TRIVIUM | SIKTH | SHVPS

22.02.2017 - Berlin @ Huxley's

Am Mittwoch, dem 22.2.2017, beehrten uns TRIVIUM mal wieder in der Hauptstadt. Gemeinsam mit SHVPS und SIKTH kamen sie ins Huxleys Neue Welt. Vorweg muss ich sagen, dass ich die Vorbands nicht kannte und auch vorher nicht reingehört hatte.

SHVPS (gesprochen „Shaps“) spielten bereits als wir den Saal betraten. Ich konnte noch 2 Lieder hören und muss sagen, dass es sich doch nach einer coolen Band angehört hatte. Für mich persönlich ein wenig zu viel Core Musik aber durchaus hörenswert. Später musste mich unser Freund Felix von Rotten and Poor erst mal aufklären, dass es sich bei dem Sänger von SHAVPS um den Sohn von Bruce Dickinson handelte. Naja hörte man jetzt nicht so ganz raus aber war schon ok. Diese Band kann man sich ruhig mal merken.

Weiter ging es mit SIKTH aber wo soll ich anfangen? Ich bin kein Freund von schlechten Kritiken aber diese Band und deren Show erinnerte mich doch stark an einen Magen-Darm-Infekt. Jedes Mal wenn ich dachte es geht wieder, kam entweder Kacke oder Erbrochenes, wobei hier echt die Sänger gemeint sind. Musikalisch gesehen muss ich sagen das jeder sein Instrument beherrschte und auch gut spielte, aber an der Zusammensetzung scheiterte es für mich. Die Drums ballerten oftmals ganz schön durch, grindeten und blasteten sehr häufig zu komischen Verbalauswucherungen, die mehr als unstimmig waren. Gitarre und Bass waren solide aber ich kann mit diesem Djent zeug nichts anfangen. Meshuggah sind ohne jeden Zweifel erhaben, aber SIKTH kommen an diese Klasse einfach nicht ran. Für mich waren es wirklich schreckliche 40 Minuten. Wie gesagt spielerisch war es ok aber die Sänger passten einfach vorne und hinten nicht. Eine Cleanstimme und ein Sänger der versuchte irgendwie alles zu machen….überbewertet, übertrieben hoch 10 und null Wiedererkennungswert in den Songs. NEXT!!!!

22:00 Uhr, Run to the Hills, das Licht ging aus und das durchwachsene Publikum fing, an aufgeregt zu werden. Nach dem Maiden Klassiker folgte das Intro „The End of Everything“ und gleich danach „Rain“. TRIVIUM machten von Anfang an klar, heute werden keine Gefangenen gemacht. Die 4 Amis waren sehr gut drauf und feuerten einen Hit nach dem nächsten ins Publikum. Ob es nun Songs von „Shogun“ oder „In Waves“ waren, es wurde kein Album ausgelassen. Die Setlist entpuppte sich als absolute Best Of Show. Matt seine Zunge muss zwar ausgetrocknet gewesen sein, so oft wie er sie ins Publikum hielt aber naja, so hat jeder sein. Meine persönlichen Highlights waren „Throes of Perdition“ und „Pillars of Serpents“ vom ersten Album „Ember to Inferno“.

Nach der letzten Platte „Silence in the Snow“ (welche ich sehr gut fand) dachte ich, dass das Set weicher sein würde aber nein. Schnelle Songs, Fette Drums und erstaunlich viel Growls und Shouts knallten durch die Boxen und ließen den Boden beben. TRIVIUM machten eins klar, sie sind keine neuen Metallica oder irgendein anderer Abklatsch, sie sind einfach nur TRIVIUM und eine verdammt geile Live Band.

Was ich jedoch nicht so gut fand war die Tatsache, dass nach der Show ein Meet and Greet für 30 Euro angeboten wurde. Carnivore hatten es 2007 zwar auch gemacht aber da hieß es 10 Euro für ein Poster und wer mag konnte es sich nach der Show signieren lassen. Muss aber jeder im Endeffekt selber wissen ob man 30 Euro für ein Foto und einen kurzen Austausch von Wörtern ausgeben möchte, ich wollte es nicht und somit endete die Show für mich nach dem letzten Song!

Intro – The End of Everything
01 – Rain
02 – Forsaken not the Dream
03 – Down from the Sky
04 – Rise Above the Tides
05 – Entrance of the Conflagration
06 – The Deceived
07 – Dying in your Arms
08 - Strife
09 – Dusk Dismantled
10 – Throes of Perdition
11 – Silence in the Snow
12 – Pillars of Serpents
13 – A Gunshot to the Head of Trepidation
14 – Until the World goes Cold
15 - Pull Harder on the Strings of your Martyr

Zugabe:
16- In Waves

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