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JENS LÖTZSCH - Destructive Mind (2021)

(6.893) Shadowman (8,8/10) Instrumental Metal / Melodic (Death) Metal


Label: Eigenproduktion / Independent
VÖ: 06.02.2021
Stil: Instrumental Metal / Melodic (Death) Metal

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Kennern der deutschen Metalszene und vor allem Musikern und auch Gear-Nerds dürfte der Name Jens Lötzsch mindestens schon einmal zu Ohren gekommen sein, der junge Mann ist seit mehreren Jahren in der deutschen Metallandschaft unterwegs und war in den sächsischen Bands wie Aeveron und Aeracura aktiv. Mittlerweile ist er als Solokünstler (diverse Cover und eigene Metal und Orchesterkompositionen auf YouTube, Soundcloud etc.), Studiomusiker und Mixer tätig und veröffentlichte kürzlich (vor Monatsfrist) seine erste Solo-EP. Sie erschien am 06.02.2021 und trägt den Namen „Destructive Mind“, enthalten sind sechs Titel, die es auf eine Gesamtspiellänge von guten 22 Minuten. Jens Lötzsch hat alle Instrumente selbst eingespielt

Die EP ist ein reines Instrumental Werk. Die Songs sind allesamt so komponiert und arrangiert, dass es meiner Meinung nach auch keine Vocals bedarf, denn alle Töne, alle Riffs wirken in ihren Arrangements so in sich schlüssig und rund. So werden in allen Songs mitunter orchestrale und symphonische Elemente eingesetzt, was sofort auch z.B. beim Introsong „Preconception“ spürbar ist. Dieser rote Faden zieht sich durch die gesamte EP. Bei „Fear Of Regression“ bringen die Samples und elektronischen Elemente die Würze in die deathigen Elemente der Gitarren und des Drummings, während die Streicher zu einer gewissen atmosphärischen Melancholie beitragen. „Recurrence” könnte auch von einer guten schwedischen Melo-Death-Truppe stammen, aber hört selbst, während aber „Theory Of Destiny“ den Hörer wieder in Melancholie hüllt, um dann mit einem sehr guten Solo aufzuwarten. „Lost Division“ ist in sich ein kleines Bombastwerk. Der Titeltrack „Destructive Mind“, der auch den Abschluss der EP macht, knallt dann nochmal richtig und weiß auf allen Ebenen zu überzugen und vereint nochmals alles, was die bisherigen Songs zu bieten haben. Sehr gut gemacht.

Unterm Strich erfindet Jens Lötzsch mit „Destructive Mind“ das Rad nicht neu, aber das was hier geboten wird, ist hohe musikalische Kunst, bei der alles, aber auch wirklich alles aus einer Hand kommt, von der ersten Note bis zum letzten Masteringschliff und das muss man ersteinmal so machen. Respekt!

Also fassen wir nochmal zusammen.
Die EP "Destructive Mind" ist ein komplettes Ein- Mann Projekt.
Jens hat alles selbst realisiert, vom Songwriting, Recording bis hin zum Mixing und Mastering. Schwerpunkt war einfach, die vielen einzelnen Songideen zu einer eigenen EP zusammenzufassen und auf Bandcamp zu veröffentlichen.

Anspieltipps: „Alle“ – einfach mal reinhören!!!


Bewertung: 8,8 von 10 Punkten


Tracklist:
01. Preconception
02. Fear Of Regression
03. Recurrence
04. Theory Of Destiny
05. Lost Division
06. Destructive Mind




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