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ELECTROMANCY – Robot Black Metal (2021)

(7.032) EmZett (ohne Wertung) Roboter-Metal


Label: DIY
VÖ: 30.04.2021
Stil: Roboter-Metal

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Hinter diesem wirklich sehr speziellen Projekt namens ELECTROMANCY steckt Step Tranovich aka SATYRA aus dem kalifornischen Oakland. Eine äußerst schwere Krankheit, die u.a nervlich bedingte Funktionsstörungen mit sich bringt, hat es ihm quasi unmöglich gemacht, wie ein ganz normaler Musiker mit Instrumenten umzugehen. Wenn z.B. die Hände selbige Instrumente nicht mehr bedienen können, ist das garantiert niederschmetternd. Was macht dieser im positiven Sinne verrückte Kerl aber, um trotzdem seiner Leidenschaft zu frönen? Er lässt den Kopf nicht unter der Grasnarbe verschwinden, sondern ersinnt neue Ideen im Rahmen seiner Möglichkeiten.

In diesem Fall ist es sein One-man-project ELECTROMANCY, mit dem er genau das macht, was der Name seiner Debüt-EP „Robot Black Metal“ aussagt – Schwarzmetall von Robotern.

Den musikalisch-praktischen Teil übernehmen komplett programmierte Computer, die Satyra´s Vorgaben adäquat umsetzen. Heraus kommt eine ganz und gar eigenwillige und gewöhnungsbedürftige Art von Musik, die auf Grund ihrer Entstehung und Erzeugung völlig eigen, sehr speziell, möglicherweise schwer verdaulich, aber irgendwie auch bemerkenswert ist.

Was die instrumentale Umsetzung betrifft, solltet ihr so ziemlich alles vergessen, was ihr sonst kennt. Einzig die Vocals harmonieren mit den gewohnten Black-Metal-Pragmatismen.

ELECTROMANCY veröffentlichen auf dieser EP grade mal 2 Songs – wohl auch mit der Intention zu sondieren, wie der geneigte Hörer solcherart Musik aufnimmt. Zum einen gibt es die Eigenkomposition „The Spark“ und zum anderen wird die DARKTHRONE-Epigonie  „Transsilvanien Hunger“   gecovert. Eine qualitative Wertung überlasse ich in jedem Fall euch als Hörer, denn besagte Musik ist in zwei Sätzen kaum erklärbar und wirkt garantiert auf jeden anders.

Und obwohl ELECTROMANCY sicher einen Exotenbonus verpasst bekommt – Daumen hoch für Satyra hinsichtlich seiner Willensstärke, seines Mutes und seiner Energie, durch die er sich nicht unterkriegen lässt. Das lässt ihn seine Liebe zur Musik weiterführen, auch wenn das Ergebnis ungewöhnlich erscheinen mag. Danke, dass du uns daran teilhaben lässt.


Bewertung: ohne


TRACKLIST

01. The Spark
02. Transsilvanien Hunger (DARKTHRONE Cover)




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