CD-Reviews H-J

HAUNTED CENOTAPH – Abyssal Menace (2020)

(6.707) Em Zett (8,0/10) Death Doom


Label: Redefining Darkness Records
VÖ: 18.12.2020
Stil: Death Doom

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Es bleibt dabei - aus unserem Nachbarland Polen kommen einfach keine schlechten Metalbands.

Ein weiteres Beispiel dafür sind HAUNTED CENOTAPH, die vorzugsweise im tiefergelegten  Tonsektor rumkrauchen. Ihr sehr morbide ausgerichteter Doom gefällt vor allem durch die Heavyness der Gitarrenfraktion. Dazu gibt’s röchlig-räudiges Front-Gegrunze mit leichtem Gruselfaktor. Die Songs selbst sind von ihrem Aufbau recht einfach gestrickt, versprühen ihre klaustrophobische Wirkung aber durch deren Gesamtwirkung. Der Runterstimm-Faktor der Gitarren erreicht die beeindruckende Tiefe des Baikalsees und ist einer der Pluspunkte auf „Abyssal Menace“.

Des Weiteren weist die Platte einen angenehmen Demo-Charme auf, obwohl sie dabei gut produziert ist. Man merkt HAUNTED CENOTAPH an, dass sie viel AUTOPSY, CANDLEMASS als auch CELTIC FROST hören, denn im Fahrwasser genannter Bands sehen sich die Herrschaften aus Rszeszow ganz klar.

Für das erst dreijährige Bandbestehen und ihr Debütalbum ist dies hier eine erstaunlich ausgereifte und selbstbewusste Platte. Das immer mal wieder gesanglich eingestreute „Ughh“ als stilprägendes Element eines gewissen TOM WARRIOR FISCHER kann durchaus als Referenz und Wertschätzung durch die Band an diesen Herren gesehen werden. Dobra robota chIopaki.

Anspieltip: „Rotten Existence“


Bewertung:8,0 von 10 Punkten


Tracklist:
01. The Music Of Erich Zann
02. Cursed Abomination
03. Rotten Existence
04. Miasmatic Malodour
05. Abyssal Menace
06. Funeral Candles
07. Seed Of Belial




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