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ACID MAMMOTH – Caravan (2021)

(6.960) Jezebel (5,0/10) Stoner Doom


Label: Heavy Psych Sound
VÖ: 05.03.2021
Stil: Stoner Doom


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Hinter dem doch sehr drolligen Bandnamen Acid Mammoth verbirgt sich ein Vater-Sohn-Gespann aus Athen, welches sich zusammen mit noch 2 Kumpanen des Juniors der Doom-Stoner-Psychedelic-Spielart des Metal verschrieben hat und dabei kaum ein genretypisches Klischee auslässt. Nach dem selbstbetitelten Debüt im Jahre 2017, folgte das Zweitwerk „Under Acid Hoof“ im Januar 2020 und nun, gerademal 14 Monate später, das dritte Album „Caravan“.

Im Beipackzettel stand geschrieben, dass dieses Album mehr oder weniger komplett im Lockdown geschrieben und aufgenommen wurde – man konnte schließlich nicht touren. Auf den ersten Eindruck machen Acid Mammoth ziemlich viel richtig. Mächtige Riffs, gedrosseltes Tempo, leicht nasaler Gesang und die Vorbilder von Black Sabbath bis Kyuss und Orange Goblin sind alle zu hören. Das visuelle Konzept um die großen Zottelviecher mit den langen Stoßzähnen in verstrahlter Landschaft wurde auch perfekt umgesetzt, dass es zum Albumtitel passt.

Wenn man aber genauer und öfter hinhört, umso langweiliger wird es. Die Lieder ziehen sich wie Kaugummi, kommen weder in Schwung, noch können sie die Spannung erzeugen, die es bräuchte, wenn Schwung gerade nicht gewollt ist. Der Gesang bringt wenig Abwechslung rein, da könnte viel mehr gehen.

Ich möchte fast sagen, man hört den Lockdown, bei dem nach und nach alles immer noch ein wenig schlechter und langweiliger wird und man sich kaum noch zu irgendetwas aufraffen kann und dadurch verschwimmt alles in der Mittelmäßigkeit. Gerade auch im direkten Vergleich mit dem Vorgänger „Under Acid Hoof“ ist „Caravan“ einfach das schlechtere Album. Selbst das Label scheint nicht so ganz überzeugt zu sein, denn gerademal eine Woche nach der Veröffentlichung von „Caravan“ wurden die beiden vorigen Alben noch einmal neu aufgelegt, „Under Acid Hoof“ sogar in neuer Farbgebung. Also wenn ihr Acid Mammoth kennenlernen wollt, holt euch lieber das.

Insgesamt kein totaler Reinfall, aber unnötig.


Bewertung: 5,0 von 10 Punkten


Tracklist:
01. Berserker
02. Psychedelic Wasteland
03. Ivory Towers
04. Caravan
05. Black Dust




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