N-P

NO LIGHT ESCAPES – The Purity of Grief (2021)

(7.115) Timo (7,2/10) Progressive Metalcore


Label: Eigenproduktion/Clawhammer PR
VÖ: 05.05.21
Stil: Progressive Metalcore 

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Es ist noch garnicht so lang her, da veröffentlichte die Modern Metal Bande aus Vancouver ihr Debut, damals noch als Progressive Death Metal angetreten, der aber auch schon einige Metalcore Einflüsse in sich trug. Mittlerweile hat man sich allerdings völlig auf die progressive Metalcore Ausrichtung konzentriert, frei nach dem Motto weniger ist mehr. 

Dabei verwenden No Light Escapes durchaus klassische Metalcore Zutaten, die auch melodische Aspekte und natürlich reichlich Breakdown Seitenhiebe nicht zu kurz kommen lassen. Dennoch zeigt dieses zweite Album auch experimentellere Züge. Bei „High Tide“ entdeckt man sogar Surf-Anleihen, die allerdings von dem Spoken Word Gesang mir zu sehr ausgebremst werden. Da war mehr drin. 

Derweil werden die klassischen Zutaten recht weit ausgebreitet, dabei bewegen die Kanadier sich über weite Strecken innerhalb des gemäßigten Tempos, aufgelockert mit dosierten Doulebassgewitter, und zahlreichen Wendungen. Dabei ist „In Absentia“ ein richtig stimmiges Groovemonster geworden. Das die Band um Abwechslung bemüht ist zeigt sich auch in „Cascade“, das mit Alex Badger in Szene gesetzt wird. Ein klassischer Metalcore Song, mit einer guten Melodielinie ausgestattet, der allerdings auch beliebig von jeder anderen Kombo des Genre hätte sein können.

Ein schönes Highlight ist dagegen „Ruminate“, das großzügig die experimentierfreudigen Facetten der jungen Band offenbart. Technisch versierter Modern Metal, der symphonische und progressive Ideen wunderbar in sich vereint. Dabei noch reichlich elegant und melodische Vielseitigkeit spannend auf den Punkt bringt. Weder auf Tempo noch auf einen messerscharfen Breakdown verzichtet, zusätzlich final sphärische Qualitäten aufweist. Wow!

 

Auch auf der Zielgeraden weisen No Light Escapes nochmals bemerkenswerte Züge auf, das mit einen schönen Grundmelodie ausgestattete, asiatisch anmutende „The Summit“ zeugt von absoluter Spielfreude, und einem erfrischenden Ideenkosmos, den man nicht bei jeder Band des Genre findet. Der mit dem abschließenden Track „Phoenix“ wiederum nicht in den Schatten gestellt werden kann. 

Mit „The Purity of Grief“ ist den kanadischen Metalcore Freunden ein vielschichtiges Album gelungen. Zwischen der gewohnten melodischen Metalcore Akrobatik, setzt man auch auf Experimentierfreude, die mal symphonisch und auch einen schönes Pfund progressiver Detailverliebtheit aufzeigt. Gerade bei letzterer Idee zeigt man hier seine Stärken, und hat doch hier und da für eine kleine Überraschung gesorgt. Dadurch hebt sich die Band doch deutlicher von dem Einheitsbrei des Metalcore Sumpfes ab, setzt Akzente und macht Lust auf mehr. 

Anspieltipps:  „Ruminate“ und „The Summit“


Bewertung: 7,2 von 10 Punkten


Tracklist:

01. The Final Arbiter
02. High Tide
03. Specters
04. In Absentia
05. Cascade feat, Alex Badger
06. Ruminate
07. The Summit
08. Pheonix




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