A-D

BLOODY HAMMERS

Bloody hammers (2012)

Rockband…verfügbar für Nudisten Partys, Hochzeiten und schwarze Messen. Welch verheißungsvoller Bewerbungstext auf der Facebook Seite der North Carolina Metaller von Bloody hammers und da ich von den drei avisierten Tätigkeiten zukünftig wahrscheinlich nur eine durchführen werde, ziehe ich eine Verpflichtung des Quartetts durchaus in betracht, denn was die Band auf ihrem selbstbetitelten Debüt abbrennen, ist feinster 70er Heavy Metal, der zu jedem Zeitpunkt zu zünden weiß.

Eigentlich ziemlich geläutert von all dem Okkult Rock Dreck, der momentan durch die Lande zieht überlegte ich lange, diese Scheibe mit ihrer eigentlich augenscheinlichen Ausrichtung geflissentlich zu ignorieren, doch irgendwie hörte ich dann doch mal rein und war begeistert. Bei näherer Betrachtungsweise stellte sich dann auch heraus, dass weniger das Okkulte und vielmehr verstaubte Horrorfilme als Inspiration für die Musik dieser wirklich außergewöhnlichen Band herhalten musste. Also nüscht mit Worship Satan, vielmehr kamen mir immer wieder die ollen Black Sabbath in den Sinn, mit denen man die Amis am besten vergleichen kann und sollte. Die herausragendsten Eigenschaften Bloody hammers ist der absolut geniale Gesang von Anders Manga, der mit seinem tollen Organ der Musik einen kompletten Ohrwurmcharakter verleiht und die leichten Hammond orgel Noten von Organisten Devallia, die niemals in den Vordergrund drängen, sondern den Stücken einen düsteren Unterton verleiht. Musikalisch wird dem Hörer hier ein toller Mix aus altem Hard Rock, ein bisschen Doom und ganz viel düsterem Metal geboten, der gleich ab dem geilen Opener „Witch of Endor“ seine Wucht entfaltet. Anfangs soundtechnisch noch etwas rumpelig merkte ich allerdings schnell, dass das hier komplett zur Mucke der Band passt. Mein absolutes Highlight ist „The witching hour“, der etwas gediegen mit einer fantatstischen Melodie zu begeistern weiß. Und dazu diese Stimme…herrlich!

Man sollte vielleicht nie nach dem ersten Eindruck bewerten, denn Bloody hammers sind eine richtig fette Überraschung und wird nun des Öfteren bei mir rotieren. Nun muss ich mir nur noch ein paar schwarze Kerzen besorgen, dann kann die Nudisten Party losgehen…ach scheiße, doch verraten…

Bewertung: saustarke 8,8 von 10 Punkten

Tracklist:

01. Witch of endor

02. Fear no evil

03. The last legion of sorrow

04. Say goodbye to the sun

05. The witching hour

06. Black magic

07. Trisect

08. Beyond the door

09. Sould on fire

10. Don’t breathe a word

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