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IVANHOE - Blood And Gold (2020)

(6.104) Siggi (8,9/10) Progressive Metal

Label: Massacre Records
VÖ: 20.03.2020
Stil: Progressive Metal

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Ivanhoe kommen aus Bietigheim-Bissingen / Baden-Württemberg und gründeten sich 1986. Von 1999 bis 2001 haben sich die Prog Metaller eine Pause gegönnt und können mittlerweile auf 7 Alben und 3 Demos in ihrer Geschichte zurückblicken. Album Nr 8 trägt den Namen „Blood And Gold“ und wird am morgigen 20.03.2020 über das Label Massacre Records veröffentlicht. Die guten 38 Minuten entahlten 9 Songs, die vor Facettenreichtum und Überraschungen nur so strotzen, das möchte ich schoneinmal vorwegnehmen.

Das Album startet mit zwei Prog-Rock-Nummen („Midnight Bite“ & „Broken Mirror“), die auch nach dem dritten, vierten Durchlauf immer noch interessant sind. Dem folgt dann „Fe Infinita“ und hier haben wir fast nen Stilbruch, was nicht negativ zu verstehen ist - die Vocals von Yvonne Luithlen geben dem Song eine besondere Note und einen emotionalen Touch. „Blood And Gold“ kommt dann wieder progressiv daher, allerdings nahezu bombastisch – vereinnahmend! Während „Martyrium“ noch symphonisch und zweistimmig ist, folgt mit dem hymnenhaften „If I Never Sing Another Song“ ein Titel, der in jedem Musical Platz finden würde. „Solace“ wirkt anfangs sehr getragen, baut sich im zweiten und dritten Drittel zu einem sehr unvorhersehbaren Song auf, mit geiler Hookline. Bei den letzten beiden Titeln bleibt festzuhalten, dass „Shadow Play“ eine Mega-Aufwertung durch das Saxofon von Andreas Musch bekommt – einfach wunderbar, da sollte jeder mal reinhören. Und mit „Perfect Tragedy“ gelingt den Männern ein eingängiger Abschluss.

Das achte Studioalbum, das Gesamtkunstwerk „Blood And Gold“ von Ivanhoe weiß in allen Belangen zu überzeugen, die Musiker, ihre technischen und auch gesanglichen Fähigkeiten sind in einem optimalen Einklang mit Songwriting und Arrangement. Textlich geht es im zeitkritische („Martyrium", „Perfect Tragedy"), historische („Midnight Bite", „Blood And Gold") als auch fiktive Themen („Broken Mirror"). Der Sound ist aufgeräumt und klar und passt richtig gut, es wurde von Andy Horn im The Red Room Studio gemischt und gemastert. Das Coverartwork von Thilo "Minz" Meyer rundet das Gesamtbild ab.

Anspieltipps: „ALLE“ als Ganzes

Bewertung: 8,9 von 10 Punkten

Tracklist:
01. Midnight Bite
02. Broken Mirror
03. Fe Infinita
04. Blood And Gold
05. Martyrium
06. If I Never Sing Another Song
07. Solace
08. Shadow Play
09. Perfect Tragedy

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