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ORDEN OGAN - The Order of Fear (2024)

(8.989) Olaf (9,0/10) Heavy Metal


Label: Reigning Phoenix Music
VÖ: 05.07.2024
Stil: Heavy Metal






I heard the king is dead“ aus dem Titeltrack könnte man hier als Überschrift nehmen, denn Orden Ogan haben mit ihrem neunten Album das geschafft, was ich ihnen schon länger attestiert hatte, nämlich endgültig Blind Guardian vom Thron zu schubsen, denn im Gegensatz zu den Krefeldern, die, und das mag der Patrick gar nicht gerne lesen, seit Jahren nur halbgaren Kram abliefern, packen die Westfalen auf jedem neuen Album noch eine Schippe drauf und begeistern damit komplett.

Puuh, was für ein Einleitungssatz, der aber notwendig war, um gleich von Beginn an klarzustellen, was ich von „The Order of Fear“ halte. Fette Chöre, Ohrwürmer und natürlich eine saufette Produktion von Meister Seeb himself, der zwar auch in den letzten Jahren ein paar für uns hässliche Entlein klangtechnisch veredelt hat, sich damit aber genügend Kenntnisse angeeignet hat, um seiner Haus-und Hofband das zu verpassen, was sie benötigt: Druck und Klarheit allenthalben.

Natürlich wieder mit einem überragenden Artwork ausgestattet besticht das hier präsentierte Songmaterial mit herrlichen Melodien, spannenden Songstrukturen und bildet eine in sich geschlossene Einheit, was das Album von vorne bis hinten zu einem grandiosen Hörerlebnis macht. Vorausgesetzt man ist Fan dieser Art von Mucke.

Bin ich eigentlich nur marginal, doch manchmal spült meine Arbeit als Musik-Redakteur (Journalist wäre zu hoch gegriffen) ebenjene Scheiben in meinen Fokus, die mich trotz meiner Vorliebe für die härtere Gangart meine Aufmerksamkeit erregen und mir einfach nur Spaß machen. „The Order of Fear“ ist solch ein Exemplar und egal wie oft ich den Rundling zu einer erneuten Lauschung öffne, es ist immer wieder ein grandioses Hörvergnügen, welches nicht langweilig wird.

Ein weiterer Überraschungsmoment, den ich hier unbedingt erwähnen muss, ist der Opener „Kings of the Underworld“, der sofort, ohne Umschweife, Intro oder ähnlichem Schischi sofort drauf losprügelt und den Hörer glatt auf dem falschen Fuß erwischt. Ganz starke Idee, die hier ausdrücklich lobend erwähnt werden muss.

Orden Ogan haben mit „The Order of Fear“ nicht nur ihre Ausnahmestellung gefestigt, sondern vielmehr mit einem ihrer besten Alben überhaupt den Thron von den blinden Gardinen übernommen und werden diesen aller Voraussicht nach noch eine ganze Weile innehaben, denn ich kann mir bei der schon jahrelang anhaltenden Qualität der Band beim besten Willen nicht vorstellen, dass irgendwann mal ein Einbruch stattfinden könnte. Diese Scheibe ist dafür jedenfalls ein eindrucksvoller Beweis.


Bewertung: 9,0 von 10 Punkten


TRACKLIST

01. King of the Underworld
02. The Order of Fear
03. Moon Fire
04. Conquest
05. Blind Man
06. Prince of Sorrow
07. Dread Lord
08. My worst Enemy
09. Anthem to the Darkness
10. The Journey thus far
11. The long Darkness



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