Das ist ja kaum zu fassen! In manchen Monaten streckt man sich wie ein Wattwurm, um überhaupt 15 würdige Platten für den monthly Warfare zu finden, wo hingegen der März mit über 30 CDs ein wahres Eldorado für den Metal Fan darstellte. Da war wirklich alles bei. Klassiker, Neuentdeckungen, Black, Power, Death, Thrash, der Heavy Metal in all seinen abwechslungsreichen Facetten.

Die Geschäftsleitung beschloss von daher, einen wirklich ausgewogenen Mix zu präsentieren und nicht nur auf die Note zu schielen. Von daher kann es durchaus passieren, dass eine Neuner-Scheibe in dieser Wertung gar nicht zu sehen sein wird. Schlimm? Nö finden wir, denn jeder kann sich gerne durch unsere Mixe durchwi...äääh...klicken und auch diese Perlen gebührend abfeiern. Und ja, da fast jeder die neue Judas Priest besitzt, wird diese nicht mehr gesondert bei uns aufgeführt. Cheerz Freunde, bis nächsten Monat!

TOP 15 - MÄRZ 2018


ANCST – Ghost Of The Timeless Void (2018) - 10 Punkte

ANCST haben mit „Ghosts Of The Timeless Void“ ein Stück Musik aufgenommen, dass mich restlos begeistert und schon jetzt zu meinen Jahreshighlights gehört. So denn CROWBAR quasi den Rolls Royce unter den Bands verkörpern, dann sind ANCST der Ferrari unter den Schwerlast-Transportern. (EmZett)

DAUTHA – Brethren Of The Black Soil (2018) - 10 Punkte

„Brethren Of The Black Soil“ ist absolutes Pflichtprogramm für den Doomgourmet, ich wage sogar die These, dass dieses Album jetzt schon eines der besten Doomalben der letzten Jahre ist und sich keineswegs hinter den großen Klassikern verstecken muss. Das Artwork ist perfekt gewählt, so wie man es bei Ván Records gewohnt ist. (Marcus)

MALADY – Toinen Toista (2018) - 10 Punkte

Wie schön am Anfang die zweistimmige Querflöte fast wehmütig in einem Riesenreverb verschwindet! Als schwelge man in süßen Erinnerungen an etwas, das schon viel zu lang vergangen ist. So mag ein verblichenes Foto klingen. Die harmonisch etwas seltsame Akkordfolge, die dann folgt, kann durchaus wie der Moment sein, in dem man aus der Erinnerung zurück ins Hier und Jetzt kommt, aber den Geschmack noch im Mund hat, den Klang noch im Ohr, das Gefühl noch auf der Haut, und sich der Tatsache bewusst ist, dass nun Erklärungen anstehen (Stefan)

RIVERS OF NIHIL - Where Owls Know My Name (2018) - 9,9 Punkte

Zusammenfassend steht fest, dass Rivers Of Nihil sich nicht einfach nur weiterentwickelt haben, sie haben ein Meisterwerk erschaffen – eine gut gewürzte brutale Mischung aus Atmosphäre, im Kopf bleibenden Melodien und harten Riff-Attacken, die auf “Monarchy” auch schon überzeugten, gibt es hier immer noch und sie wurden um gut eingefügte progressive Elemente wie Clean-Vocals, akustische Gitarren, oder eben Erweiterungen wie Saxophon, Violine und elektronische Spielereien erweitert. (Siggi)

THE CROWN – Cobra speed venom (2018) - 9,9 Punkte

Sagen wir es mal so: Wenn Du bei einer Kernsanierung einen Soundtrack brauchst, um meterdicke Wände allein mit der Kraft deines rechten Fußes eintreten zu müssen, liegst du hier goldrichtig! Was der Fünfer hier anbietet ist Dom Perignon, wo hingegen vieles in der Discographie der Schweden mehr Asti Spumante war und statt einem angenehmen Prickeln in die Bauchnabel zu einem heftigen Schädelbrummen führte. (Olaf)

HORN – Retrograd (2018) - 9,7 Punkte

Ich fand HORN schon immer massiv unterbewertet in Relation zu dem, was da musikalisch angeboten wird, zumindest war das mein bisheriger Eindruck. „Retrograd“bestätigt mich wieder in meiner Auffassung zu dieser gewissen Genialität, welche der Musik von HORN innewohnt, es bietet auf gerade einmal 25 Minuten Spielzeit nahezu alles, was sich für ein Album wünscht an Abwechslung. (Ingmar)

