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AVANTASIA – Here be Dragons (2025)

(9.404) Christian (8,0/10) Heavy Metal


Label: Napalm Records
VÖ: 28.02.2025
Stil:
Heavy, Power Metal






Ein freundliches Moin Moin aus der Hauptstadt. Also beim Studieren der Promoinfo’s zur neuen Avantasia Langrille, habe ich mit Erstaunen gelesen, dass es die Band ja auch schon wieder mal so schlanke 25 Jährchen geben tut. Mein lieber Scholli. Das hätte sich der gute Tobias Sammet bestimmt auch nicht in seinen kühnsten Träumen so vorgestellt. Der Erfolg gibt ihm ohne jeden Zweifel aber recht, bisher vieles richtig gemacht zu haben. So und nun steht mit „Here be Dragons“ das zehntes Studioalbum in den Startlöschern. Die 10 Tracks bieten eine absolute Avantasia Vollbedienung aus der Kreativschmiede des Herrn Sammet. Opulente Chöre, Epische Tracks garniert mit bombastischen Symphonic Metal Elementen. Dazu wieder eine Gästeliste zum mit der Zunge schnalzen. Geoff Tate, Michael Kiske, Tommy Karevik, Ronnie, Atkins, Bob Catley, Adrienne Cowan, Kenny Leckremo und Roy Khan geben sich hier die Ehre. Da kannst nicht meckern!

 

So vielseitig und unterschiedlich die Gäste gesangstechnisch mit ihren Stimmen daherkommen, so verhält es sich auch mit der neuen Liedersammlung. Mit „Creepshow“ startet der neue Dreher recht entspannt. Ne schöne treibende Nummer mit Ohrwurmcharakter. Hat sich auch prima als erste Singleauskopplung gemacht. Das Video hierzu kann sich echt sehen lassen.

Jede Menge Bombast bringt der achtminütige Titeltrack „Here be Dragons“ mit. Eine wirklich starke Nummer, welche von Geoff Tate veredelt wird, die alle Avantasia Eigenschaften mit sich bringen tut. Und was wäre ein Avantasia Album ohne Goldkelchen Michael Kiske? The Moorland At Twilight“ kommt recht zügig aus den Boxen und ist mal wieder wie auf den Leib geschrieben. Starkes Teil.

Auch die anderen Songs reihen sich bestens in die über die Jahre geschaffene Welt von Avantasia ein. Soundtechnisch ist hier auch alles im Lack. Hier haben Tobias Sammet und Sascha Paeth mal wieder ganze Arbeit geleistet. Und das Albumcover kann sich auch sehen lassen. Wie ich finde in bester Magnum Manier. Bob Catley wird’s bestimmt freuen. Erfreuen kann man sich aber am Song „Bring On The Night“ welcher zusammen mit Bob Catley’s Stimme für mich ein kleines Highlight des Albums darstellen tut.

Leider kann ich das nicht von „Avalon“ und Everybody's Here Until The End sagen. Die Songs sind so ganz nett wollen bei mir aber nicht so recht zünden. Dafür gibs ja mit „Unleash The Kraken“ und „Against The Wind“ wieder eher Songs, welche meine Gehörgänge eher umschmeicheln.

Tja ich muss sagen der neue Dreher „Here be Dragons“ macht vieles richtig. Die Songs kommen kompakter und noch eingängiger rüber. Im Großen und Ganzen also ne runde Sachen und für alte und neues Fans. Es ist für jeden was dabei. Na dann viel Spaß beim Anhören. Ich bin jedenfalls gespannt, wie das neue Material auf der großen Bühne rüberkommen tut und wer von den Gastsängern mit auf Tour kommen wird.

Anspieltipps: „Creepshow“, „Here be Dragons“ und „The Moorland At Twilight“


Bewertung: 8,0 von 10 Punkten


TRACKLIST

01. Creepshow
02. Here Be Dragons
03. The Moorland At Twilight
04. The Witch
05. Phantasmagoria
06. Bring On The Night
07. Unleash The Kraken
08. Avalon
09. Against The Wind
10. Everybody's Here Until The End



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