A-D

BEISSERT

Darkness devil death (2013)

In irgendeine Schublade lassen sich die sächsischen Buben von Beissert, welche bereits seit 2005 die Metal Welt unsicher machen, schon mal nicht packen. Soviel sei schon mal gesagt. Das neue Werk, welches euch in seinen bann ziehen will, trägt jedenfalls den Namen „Darkness Devil Death“. Nach ausgiebiger, stundenlanger, und aufopfernder Recherche, konnte ich schließlich herausfinden, dass das Sludge Metal sein soll (was auch immer das sein soll).

Ich finde, bei genaueren hinhören kann man hier jede Menge Stile heraushören, die teilweise recht eigenwillig zusammen in einen Topf gehauen wurden. Sei es 80er Jahre Metal, Thrash Anleihen, auch Death Metal Einschüsse und Hardcore Tupferl sind zu entdecken. Dazu passt das abwechslungsreiche Organ von Beissert’s Frontmann ganz hervorragend und ist immer auf den jeweiligen Song zugeschnitten. Mal aggressiv wie ein Berserker, dann wiederum mit Clean Vocals glänzend (wobei ich mich an die Klangfarbe seiner Stimme zugegebener maßen auch erstmal gewöhnen musste). Aufgenommen und gemischt wurde der Silberling im Kohlekeller Studio von Kristian Kohlmannslehner (Burden, Crematory, Powerwolf, Ava Inferi). Los geht das eigentümliche Geballer mit dem schroffen „The Chthonic Cathedra“l. Hier kann man schon ansatzweise erahnen, was auf den Hörer zukommt. Die Gitarren schrammeln ohne unterlass und der dezente Death Metal Einschlag ist nicht zu überhören. Der Titeltrack kommt zwar etwas melodischer daher, kann dafür aber auch mit einem leichten Hardcore Einschlag aufwarten. Galoppierende Riffs läuten, das ansatzweise an 80er Jahre Metal erinnernde „Do what thou will“ ein. Also mangelnde Kreativität kann man den Recken aus Dresden bestimmt nicht vorwerfen. Und wer auf ruppiges fieses Fratzengeballer steht, der kann sich ja mal Zorn der Geister und „DXXXV“ reinziehen, hier gibt es richtig schön rüde was uff die Birne. Und als Rausschmeißer gibt es hier an gewohnter Stelle die Anspieltipps. Die da wären „The Chthonic Cathedral“ und äähh ach nehmen wir einfach „Zorn der Geister“.

Fazit: Na holla die Waldfee. Das war ja mal ne Herausforderung gewesen. Also Beissert’s „Darkness Devil Death“ kann mit Eigenständigkeit auf ganzer Linie punkten. Aber ist das Teil über die gesamte Länge auch wirklich spannend? Nach anfänglicher Skepsis, muss ich hier mit einem eindeutigen ja antworten. Wer sich die Mühe macht hier einzutauchen, kann eigentlich nur gewinnen.

Bewertung: Eigenständige 7,0 von 10 Punkte

Tracklist:

01. The Chthonic Cathedral

02. Darkness Devil Death

03. Age ov Darkness

04. Zorn der Geister

05. My Path shall be your Wrath

06. Perm Trias

07. I am the Lore

08. Do what thou wilt

09. DXXXV

10. De Profundis Clamavi

11. Die Diamantenen Tore der Hoelle (Polaris)

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