)

(8.918) Clemens (4,5/10) Dark Metal


Label: Self-Release
VÖ: 31.05.2024
Stil: Dark Metal






AKOASMA aus Dresden veröffentlichen demnächst ihr 2tes Album „Ghostpath“, welches mich wirklich durch eine fiese Berg und Talfahrt mitnimmt. Allein schon das Konzept des gesamten Albums, inklusive des Entstehungsprozesses der letzten 4 Jahren, über den lyrischen Aspekt und der enormen künstlerischen Vielfallt ist einfach erquickend viel und zugleich eine große Kunst!

Die Musiker haben sich hier wirklich viel vorgenommen und man merkt den 13 Titeln einfach an, dass hier sehr viel Herzblut, Schweiß, sowie bestimmt auch die ein oder andere Träne geflossen sein müssen. Wer dachte das Jari von WINTERSUN der einzige ist, welcher bei seinen Alben mit unendlich vielen Spuren, Facetten und den unterschiedlichsten Instrumenten und Stilmitteln arbeitet, sei hier eines Besseren gelehrt („“).

Und hier haben wir es theoretisch mit einer kleinen Undergroundkapelle zu tun, welche aber aus verdammt guten Musikern mit einer großartigen Vision besteht. Viele Musikstile treffen auf so viele verschiedene Ideen und Interpretationen, sodass man die Musik einfach schwer beschreiben kann. Allein schon 5 verschiedene Sänger, wie soll man das unter einem Hut bringen? Am besten hört ihr einfach rein, hier trifft wie im Pressetext passend beschrieben einfach wirklich Death und Black Metal auf Gothic, Pop und Jazz („Motherpath“).

Das große Problem, was ich mit der Platte einzig und allein habe, ist deren Produktion und Soundqualität, welche meines Erachtens der gesamten Sache fies den Kopf abschlägt. Die verschiedenen Stimmen sind nicht auf demselben Lautstärke Level und allgemein klingen die Instrumente im Vergleich zu den Vocals auch wie in einem anderen Studio und einer anderen Aufnahmequalität aufgenommen. Und die Krux an der Sache ist, dass so ein Projekt, mit diesen genialen Titeln, wirklich eine absolute Highend-Produktion und Qualität für mich braucht, um wirken zu können. So wie es aber aktuell mir vorliegt, schwankt über dem gesamten Album hinweg die Qualität und lässt die Songs teilweise schief und einfach unprofessionell klingen.

So leid es mir tut und ich der Band alles gute wünsche, da mich eben eigentlich alles überzeugt und mir gefallen will, so muss ich die Platte erstmal gefühlt nochmal zurückgeben und darum beten, diese einfach neu zu machen, da einfach das Potential sich vollkommen unter Wert präsentiert und man das doch nicht so stehen lassen kann oder? Oder ist es Teil des Konzept und Stilmittels, aber selbst dann würde ich einfach an der Stelle austeigen und bei meiner Meinung bleiben, hoffe aber eher auf ersteres.


Bewertung: 4,5 von 10 Punkten


TRACKLIST

01. Death Stone Elegy (Intro)
02. Step On Deathstone
03. Greyfathers Prayer
04. Maedows & Relics (Interlude)
05. Mortal Voices
06. Helena´s Heritage Pt. 1
07. A Canon For The Elders (Interlude)
08. Motherpath (Helena´s Heritage Pt. 2)
09. Tales, Long Forgotten
10. The Empyrean Gate (Interlude)
11. Swanson
12. The Last Knowledge
13. A Refuge In Flames (Outro)



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