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CATAMENIA

The rewritten chapters (2012)

Na da schau her!!! Wieder mal eine Band, die ich bisher nicht kannte. Diesmal hat’s die finnische Band Catamenia erwischt, welche anno Zopf von den beiden Gründungsmitgliedern Riku Hopeakoski und Mika Tönning in Oulu ins Leben gerufen wurde.

Seit 1998 nimmt die Band Alben wie am Fließband auf. Das ist jetzt nicht negativ gemeint, sondern zeigt mit welchem Fleiß und Enthusiasmus die Jungs, trotz der doch recht häufigen Lineup-Wechsel, bei der Sache sind. Und nach neun regulären Langrillen war es dann wohl an der Zeit, den Backkatalog zu durchforsten und man dachte sich anscheinend, ey warum spielen wir nicht nen Paar alte Klassiker neu ein??? Gesagt getan. Und damit’s den Fans (und die es mal werden wollen) nicht zu langweilig wird, packen sie noch was Unveröffentlichtes mit oben drauf. Und fertig war „The Rewritten Chapters“.

Das scheint zwar momentan etwas in Mode zu kommen seine alten Sachen in neue Gewänder zu packen und unters Metalvolk zu schleudern, ist aber nicht ganz so schlimm wie sich das jetzt anhört, denn um sich mit einer für sich neu entdeckten Band vertraut zu machen, ist das eine dufte Sache. Veredelt und ins rechte Licht gerückt wurde die Auserwählten Perlen von Produzent Kari Vähäkuopus und Catamenia im Mastervox Studio, Oulu, Finnland. Catamenia verpacken ihren Nordic Metal (????) mit viel Melodie (Riku Hopeakoski und Sauli Jauhiainen an der Stromgitarrenfront leisten hier wirklich ganze Arbeit), epische Elementen und einer ordentlichen Portion Härte. Auch die gelegentlichen Blastattaken sind hier keinesfalls deplaziert, im Gegenteil, sie verleihen der Mucke doch eine gewisse Eigenständigkeit. Was mir beim lauschen des dargebotenen auf Dauer aber tierisch auf den Zünder geht ist das Gekeife von Juha-Matti Perttunen. Für meinen Geschmack versaut er damit die doch recht coole Mucke (die bei einigen Songs eingestreuten cleanen Vocals find ich dagegen richtig klasse). Das ist aber Gott sein dank immer noch Geschmackssache.

Also für Catamenia Neulinge kann ich sagen, unbedingt mal anchecken. Und die Eingefleischten Jünger müssen selbst entscheiden ob sie das Teil brauchen! Meine Baustelle ist das nicht so und haut mich auch wirklich nicht aus nicht aus den Latschen (liegt vor allem aber an dem Gekeife, denn die Mucke ist ziemlich cool)!

Bewertung: Neu eingespielte 7,5 von 10 Punkte

Tracklist:

01. Hollow Out – ChaosBorn

02. Blackmension

03. Alive...Cold...Dead!

04. Cavalcade

05. Passing Moment of Twilight Time

06. The Day When The Sun Faded Away

07. My Blood Stained Path

08. Post Mortem

09. Morning Crimson

10. Eskhata

11. Coldbound

12. Lost in Bitterness

13. Pimeä Yö

14. Kuolon Tanssi

15. Born To Be My Baby (Bon Jovi cover)

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