H-J

HÄMATOM (2014)

"X" (1.265)

Label : Rookies & Kings
VÖ : 17.10.2014
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Da veröffentlichen Hämatom zu ihrem zehnjährigem Bandbestehen bereits ihr 5. Studioalbum und bis auf einen kurzen live Eindruck beim With Full Force 2013 (und das „kurz“ hat seine Gründe), ist es mir bisher erspart geblieben mich mit dem Quartett und seiner Tonkunst zu beschäftigen. Aber nun war es soweit, vielleicht würde ich durch „X“ endlich begreifen wodurch diese Band ihre Daseinsberechtigung hat. Neben lediglich zwei neuen Songs befinden sich auf der Doppel-CD Cover-Songs diverser Künstler sowie neu aufgenommene, bereits bekannte Hämatom-Lieder.

Eingeleitet wird die erste CD mit einem der neuen Songs. Man könnte meinen das „Teufelsweib“ hat es in sich. Denkste!! Da stell ich mir vor wie diese vier maskierten Männer vor mir stehen und „brüllen“: „Belüg mich! Betrüg mich! ... Teufelsweib!“ Bei dieser Darbietung fühle ich mich eher aufgefordert loszulachen, als deren Aufforderung nachzugehen. Besser dagegen gefällt mir die zweite neue Eigenkreation „Leichen pflastern unseren Weg“, die den zweiten Teil des Albums eröffnet. Denn in dieser steckt wirklich Power drin. Textlich zwar ist auch das keine Granate, aber musikalisch lädt das zum Mitgehen ein. Ob die Fans mit nur zwei neuen Songs hier auf ihre Kosten kommen, wage ich zu bezweifeln. Die Idee aus jeweils einem Bandjahr einen Song zu covern, ist gut. Die Umsetzung allerdings lässt zu wünschen übrig. Gecovert werden unter anderem „ Guten Tag“ von Wir sind Helden, „Emanuela“ von Fettes Brot, „Oh Jonny“ von Jan Delay und „Geboren um zu leben“ von Unheilig. Die Songs hat man fast alle schon einmal gehört (manche leider mehr als einmal), und man braucht sie nicht auch noch im Hämatom-Stil.

Ja, ich muss zugeben, dass Hämatom so etwas wie ihren eigenen Stil haben. Dieser klingt war größtenteils orientierungslos, weder gut noch böse, weder hart noch weich, doch Wiedererkennungswert hat diese Band. Einen erstaunlich schönen Abschluss finden sie hier mit einerPiano-Version ihres Hits „Totgesagt doch neu geboren“. Klar ist das dick aufgetragen, aber wenn man sich auf den Song einlässt, ist er sehr schön und gesangstechnisch ist das ebenfalls eine gute Leistung.

Bewertung : 5 von 10 Punkten

Tracklist :

CD1
01. Teufelsweib
02. Kids
03. Bilder im Kopf
04. Blinde Fäuste
05. Geboren um zu leben
06. Oh Jonny
07. Schwarz zu Blau
08. Vom selben Stern
09. Remmidemmi (Yippie Yippie Yeah)
10. Emanuela
11. Guten Tag

CD2
01. Leichen pflastern unseren Weg
02. Alte Liebe rostet nicht
03. Sturm
04. Eva
05. Leck mich
06. Es ist nicht alles Gold was glänzt
07. Seelenpiraten
08. Auge um Auge
09. Man muss nicht sterben, um in der Hölle zu sein
10. Ihr kotzt mich an
11. Totgesagt doch neu geboren(Teil 3)

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