CD-Reviews W-Z

WIZARDTHRONE - Hypercube Necrodimensions (2021)

(7.229) Olaf (9,0/10) Melodic Death/Black Metal


Label: Napalm Records
VÖ: 16.07.2021
Stil: Melodic Death/Black Metal

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Ohne lange drumherum zu reden, lüften wir gleich zu Beginn den Vorhang und enthüllen die Mitglieder dieses wahnwitzigen Projektes. Dann fällt es Euch vielleicht auch einfacher, meinen Lobhudeleien zu folgen. Als da wären:

V. Morbistopheles Jones - Living Vessel for the Entombed Demigod
aka Jack Jones (Aether Realm – Bass/Vocals)

M. Archistrategos Barber - Keeper of the 17th Enochian Gate
aka Myk Barber (Gloryhammer live / Deathcode society - Gitarre)

M. Xaviculus Bell - Disciple of the 2-Planar Homerian Adjunct
aka Matthew Bell (Autumn’s Dawn – Gitarre)

C. Hyperiax Bowes - Arbiter of Electrodynamic K-Tensor Divinations
aka Christopher Bowes (Alestorm / Gloryhammer – Keyboards)

E. Wizardthrone Brown - Prognosticator of Transdimensional Cybernetic Subterfuge
aka Eric W.Brown (Swashbuckle – Drums)

Diese Zusammensetzung sieht mir nicht nach der viel zu oft angedrohten Superband, sondern vielmehr nach einem Zusammenschluss von fünf Freunden (ohne Timmy, den Hund natürlich…) aus, die einfach mal Bock auf was vollkommen anderes hatten und sich mit diesen wahnwitzigen Pseudonymen unter dem Banner namens Wizardthrone geschart haben, um mit „Hypercube Necrodimensions“ ein über allen Maßen innovatives, spannendes und sauhartes Stück Schwarzmetall unters Volk zu bringen.

Natürlich hört man an allen Ecken und Enden, dass Alestorm/Gloryhammer Mainman Chris Bowles als Drahtzieher seine Tastenfingerchen im Spiel gehabt hat, denn man kann Wizardthrone am besten mit der Beschreibung „Gloryhammer nur in schwarz, bissken Naglfar, ohne untote Einhörner“ klassifizieren. Ist zwar gemein, aber leider geil! Und natürlich werden die Sirenen der Black Metal Polizei bis nach Neufundland zu hören sein, doch aufgeschlossenen Musikliebhabern sollte das mit extrem sperrigen, kaum verständlichen und meine mp³ Software sprengenden Songtiteln ausstaffierte Debüt der Sci/Fi Blackies mehr als nur ein Ohr wert sein.

Fett produziert blastet sich der Fünfer durch die sieben normal langen Songs, wo hingegen man beim Rausschmeißer mit knapp 14 Minuten alles in die Waagschale schmeißt, was diese Scheibe so bemerkenswert macht. Tierische Härte, tolle Melodien (ja, die soll es bei BM tatsächlich ab und an auch geben), ständig variierende Geschwindigkeiten und Abwechslungsreichtum per excellence, bei der man spätestens nach dem dritten Song die Überlegung hätte anstellen müssen, dem Gesamtwerk ein paar Tüten Sauerstoff beizufügen, denn an manchen Stellen kann es einem echt den Atem verschlagen.

Ich finde die Scheibe extrem innovativ, stark, kurzweilig und spannend und hoffe auf eine baldige Umsetzung auf den Bühnen dieser Welt. Vielleicht wird mir dann auch das auf dem Album sicherlich vorhandene Konzept ein wenig klarer, auch wenn ich nicht den lucasischen Lehrstuhl für Mathematik und Astrophysik der Universität Cambridge mein Eigen nennen darf.


Bewertung: 9,0 von 10 Punkten


TRACKLIST

01. Black Hole Quantum Thermodynamics
02. Frozen Winds of Thyraxia
03. Incantation of the Red Order
04. Forbidden Equations Deep Within the Epimethean Wasteland
05. The Coalescence of Nine Stars in the System Once Known as Markarian-231
06. Of Tesseractual Gateways and the Grand Duplicity of Xhul
07. Hypercube Necrodimensions
08. Beyond the Wizardthrone (Cryptopharmalogical Revelations of the Riemann Zeta Function)




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