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VULTURES VENGEANCE – Dust Age (2025)

(9.389) Maik (7,6/10) Heavy Metal


Label: High Roller Records
VÖ: 21.02.2025
Stil: Heavy Metal







Nachdem die Italiener VULTURES VENGEANCE im Jahre 2019 mit ihrem Debütalbum auf sich aufmerksam machten, kam erst einmal der große Corona-Hammer, der Liveaktivitäten auf Null setzte und die Band merklich ausbremste.

Vorliegendes Album lag nun auch schon ein paar Jahre fertig im Regal, da außer der Liveausbremsung auch noch zwei Bandmembers den Rachegeier verließen. Nun ist es jedoch so weit, dass uns die Jungs vom Stiefel mit neuer Mannschaft das neue Werk präsentieren. Dieses hört auf den Namen „Dust Age“ und bietet eine gewagte Mischung aus Epic, Power und Heavy Metal.

Nun hat der Terminus ‚epischer Metal aus Italien‘ ja teils einen etwas anrüchigen Ruf. Zu gern denkt man da an bombastische Synthorgien von Bands wie RHAPSODY OF FIRE. Von derartigen Geschichten sind VULTURES VENGEANCE allerdings weit entfernt. Episch ist es schon, was sich vor allem in hymnischen Melodien und einem eher erzählerischen Gesangsstil zeigt.

Die Epik kommt teilweise etwas sperrig einher, was man ja auch von Epik-Vorreitern wie CIRITH UNGOL oder MANILLA ROAD kennt, doch auch von diesen beiden Bands unterscheiden sich die Italiener stark. Dagegen kommen Einflüsse des US-Power Metals und auch modernerer europäischer Power Metal zum Tragen. Das Ganze würzt sich mit den Zutaten traditionellen Metals.

Das zeigt, dass VULTURES VENGEANCE bemüht sind, sich eine eigene Nische zu schaffen, was heutzutage schon fast eine unlösbare Aufgabe scheint. Durch teilweise vertrackt wirkende Songstrukturen tut sich die Musik der vier Römer ab und an etwas schwer, sich so richtig festzusetzen. Die Sperrigkeit kommt hauptsächlich durch die leicht unorthodoxen Gesangslinien zustande. Wenn diese etwas eingängiger gestalten werden, wie beispielsweise im Song „Reign Of Severance“, setzt sich das Material schneller im Gehörgang fest.

Insbesonders der Gesangsstil wirkt auf Dauer etwas anstrengend, insbesonders, wenn der Vokalist, der sich den Namen Tony S. Steele gegeben hat, in die Screamabteilung wechselt. Das erinnert teilweise an einen gewissen Tim Baker, kommt aber nicht ganz an die CIRITH UNGOL- Frontröhre ran.

Letztlich finde ich das Album nicht schlecht, wenngleich es mehrere Durchläufe benötigt hat, um sich festzusetzen. Es ist episch, es ist heavy und es hat Power. Traditionell ist es auch und eine leicht progressive Note rundet das Ganze ab. Dennoch sehe ich da noch ziemlich viel Luft nach oben, nicht nur vom Songwriting her, auch vom Sound. Der kommt zwar gut authentisch rüber, hat aber euch eine etwas verwaschene Lärmigkeit in sich, was derart komplexer Mucke nicht gerade gut bekommt.

Anspieltipp: „Reign Of Severance“ und „The Exiled“


Bewertung 7,6 von 10 Punkten


TRACKLIST:

01. Dust Age
02. Queen Of The Last Light
03. Those Who Sold The World
04. Reign Of Severance
05. City Of A Thousand Blades
06. The Exiled
07. The Foul Mighty Temple Of Men
08. It Holds




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