DEATH ANGEL | INSANITY ALERT | KRYPTOS

24.07.2015 - Berlin @ K17

Berlin wurde gerade erst kürzlich von einer der bekanntesten Bay Area Thrash-Bands, nämlich Exodus, heimgesucht und nun stand wieder eine ziemlich bekannte Moshcombo auf dem Plan. Jawohl, die Rede ist von Death Angel. Eine der bekanntesten San Francisco Bay Area Thrash- Metal- Bands der 80er Jahre, die auf dem Weg durch Ihre Europa Tour auch in unserer versifften Hauptstadt einen Boxenstop eingelegt hat. Das letzte Mal waren sie 2013 on Tour und präsentierten das Album ,,The Dream calls for blood“ . Auch bei der diesjährigen Tour brachten sie ein neues Album mit, aber nicht nur das, sie legten noch eine Kohle drauf und kamen mit dem Live-Album ,,The Bay calls for Blood-Live in San Francisco“ und der DVD ,,A Thrashumentary“ angebraust. Mit im Tour Gepäck brachten sie noch zwei Hammer Vorbands mit, wie Insanity Alert und Kryptos. Ob das diesjährige Konzert überboten werden konnte blieb vorab fraglich, wird aber im Folgenden aufschlußreich von mir erläutert.

Aus beruflichen Gründen hatte ich mich zum Innendienst verdonnert und blieb in der stickigen Hauptstadt, anstatt zum Headbangers open air zu fahren. So kam unser Chefkoch Olaf, auf die grandiose Idee mich mal eben um 17:00 Uhr zum K17 zu schicken, um ein sportliches Interview mit Frontkanone Mark von Death Angel durchzuführen. Aber leider kam es dazu nicht, denn die Band probte fleißig für den Gig an diesem Abend. Nach einer kurzen Absprache mit der Tour-Managerin und der Bitte das Interview am Abend durchzuführen, verweilte ich noch ein bisschen und ging enttäuscht wieder nach Hause. Am gleichen Tag kam ich dann so gesehen gegen 20:00 Uhr ein zweites Mal in die Bude des K17 Clubs und fieberte auf das Interview mit Mark Osegueda.

Vorbei an den lautstarken Straßenmusikanten und am nach urinalien stinkenden S-Bahnhof der Frankfurter Allee, bog ich mal eben im Stechtempo in die ehemalige Hausbesetzergegend der Pettenkoferstraße ein zum Club. Dort angekommen, staunte ich nicht schlecht wie viele Leute sich bereits eingefunden hatten und das eine oder andere Gerstensaftgebräu genossen. Mit dem neuen Album auf dem Plan waren die Fans von Death Angel schon mordsmäßig gespannt auf den Gig an diesem Abend und fanden sich alsbald vor der Bühne ein um den ersten Opener Kryptos zu begrüßen. Man muss ja schon sagen die Jungs sind schon eine echte Augenweide. Schwer bewaffnet mit Old-School Lederjacken und mit dem Wind in Ihren Haaren eröffneten sie das Heavy-Thrash-Feuer und schmetterten Songs von ihrem Album ,,The coils of Apollyon“ (2012) durch die Bude des Nachtclubs. Das Publikum feierte kräftig ab und man konnte wirklich sagen, dass der Opener ganze Arbeit geleistet hat. Frag mich, warum sie mir nicht vorher schon aufgefallen sind, auf jedenfall an diesem Abend sind sie es.

Nach einer kurzen Pause stand die 2. Band bereits in den Startlöchern. Insanity Alert aus Österreich. Sie kamen mit einer Mischung aus Thrash-Metal und Crossover angeknattert und entpuppten sich im Laufe des Abends als echte Partykanonen. Ihre Bühnenshow konnte man als zweifellos ,,spaßig“ bezeichnen, denn der Sänger gab nicht nur fette Gesangseinlagen zum Besten, sondern amüsierte das Publikum mit selbstgebastelten Schildern, wobei eines der Schilder deutlich an den Konsum von illegalen Bespaßungsmitteln erinnerte. Der Sänger hampelte quietsch vergnügt auf der Bühne herum und holzte nicht nur Songs vom Album ,,Empire“ herunter, sondern hatte sogar noch ein absolut hammergeiles Iron Maiden-Cover auf der Pfanne. Das gab ja wieder ordentlich Nackenschmerzen. Die Meute vor der Bühne war in Bestform auf gelaufen und das Tüpfelchen auf dem ,,i“ des Abends konnten dann nur noch Death Angel erledigen.

Nach einer weiteren Pause fanden sich die Fans schon in Hochspannung vor der Bühne ein. Die Jungs um Mark Osegueda waren gut vorbereitet und einem fetten Gig konnte nichts mehr im Wege stehen. Es wurden Songs aus allen Alben der letzten 20 Jahre und mehr gespielt und das Publikum zeigte sich lautstark und hocherfreut, um sich die tonale Tracht Prügel dieser einzigartigen Thrashkapelle abzuholen. Mark war in so guter Stimmung, dass er es sich nicht nehmen ließ und ein Schlückchen mit den Fans trank und eine Zugabe nach der anderen in die völlig verschwitzte Hütte warf. Bei der letzten Zugabe konnte ich es mir nicht mehr verkneifen die freche Göre raushängen zulassen und rief auf die Bühne, dass ich gerne noch mit ihm das Interview machen möchte. Er war ziemlich amüsiert über meinen Mut, lächelte und gab mir zu verstehen, dass er versuchen wird nach dem Konzert mit mir das Interview durchzuführen. Wahrscheinlicher war und so deutete ich sein verschmitztes Grinsen, dass ich ihn wohl eher angraben wollte, als ein Interview zu führen….lach ;) Also hatte ich auch diesmal kein Glück das Interview zu führen und fing mir einen gepfefferten Korb von Mark Osegueda ein. (Mit Männern die Mark heißen habe ich wohl einfach kein Glück ;)) Das Interview verlief also im Sande. Zudem vergaß ich, dass die Jungs von Death Angel ziemlich in Eile waren und bereits auf dem Weg zum Headbangers open air waren, denn sie waren dort Headliner am nächsten Tag. Tja, vielleicht klappts ja nächstes Mal mit dem Interview …es kann ja nicht immer regnen ;).

Insgesamt gesehen war es ein hammermäßiger Abend und die Bands haben alles gegeben und ich freu mich schon aufs nächste Mal, wenn sie wieder unsere Stadt beehren. Mosh!!!!!!!!!

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