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BONFIRE – Temple Of Lies (2018)

(4.615) - Peter (7,9/10) Hard Rock

Label: AFM Records
VÖ: 13.04.2018
Stil: Hard Rock

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Nach etwas mehr als einem Jahr und nach dem 2017er Album „Byte The Bullet“, legen BONFIRE mit „Temple Of Lies“ nun sehr kurzfristig nach. Die Schlagzahl erhöht, scheinen BONFIRE reichlich Material in der Pipeline gehabt zu haben, was der breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden musste. Es ist das bereits zweite Studioalbum mit dem 2016 hinzugekommenen neuen Sänger Alexx Stahl, der auch auf dieser Scheibe das hohe musikalische Niveau der Ingolstädter Hard Rock Institution manifestiert.

Man kann sich bei BONFIRE eigentlich immer guten Gewissens auf ausgereiften, melodiösen und eingängigen Hard Rock verlassen. So ist das auch auf „Temple Of Lies“. Die über 30 Jahre Erfahrung zahlen sich im Songwriting aus. Das Album startet nach dem kurzen Intro mit einer dem Melodic-Power Metal zugewandten treibenden Nummer. Der Titeltrack „Temple Of Lies“ groovt gewaltig, zeigt eine breite Mischung aus deutlich schnelleren Drums und etwas mehr an Härte. Die Gesangsleistung von Alexx Stahl zeigt, dass Melodie und Aggression keinesfalls im Widerspruch zueinanderstehen. Alexx zeigt die Bandbreite seiner beeindruckenden Range auf.

On The Wings Of An Angel“ wie auch „Feed The Fire“ sind für BONFIRE typische, hochwertige Hymnen im Midtempo, die in sich Facettenreichtum, flüssige Harmonien und jederzeit nachzuempfindende Melodien mit sich bringen. Die Gitarrenarbeit, insbesondre in den Solis klingt sehr ausgewogen und stimmig.

Rockiger, tendenziell wieder etwas härter geht „Stand Or Fall“ zu Werke, gleicht in der Gangart dem Titeltrack und steht BONFIRE insgesamt gut zu Gesicht.

BONFIRE ohne Ballade geht schlecht miteinander einher, so wird „Comin‘ Home“ zu einem hochemotionalen Track, der auf den BONFIRE Alben der Vergangenheit immer präsent war. Auch passt Alexx Stahls‘ Stimme hier wie der Deckel auf den Topf. „Fly Away“ erinnert nicht nur im Refrain ein wenig an die HELLOWEEN Zeiten unter Michael Kiske, nein auch die Solis lehnen sich dem Stil damaliger „Keeper of The Seven Keys“ Alben an. Ein für mich stärkerer Song auf dem Album.

„Love The Way You Hate Me“ hingegen besitzt eine ganz eigene Note, das Arrangement klingt im ersten Moment so gar nicht nach dem BONFIRE Hard Rock, entwickelt sich dann aber mehr und mehr zur flüssigen Rocknummer. Da Album klingt mit „Crazy Over You“ vielsagend aus, der Song glänzt abermals mit einem sehr geschmeidigen Refrain, der sich im Gehörgang schnell festsetzt.

Nun, das Hard-Rock-Rad wird mit „Temple Of Lies“ sicher nicht neu erfunden, dennoch hat BONFIRE vor allem durch den neuen Mann am Micro deutlich an Qualität hinzugewonnen. Insofern wird sich die Fangemeinde von BONFIRE diesem Album mit besonderer Aufmerksamkeit zuwenden und das Album erwerben.

Anspieltipp: „Temple Of Lies“, „Stand Or Fall“ und „Fly Away

Bewertung: 7,9 von 10 Punkten

Tracklist:
01. In The Beginning (Intro)
02. Temple Of Lies
03. On The Wings Of An Angel
04. Feed The Fire
05. Stand Or Fall
06. Comin' Home
07. I'll Never Be Loved By You
08. Fly Away
09. Love The Way You Hate Me
10. Crazy Over You

Line-Up:
Hans Ziller - Lead Guitar
Alexx Stahl - Lead Vocals
Ronnie Parkes - Bass
Tim Breideband - Drums
Frank Pane - Lead Guitar

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