CD-Reviews Q-S

SLAUGHTERDAY – Tyrants of doom (2022)

(7.975) Olaf (9,5/10) Death Metal


Label: FDA Records
VÖ: 23.09.2022
Stil: Death Metal

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Da sind sie wieder! Die todesbleiernden Modern Talking, namentlich Bernd Anders und Jens Bohlen…quatsch…Thomas Reimers und Dieter Finger…menno, ihr wisst, wen ich meine! Das beste und einzigartigste Death Metal Duo aus deutschen Landen, die unter der Firmierung Slaughterday seit nunmehr 12 Jahren die Lande unsicher machen, mit ihrer neuen und vierten vollständigen Räuberplatte namens „Tyrants of doom“ den Todesblei-Gourmets das Wasser im Munde zusammenlaufen lassen und definitiv nicht wie besagtes Pop Duo immer das Gleiche fabrizieren, um damit Erfolge einheimsen zu können.

Im Gegenteil, denn die Jungs aus Leer, die in der Vergangenheit nie einen Hehl aus ihrer Helden Verehrung für das frühe Autopsy Werk gemacht haben, schaffen es immer wieder aus dem 08/15 Schema, den leider heutzutage viele Bands verfallen sind, auszubrechen und Songs zu schaffen, die nicht nur großartig aus den Boxen ballern, sondern vielmehr einen Abwechslungsreichtum offenbaren, für den sich viele Altvordere ein Bein ausreißen würden.

Bernd und Jens kreieren Songs, die trotz einer nachgesagten Limitierung im Songwriting des Death Metal im Allgemeinen einen hohen Wiedererkennungswert haben und niemals so klingen, wie der Song davor. Ein abwechslungsreiches Riffing, viele schleppende Parts, viele Verbeugungen vor Größen wie alte Death oder noch ältere Morgoth, die zusammengefasst zum Besten gehören, was in deutschen Landen seit Jahren veröffentlicht wurde.

Auch die immer auf den Punkt genaue Produktion aus dem Hause Soundlodge lässt „Tyrants of doom“ zu einem immerwährenden Hörgenuss werden, der niemals auch nur den Hauch von Langeweile versprüht und einem immer wieder herrlich mit dem Vorschlaghammer die Synapsen bearbeitet.

Ich verhehle hier nicht meine Begeisterung für die sympathischen Ostfriesen, die auch live immer einen ordentlichen Streifen abbeißen und nunmehr mit „Tyrants of doom“ ihrem bisherigen Schaffen die Krone aufgesetzt haben. Das Ding ist hart, geht sofort in die Nackenmuskulatur und ist so verdammt abwechslungsreich, wie ein Anatomie Kurs an der Humboldt Universität.

Wenn das jetzt mal nicht den Erfolg bedeutet, den die Jungs schon seit Jahren verdient haben, dann verstehe ich diese wurmverseuchte Welt noch weniger, als ich es jetzt bereits seit geraumer Zeit tue.


Bewertung: 9,5 von 10 Punkten


TRACKLIST

01. Intro
02. Mauled
03. Coffined saviour
04. Necromantic visions
05. Grave nihilist
06. Pstilent tombs
07. Tyrants of doom
08. Drown in filth
09. Parasitic
10. Predator




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