MINISTRY – AmeriKKKant (2018) - 9,5 Punkte

Nein, Al hasst sein Land nicht, vielmehr prangert er Missstände an und hält dem herrschenden Establishment den Spiegel vor und man ist als geneigter Hörer mehr als erfreut, dass der in New Mexico lebende Ex-Junkie seine kreative Angepisstheit wiedergefunden hat. (Olaf)

GOATH – II-Opposition (2018) - 9,5 Punkte

„II – Opposition“ geht absolut kompromisslos vor und hinterlässt nichts als Zerstörung, wer sich davon angesprochen fühlt muss einfach zuschlagen. Für mich jetzt schon ein Anwärter auf eines der besten Alben diesen Jahre. (Marcus)

HEMELBESTORMER – A Ring Of Blue Light (2018) - 9,0 Punkte

Die Belgier nehmen den Hörer mit auf eine Reise durch düstere Klanglandschaften. Fröhlich klingt nur der Zwischentrack „Blue Light“, ansonsten dominieren fette, sägende Riffs, ein tiefer Bass und das hämmernde Schlagzeug. (Marcus)

RITES OF THY DEGRINGOLADE - The Blade Philosophical (2018) - 8,9 Punkte

„The Blade Philosophical“ ist nun das Comeback-Album und gehört für mich bereits jetzt zu den Black Metal Highlight 2018. Ich ärgere mich, dass die Europa-Tour mit PROFANATICAschon so gut wie vorbei ist (ein paar Stopps in Spanien und Portugal gibt es noch) und ich erst jetzt auf diese Band aufmerksam werde. (Jezebel)

DEADLY CARNAGE - Through the Void Above The Suns (2018) - 8,8 Punkte

Die Produktion ist klar, druckvoll und davon profitieren auch die Songs, die gekonnt arrangiert und nicht langweilig sind, obwohl man manchmal denken mag, jetzt könnte es eine kleine Abwechslung geben, letztendlich bleibt aber ein stückweit Faszination über das Erschaffene. Schade, dass 45 Minuten so schnell vergehen können (Siggi)

JAPANISCHE KAMPFHÖRSPIELE – Back to ze Roots (2018) - 8,6 Punkte

Lange wurde es sich von eingefleischten Japanische Kampfhörspielefans gewünscht und jetzt habt ihr den Salat. „Back to ze Roots“ heißt er, um genau zu sein und bietet 15 Titel lang Einblicke in die ganz frühen Werke der Bandgeschichte. Mit einem gravierenden Unterschied, statt Demoqualität wird hier lupenreiner Sound präsentiert den die Herren eigenhändig und neu eingeklöppelt haben. (Tom)

PRIMORDIAL – Exile amongst the ruins (2018) - 8,5 Punkte

Ein solches Jahrhundertalbum wie „The gathering wilderness“ habe ich nicht erwartet und werde dies auch nicht mehr, doch „Exile amongst the ruins“ ist definitiv eines der besten Alben, welches Primordial in ihrer 15jährigen Karriere abgeliefert haben. (Olaf)

GODSLAVE – Reborn Again (2018) - 8,5 Punkte

Mit Einflüssen von OVERKILL bis TESTAMENT ist viel gegeben und dennoch klingt nichts geklaut. Schön abgemischtes Gesamtbild und ein Cover auf dem man auch ohne Schriftzug erkennen würde, dass es von GODSLAVE ist. (Robsess)

DEMONICAL – Chaos Manifesto (2018) - 8,5 Punkte

Fünf Jahre nach „Darkness Unbound“ hauen die Schweden einen schönen saftigen Brocken namens „Chaos Manifesto“ raus. Seit Bandgründung im Jahre 2006 sind DEMONICAL ein Garant für gutklassige Alben. Die Produktion verleiht dem Album die nötige Wucht aber klingt trotzdem nicht glattpoliert. (Marcus)

RESTMÜLL DES MONATS


INHUMANKIND – Self Extinction (2018) - 0,0 Punkte

Welche Klientel die beiden Jungs von INHUMANKIND ansprechen wollen, erschließt sich mir leider nicht. Die Hartwurst-Community kann es kaum sein, denn das zu Gehör gebrachte klassizistische Barock-Jazz-Gebräu hat mit Metal sowenig zu tun, wie der HSV mit dem Gewinn der Champions-League. (EmZett)


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