A-D

BULLET

Full pull (2012)

Na da kann man ja nur noch mal nachträglich gratulieren! Die fünf Schweden Rocker Bullet konnten sich vor fast gut einem Jahr den wohlverdienten Lohn ihrer harten Arbeit einheimsen, nämlich einen fetten Deal beim Branchenriesen Nuclear Blast. Das Debüt dieser Zusammenarbeit, welches nun schon seit Stunden bei mir im Player routiert, trägt den Namen „Full Pull“. Produktionstechnisch veredelt wurde der neue Longplayer von den Death Metal Legenden Fred Estby (Dismember) und Nicke Andersson (ex-Entombed). Na ob das passt fragt ihr euch??? Zwei Todesmetaller an den Reglern einer Accept meets AC/DC Rock Band???!!! Ich kann sagen ruhigen Gewissens sagen, jau dass passt.

Der Sound ist wirklich klasse. Die Gitarren braten richtig fett, die Drums wummern kräftig durchs Wohnzimmer und Brüllbarde Hell Hofer drückt dem Bullet Sound seinem unverwechselbaren Stempel auf. So weit so gut. Tja und nun muss ich euch leider was Schockierendes mitteilen, denn soweit es mich betrifft, fand ich den viel umjubelten Vorgänger „Highway Pirates“ schon nicht so dolle. Eher so mittelprächtig! So nu ist es raus. Schauen wir mal, was der neuste Longplayer so drauf hat. Und los geht’s mit „Midnight Oil“. Irgendwie kommt der Song nicht so richtig aus dem Quark. Hat zwar nen starken Refrain, aber das war’s dann auch schon. Eher Mittelmäßig. Der Titeltrack „Full Pull“ ist da schon eher meine Wellenlänge. Hier geht’s in die Vollen. Da wird locker flockig drauf los gerockt. „Running Away“ ist da leider wieder ein Rückschritt. Ist zwar mit einer coolen Hookline und klasse Soli versehen, plätschert aber etwas dahin. Besser ist da schon wieder „All fired Up“. Kommen wir nun zum, für mich jedenfalls, Glanzstück des Albums. Das ist ganz klar „Rolling Home“. Dieser sechs Minüter ist jetzt nicht unbedingt von der schnellen Sorte, baut aber eine sehr geniale musikalische Dichte auf, wo man fast schon Gänsehaut bekommen kann. Besonders zum Schluss hin mit den dezenten Keyboardklängen im Zusammenspiel mit den Gitarren kommt das Teil richtig gut. Danach wird es dann wieder Partytauglich. „In the Heat“, „Rush Hour“ und „Gutterview“ nehmen dann ordentlich Fahrt auf und rocken was das Zeug hält. So macht das Spaß. „High on the Hog“ und „Free Riding“ sind dagegen zwar ganz nett, aber mehr auch nicht. Der Raußschmeißer „Warriors“ hingegen ist mit seinen Accept artigen Vibes noch mal recht gelungen.

Puh, das war wirklich ein hartes Stück Arbeit. Aber die Anspieltipps will ich Euch, trotz später Stunde (01:42Uhr Samstagmorgen, nö das ist kein Witz) nicht vorenthalten. Neben den genannten schnellen Titeln sind es doch „Rolling Home“ und „Warriors“ die mich gefesselt haben. Fazit: Ich muss schon sagen die Jung’s haben schon echt was drauf, aber selbst nach mehrmaligem Durchhören find ich das neue Material nicht so richtig griffig. Da sind zwar ein Paar gute bis sehr gute Knaller bei, aber in Jubelstürme breche ich jetzt auch nicht aus. Da geht mir die neue Blood God Scheibe doch deutlich besser ins Tanzbein.

Bewertung: Rockende 6,9 von 10 Punkten

Tracklist:

01. Midnight Oil

02. Full Pull

03. Running Away

04. All fired Up

05. Rolling Home

06. In the Heat

07. High on the Hog

08. Rush Hour

09. Free Riding

10. Gutterview

11. Warriors

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