CD-Reviews A-D

AMKEN – Passive Agression (2022)

(7.972) Marky (7,8/10) Thrash Metal


Label: Massacre Rec.
VÖ: 26.08.2022
Stil: Thrash Metal

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Fünf lange Jahre sind vergangen seit der Debütscheibe „Temple Of The Absurd“ des griechischen Thrash Vierers Amken aus Athen. Mit Massacre Rec. als neuem Label im Rücken und der Neubesetzungen am Bass (Dionisis Kiamos) und am Schlagzeug (Harris Zampoukos), wollen es die Hauptprotagonisten von Amken, Vanias und Giannis, mit ihrer zweiten Scheibe „Passive Aggressive“ nun wissen.

Bei den ersten Durchlaufen fällt definitiv die druckvollere Produktion von Fotis Benardo (SixForNine, ex-SepticFlesh) auf und auch die Songs klingen insgesamt durchdachter. Man hören hier zum Beispiel „We Came From Nothing“, das recht abwechslungsreich aufgebaut ist und eine durchdringende Dynamik entwickelt. Zum anderen entfernen sich Amken dadurch von ihrer jugendlichen Räudigkeit. Glücklicherweise hauen sie aber mit dem Titeltrack, „The Li(f)e We Lead“ oder „Bliss“ auch waschechte Thrash Granaten ins Rund, die jedem Old-School Thrasher ein feuchtes Höschen machen werden. Hier regieren shreddige Riffs und Vanias Gekeife klingt auch immer noch so schön angepisst wie früher.

Mir fehlt es bei Amken immer noch etwas an der Eingängigkeit. Damit meine ich beileibe nicht Melodien oder so ein Kram, aber gewisse Songstrukturen sollten schon mehr Wiedererkennungswert haben. Gerade im Thrash Metal Sektor benötigt es gewissen Hits, die hängen bleiben, um von der breiten Masse etwas herauszustechen, wie z. B. ihre Lands Genossen von Suicidal Angels.
 

Etwas meckern könnte man auch über die, erneut geringe Gesamtlänge von „Passive Aggression“ von nicht ganz 35 Minuten. Aber vielleicht ist das besser so, als wenn noch ein, zwei weitere mittelklassige Songs auf die Platte gepackt worden wären. Wie auch immer, Thrash Fanatiker werden die Platte lieben und für den „normalen“ Metalnerd ist „Passive Aggression“ vielleicht ein wenig unspektakulär.

Anspieltipps: „Passive Aggression“, „We Came From Nothing“ und  „The Underdogs”


Bewertung: 7,8 von 10 Punkten


Tracklist

01. The Underdogs
02. I Am The One
03. Dead Man´s Land
04. The Li(f)e We Lead
05. Passive Aggression
06. Bliss
07. We Came From Nothing
08. Somewhere Past The Burning Sun



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