CD-Reviews K-M

MISOTHEIST – For The Glory Of Your Redeemer (2021)

(6.828) Maik (6,9/10) Black Metal


Label: Terratur Possessions/Ván Records
VÖ: 05.02.2021
Stil: Black Metal

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MISOTHEIST aus Norwegen legen mit „For The Glory Of Your Redeemer“ nun den Nachfolger ihres selbstbetitelten Debüts vor. Da es in der Heimatstadt der Jungs, Trondheim, momentan wohl recht kalt und dunkel ist, passt die Musik der Truppe wohl gerade recht gut in die Landschaft.

Allerdings ist der Black Metal, den MISOTHEIST zelebrieren, doch teilweise recht anstrengend. Hier kommen ziemlich stark Elemente aus dem Industrial zum Einsatz, die in Verbindung mit dem schwarzmetalltypischen Höhenlastigkeit und dem teilweise etwas verwaschenen Sound doch eher eine Klangatmosphäre schaffen als Songs im eigentlichen Sinne. Teilweise bekommt man typische Black Metal- Halbtonriffs ums Ohr geschlagen, dann wiederum ergehen sich MISOTHEIST in Soundkollagen, die eine etwas desolate Stimmung erzeugen.

Den Gesang kann man als ein heiseres Krächzen bezeichnen, welches allerdings mit dem Gesamtsound verschmilzt, und den Eindruck einer Soundwand verstärkt. Leider bewirkt die doch meiner Meinung nach etwas zu dünne Produktion eine Art Matschsound, der von der Band wohl so gewollt ist, es aber dem Hörer schwermacht, den Klängen zu folgen. Der eingängigste und meiner Meinung nach bestem Song ist „Benefactor Of Wounds“, der hat noch am meisten vom klassischen Black Metal, allerdings würde ich mir hier auch einen besseren Sound wünschen.

Den anstrengendsten Track stellt wohl das abschließende „Acts Of Flesh“ dar, der mit über sechzehn Minuten größtenteils im Industrial oder dem sogenannten Post Black Metal wütet.

Alles in allem ist dies ein Black Metal-Album, welches absolut nicht eingängig geraten ist, und durch den matschigen Sound auch nicht sein volles Potential auszuschöpfen vermag. Black Metal Fans würde ich zumindest ein Reinhören empfehlen, bevor es zu einer Kaufentscheidung kommt, denn etwas über 30 Minuten ist für einen Longplayer vielleicht auch etwas dürftig.

Anspieltipp: „Benefactor Of Wounds“


Bewertung: 6,9 von 10 Punkten


Tracklist:
01. Rope And Hammer
02. Benefactor Of Wounds
03. Acts Of The Flesh




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