Januar 2021 | Februar 2021 | Total Warfare


Willkommen zum ersten Monthly Warfare des Jahres 2021, der bereits jetzt zeigt, dass das neue Jahr scheinbar nahtlos dort anknüpft, wo das alte aufgehört hat, nämlich mit großartiger Musik aus allen Bereichen. Ob Death, Black, „normaler“ Heavy Metal, Hard Rock, AOR…es ist alles dabei, was das Herz eines jeden Fans gitarrenorientierter Unterhaltungsmusik begehrt.

Eigentlich war fast klar, dass die deutsch/holländische Doom Death Walze von Asphyx die Pole Position einheimsen würden, doch es war knapp. Überraschenderweise kamen die AOR Jungens von W.E.T. auf einen grandiosen 2. Platz vor den Post Blackies von Harakiri for the sky. Ihr merkt, Abwechslungsreichtum pur!!!

Wir hoffen, dass das Jahr so weitergeht und freuen uns auf viele weitere spannende, grandiose und überraschende Releases und wünschen Euch weiterhin viel Gesundheit und appellieren an Euch, durchzuhalten. Haut rein. Metal up your ass!!!


TOP 15 – JANUAR 2020


ASPHYX – Necroceros (2021) - 9,8 Punkte

Es gibt drei unumstößliche Weisheiten und Konstante im Leben eines jeden Menschen. Zum einen, dass man beim Zusammenbau eines Möbelstücks von IKEA mindestens einmal flucht und den Beelzebub beschwört, dass beim Kochen von Miracoli die Soße auf den Herd spritzt und drittens, dass Asphyx einfach immer und überall abliefern.


W.E.T. – Retransmission (2021) - 9,7 Punkte

In der Gesamtheit ist „Retransmission“ ein grandioses Album mit megastraken Melodien, einer der besten Stimmen im Business und brillant arrangierten Songs, die bei mir seit 2 Wochen in Dauerrotation laufen. Das Teil hat eine verdammt hohe Halbwertszeit und wird im hoffentlich bald beginnenden Sommer mehrfach bei einem guten Gläschen zum Einsatz kommen.

HARAKIRI FOR THE SKY – Maere (2021) - 9,5 Punkte

Macht Euch eine Flasche schweren Rotwein auf, platziert die Kopfhörer auf den Ohren, schaltet diese beschissene Welt für gut 84! Minuten mal aus und verliert euch völlig in den dahinschwelgenden Klanglandschaften von Harakiri For The Sky. Ich bin restlos begeistert von diesem Meisterwerk! KEIN Album passt besser zu der momentan vorherrschenden Stimmung! Grandios!

THE DESIGN ABSTRACT – Technotheism (2021) - 9,5 Punkte

Wem die meisten Veröffentlichungen, die unentwegt gleichen musikalischen Wurmfortsätze, schon länger nicht mehr ansprechen, ja der sollte es mal mit The Design Abstract probieren. Musikalisch irgendwo zwischen Septic Flesh, späterer Death, Dream Theater, Fleshgod Apocalypse und Fear Factory.Selten hört man ein solch spannendes Album, das zwischen melodischen und progressiven Elementen, weiterhin eine einmalige Ideenspindel in Rotation versetzt. Death Metal meets Industrial,

DARK ZODIAK – Ophiuchus – The Thirteenth Sign Of Zodiac (2021) - 9,5 Punkte

Das neue Album wurde komplett in Eigenregie veröffentlicht, und sowohl Album als auch Band braucht sich absolut nicht zu verstecken, das ist Königsklasse. Die Band verdient definitiv mehr Aufmerksamkeit, denn alles ist da, um oben in der Liga mitzuspielen. Also, Fans des angesprochenen Musik-Stils, kauft und unterstützt Dark Zodiak, ihr werdet nicht enttäuscht.

JASON BIELER & THE BARON OF BIELSKI ORCHESTRA – Songs for the apocalypse (2021) - 9,0 Punkte

Dennoch werden die Meinungen zu „Songs for the apocalypse“ extrem weit auseinandergehen und zwischen „genial“ und „Schrott“ wird kaum ein Blatt Papier passen. Ich finde dieses Album unfassbar spannend, kurzweilig, man kann immer etwas Neues entdecken und wenn man seinen Geist öffnet, kann man bei geschlossenen Augen die Ideen von Jason Bieler quasi visualisieren. Es ist Musik, die Grenzen überwindet und verschwimmen lässt.

TASKFORCE TOXICATOR – Reborn in thrash (2021) - 9,0 Punkte

Natürlich erfinden Taskforce Toxicator den Thrash nicht neu, doch ihre hier gezeigte Performance und ihre eigene Interpretation macht eine Unmenge an Spaß, bleibt hängen und sollte bei einigen A&R Managern größerer Labels auf offene Ohren stoßen. Ganz starke Visitenkarte!

