KVELERTAK "Nattesferd" (2016)

(2.818) - Siggi (9,7/10)

Label: Roadrunner Records
VÖ: 13.05.2016
Stil: Metal / Black’n‘Roll

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2007 gründeten sich in Stavanger die Norweger Kvelertak, um auf ihre Art und Weise den Black Metal / Black’n’Roll zu revolutionieren und das taten die Jungs auch mit ihren beiden ersten Alben – mit „Nattesferd“ folgte am 13.05.2016 über Roadrunner Records der dritte Streich und ich habe bis heute gebraucht, um die richtigen Worte zu finden, denn Kvelertak entwickelten sich, sie entwickelten sich weiter – doch in welche Richtung? Mag es mir gefallen oder soll ich es Scheiße finden, was hier in guten 46 Minuten dargeboten wird, wird es zünden oder einfach nur verpuffen? So in etwa waren die Gedankenspiele der ersten beiden Durchläufe, doch lest selbst:

Geht das ganze Spektakel mit dem Opener „Dendrofil For Yggdrasil“ noch in recht traditioneller Kvelertak-Art und Weise über die Bühne und weiß sofort zu gefallen, wird es mit der single-Auskopplung (vielleicht etwas unglücklich vor Album-Release, da er nicht das Album wiederspiegelt) „1985“ gleich auch etwas untypisch und genreübergreifend (wie sich jetzt für mich herausstellte, das Highlight der Scheibe, weil er so gänzlich anders ist).

Auch auf allen weiteren Songs treffen raue eingängige Melodien auf gute Arrangements, die wahrscheinlich erst auf den zweiten Blick zu gefallen wissen, aber dann auch richtig. Das Album ist gespickt von vielen genialen Songs, unter anderem auch „Ondskapens Galakse”, der in seiner atmosphärischen Wirkung auch etwas Tiefböses und auch mitreißende Melodie mitbringt.

Fazit:
Kvelertak haben sich weiterentwickelt und das auf ihre eigene Art und somit kann ich nach mehreren Durchläufen sagen, „Nattesferd“ ist geprägt von dieser Entwicklung und zeigt, wie sehr die Skandinavier ihr Repertoire erweitert haben. Hier passt das Gesamtpaket – Sound + Coverartwork sind sehr gelungen, es macht einfach Spaß, wenn man sich darauf eingelassen hat.

Für mich wird der Black’n’Roll hier auf eine andere Ebene gehoben – es scheint (wie bereits erwähnt, erst auf den zweiten, dritten, vierten Blick) etwas ganz Wertvolles entstanden zu sein. Ich für meinen Teil freue mich, die Jungs aus Stavanger demnächst mal live erleben und diese sympathisch schier unbändige Energie spüren und genießen zu dürfen

Bewertung: 9,666 von 10 Punkten

Tracklist:
01. Dendrofil For Yggdrasil
02. 1985
03. Nattesferd
04. Svartmesse
05. Bronsegud
06. Ondskapens Galakse
07. Berserkr
08. Heksebrann
09. Nekrodamus

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