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CHAOS OVER COSMOS – The silver lining between the Stars (2021)

(7.268) Marky (7,5/10) Progressive Metal


Label: DIY
VÖ: 01.08.2021
Stil: Prog-Metal

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Ah ha, CHAOS OVER COSMOS ist ein Zwei-Mann Prog-Metal Online(!) Projekt, bei dem sich Bandkopf Rafal Bowman, aus Polen, zu seiner dritten Platte „The Silver Lining Between The Stars“, auch wieder einen neuen, ebenso dritten, Sänger KC Lyon, dieses Mal aus den U.S.A., hinzuholte. Während offensichtlich gemeinsam an den Songs geschrieben wird, übernimmt Rafal das Einspielen der Gitarren, sowie dem Programmieren der Keyboards und der Drums.

Da wäre ich schon bei meinem ersten Kritikpunkt an der Platte. Während das Keyboard, die gewünschten atmosphärischen Klangbilder erzeugt, zimmern die programmierten Drums, mit ihren teils hyperschnellen Double Bass Parts, fast alles zu. Ich gehe schon davon aus, dass ein Marco Minnemann, oder Bobby Jarzombek, das auch hingekommen würden. Aber auf „The Silver Lining Between the Stars“ klingt das einfach zu steril und aalglatt produziert, was negativ ins Gewicht fällt, gegenüber der sonst an sich guten Produktion.

Zu überzeugen weiß das sehr gute Gitarrenspiel von Rafal und die proggigen Arrangements, deren Ausführungen auch Songs von 10 Minuten Länge entstehen lässt, wie „Violent Equilibrium“ und „The Sins Between The Stars“. Die zwei Songs stehen auch gleichzeitig für die stilistische Bandbreite, welche CHAOS OVER COSMOS hier auffahren. Während „Violent Equilibrium“ als proggiger Hassbratzen daherkommt, der auch Death Metal Fans gefallen könnte, erklingt „The Sins Between The Stars“ in bester Steve Wilson/PORCUPINE TREE Manier. Vielleicht gefällt mir daher dieser Song besonders gut. Natürlich setzt hier, wie auch bei den anderen vier Songs, Sänger KC LYON mit seinen Kreisch-Growl Attacken, den gewissen Stempel auf, der zu überzeugen weiß.

CHAOS OVER COSMOS erzeugen auf ihrer dritten Platte einen Prog-Metal Kosmos, der vertrackte Songarrangements mit melodischen Gitarren, atmosphärischen Keyboards, sowie Death Metal Kreischgesang und Double Bass Geballer kombiniert. Während die erste Hälfte der Platte proggig-härteren Grades ist, wird „The Silver Lining Between the Stars“ zur zweiten Hälfte melodischer und eingängiger. Wer auf diesen wilden Space Trip mitwill, sollte mit den Hörübungen schleunigst beginnen.

Anspieltipps: „The Sins Between The Stars“ und “Control ZED”


Bewertung: 7,5 von 10 Punkten


TRACKLIST

01. Violent Equilibrium
02. The Last Man In Orbit
03. Eternal Return
04. Control ZED
05. The Sins Between The Stars




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