FROZEN SOUL – Crypt Of Ice (2021) - 9,0 Punkte

Ich kann nicht mehr, als euch „Crypt Of Ice“ wärmstens (oder kältestens???) ans Herz zu legen. Wer sich Old School Death Metal auf die Fahnen geschrieben hat, wird an diesem Album seine helle Freude dran haben! Fett.....fetter.....Frozen Soul! Definitiv ein weiteres Highlight im noch jungen Jahr. Los....kaufen!

CRYSTAL VIPER – The Cult (2021) - 9,0 Punkte

CRYSTAL VIPER werfen mit „The Cult” wieder ein Feuerwerk an metallischen Klängen und famosen Gesangslinien in den Ring, das modern druckvoll und doch schön old-schoolig produziert wurde. Wer WARLOCK vermisst, oder sich wünschen würde, dass RUNNING WILD oder MANOWAR mal wieder solche Songs schreiben würden, der muss hier mal reinhören. Die Mucke hat Eier und strotzt nur so von musikalischem Können und Earcatcher Songs. Ein erstes Highlight im noch recht jungen neuen Jahr.

ELLENDE – Triebe (2021) - 9,0 Punkte

Auch wenn eingefleischte ELLENDE-Fans hier nicht wirklich etwas Neues geliefert bekommen, ist dieses Update zu früheren Werken doch etwas, das sein Geld wert ist. Wer hier aber wirklich auf seine Kosten kommt sind (potenzielle) neue Fans. Wenn ihr jemals neugierig auf die Musik von ELLENDE wart, dies ist wahrscheinlich der beste Startpunkt.

MICHAEL SCHENKER GROUP (MSG) - Immortal (2021) - 9,0 Punkte

„Immortal“ macht von Anfang bis Ende Laune und Spaß, zeigt den im Herzen 15 gebliebenen Gitarristen in bestechend guter Form. Die Songs sind klasse arrangiert, haben sogar an manchen Stellen den nötigen Schmutz und stehen damit im krassen Gegensatz zu den letzten Alben, die bei mir nicht ganz so gut ankamen.

NERVOSA – Perpetual chaos (2021) - 8,9 Punkte

„Perpetual chaos“ klingt wie ein Befreiungsschlag, eine Abrechnung, ist abwechslungsreich, knallhart, ist für die Thrash-Fraktion ein gefundenes Fressen und definitiv eine gute Investition, denn wofür soll man seine sauer verdienten Kröten denn ausgeben, wenn nicht für gute Musik? Richtig und dennoch hoffe ich inständig, Nervosa mit diesem Brett irgendwann mal wieder live bewundern zu dürfen.

WIG WAM – Never say die (2021) - 8,7 Punkte

Dennoch gibt es für das Comeback Album der Norweger genügend Applaus von meiner Seite, denn wenn ich bei 80% eines Albums mit irgendeinem Körperteil permanent in Bewegung bin, haben die praktizierenden Musiker alles richtig gemacht, was ich im Falle von Wig Wam ausdrücklich bestätigen kann.

TRIBULATION – Where the gloom becomes sound (2021) - 8,5 Punkte

Das ich nach 2009 jemals wieder von einer Tribulation richtig angetan bin, hätte ich in meinen kühnsten Träumen nicht erwartet. „Where the gloom becomes sound“ ist die geballte Bündelung sämtlicher Stärken der Schweden und wird definitiv für einige offene Münder sorgen. Starkes Stück schwarz getünchter Metal, der auch zukünftig so einige Runden bei mir drehen wird.

ANGRIFF – Sodomy in the convent (2021) - 8,4 Punkte

Trotz der hier vorherrschenden Rotzigkeit ist die Produktion klasse und ballert herrlich fett aus den Boxen, ohne dabei den Underground Charme auch nur einen Hauch einzubüßen. Überhaupt machen die teilweise schon etwas punkig angehauchten Tracks richtig Laune und erinnerten mich das eine oder andere Mal an ganz alte Sodom Schandtaten


PREMIUM CD TIP


VOODOO CIRCLE – Locked & Loaded (2021) - 10 Punkte

Man kann die ganze Platte von vorne bis hinten durchhören, ohne einen schwachen Titel vorzufinden. Qualität wurde hier auch groß geschrieben und das Songwriting fällt äußerst kreativ aus. Muss man gehört haben!


HOT OF THE MONTH


PLAGUEBORNE – A blueprint for annihilation (2021) - 9,0 Punkte

Eine extrem starke Scheibe, die uns Plagueborne hier vorgelegt haben und der Beweis dafür, dass es im technisch versierten Death Metal heutzutage auch noch Überraschungen und Kurzweil geben kann. Eine unbedingt Kaufempfehlung kann hier ohne Zögern ausgesprochen werden.


WASTE OF THE MONTH


THERION – Leviathan (2021) - 2,5 Punkte

Für den Metaller gibt es ein paar aussagefähige Riffs aus der Feder des Bandgründers Christofer Johnsson, die aber allesamt von dem auf dem Albumcover abgebildeten, namensgebenden „Leviathan“ mit einem Happs verschlungen werden. Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, wer sich dieses Album von der ersten bis zur letzten Minute anhören kann, ohne dabei Smarties zu kotzen oder Regenbögen zu pupsen…


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