K-M

LORD

Digital lies (2013)

Ich geb’s auf. Ich werde euch jetzt nicht wieder die Ohren voll heulen, dass ich Band xy nicht kenne (ups doch wieder passiert). Na egal. Dann geht’s jetzt ohne großes Tamtam ab in die vollen. Die Australier Lord sind mit ihrem zweiten abendfüllenden Werk „Digital Lies“ am Start. Nachdem Bandleader Lord Tim seine alte Band Dungeon at acta gelegt hat (er hatte wohl von den ständigen Line-Up wechseln die Schnauze voll), ging erstmal etwas Zeit in Land, bevor er sich entschloss, noch mal einen zweiten Versuch mit einem Solo Projekt zu starten. Dies war dann die Geburtsstunde von Lord. Mittlerweile haben sich neben Tim auch noch Damian Costas (Schlagzeug), Andy Dowling (Bass) und Mark Furtner (Gitarre) dazu gesellt und somit ist aus dem Solo Projekt wieder eine Einheit geworden. In Down Under haben sich die Jung’s längst etabliert und konnten für Genregrößen wie Queensryche, Iced Earth, Nevermore, Nightwish oder Saxon die Rolle des Anheitzers übernehmen. Nur soviel in aller Kürze zur Band Biografie.

Lord spielen melodischen Heavy Metal. Eigentlich auf den ersten Blick nix neues, aber von Zeit zu Zeit erhöhen sie den Dampf auf dem Kessel und dann wird die Power Metal Keule geschwungen. Auch ein schnittiges Thrash Riffing sorgt vereinzelt für ordentlich Power. Und das macht dann richtig Spaß. „Betrayal Blind“, der Titeltrack, „2D Person in a 3D World“ und „Battle of Venarium“ sind richtig stark. Fettes Riffing, starke Soli, tolle Chöre und Melodien zum Zungeschnalzen. Echt geiles Zeug. Dagegen stehen die schnellen Kracher „Point o View“, „Final Seconds“, „The Chalkboard Prophet“ und auch das zügige „The Last Encore“. Die treten richtig Arsch ohne dabei eine gute Hookline zu vernachlässigen. Bei soviel klasse Songmaterial kann ich echt nicht verstehen, warum dem guten Tim schon nicht beim ersten Versuch schon der große Wurf gelungen ist? Ist letztendlich aber auch völlig Banane, denn mit dem neuen Silberling „Digital Lies“ wird das bestimmt was werden. Abschließend gibt es mit dem epischen „Battle of Venarium“ noch mal richtig was auf die Glocke. So es sind zwar genug Anspieltipps vorhanden, dennoch habe ich zwei rausgepickt, von denen ich denke, dass sie durchaus für das ganze Album stehen. Das wären dann „Betrayal Blind“ und „Point o View“. Viel Spaß damit!

Fazit: Da hat der Perlentaucher hat mal wieder einen richtig netten Ohrenschmeichler gefunden (find ich jedenfalls). Lord’s Digital Lies ist richtig geil geworden, macht mächtig Laune und sollte in keiner guten Sammlung fehlen. Ach ja, das Cover Artwork kann man ebenfalls als sehr gelungen bezeichnen.

Bewertung: Da steppt der Bär 9,0 von 10 Punkte

Tracklist:

01. Incipio

02. Betrayal Blind

03. Digital Lies

04. Point o View

05. Walk Away

06. 2D Person in a 3D World

07. Final Seconds

08. The last Encore

09. Because we can

10. The Chalkboard

11. Battle of Venarium

12. Footsteps in the Sand (Bonus Track)

13. The richest Man (Bonus Track)

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