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SPELL – Tragic Magic(2022)

(8.055) Baka (8,6/10) Mystic Heavy Metal


Label: Bad Omen Records
VÖ:     28.10.2022   
Stil:    Mystic Heavy Metal

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Die Kanadier von SPELL haben in ihrer lang bestehenden Zeit schon einiges an Material für ihre Hörerschaft veröffentlicht. Nun wollen sie sich mit ihrem vierten Album weiter beweisen und haben ein angenehmes und starkes Album geschaffen, welches an einigen Ecke doch mal schleift.

Der Einstieg der Platte ist sehr dick geraten und verspricht viel Druck. Man knüppelt die Noten steil nach vorne und sorgt für hetzerische Unruhe und das mit einer guten Balance zwischen Melodie und Riffing.

Im Chorus zeigen die Jungs ihr Talent für eingängige Hooks, die zum Stil der Platte gehören. Der Kontrast zwischen der Heavyness und den rein harmonischen Melodien ist so präzise verpackt, dass man kein schlechtes Wort verlieren kann. Der Rest ist reine Geschmackssache.

Im folgenden Track „Ultraviolet“ geht der Heavy Charakter vom Vorgänger verloren. Er brilliert jedoch mit starkem Songwriting, auch wenn der Song minimalistische Stilmittel aufweist. Ein gelungener Spagat, den man zu schätzen wissen, kann. SPELL haben eine Stimmung und Klangwelt erschaffen, die eine neue Bereiche entdecken lässt.

Ab dem dritten Song reißt die Stimmung jedoch etwas ab und die markanten Strukturen wirken etwas eintönig. Sie reißen ab. Die eingängige Mystik wird nicht in jedem Song eingefangen. So dudeln Song Nummer drei und vier etwas vor sich hin.

Wenn man bis hier gekommen ist, muss man feststellen, dass diese Platte nach einem Plattenspieler schreit und eine gute Anlage voraussetzt. Die Musik ist es einfach wert.

Dieser Fehltritt wird mit „Sarcophagus“ wieder gut gemacht. Die Songs sollen auch nicht immer das Gleiche widerspiegeln und Abwechslung ist gut. Da die Chorus Parts aber so melodisch und gerade ausfallen ist eine Ruhe innerhalb der Songs nicht gefragt.

Gitarristen sollten mal ein Ohr Richtung Soli hinhalten. Die sind außerordentlich gut und ein Volltreffer. Teilweise so markant, dass im Song ein Bruch entsteht. Eine schöne Eigenart, die Pluspunkte einfährt. Den Gesang ist ebenfalss lobenswert, auch wenn er nicht ganz gewöhnlich erscheint. Er bindet sich aber gut in die Musik mit ein.

SPELL haben ein kräftiges, verschrobenes und melodiereiches Album hinterlassen, dass sich zeigen kann. Auch wenn viele Stilistiken altbekannt sind, schafft die Band mit ihrer markanten Eigenart eine Nische, in der nicht viel Platz für gleichartige Interpreten bleibt.


Anspieltipps: „Fatal Breath“ und „Sarcophagus


Bewertung: 8,6 von 10 Punkten


TRACKLIST

01. Fatal Breath
02. Ultraviolet
03. Hades Embrace
04. Fever Dream
05. Sarcophagus
06. Cruel Optimism
07. A Ruined Garden
08. Souls In Chains
09. Watcher Of The Seas
10. The Watching




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