K-M

KILL WITH HATE

Voices of obliteration (2013)

Jetzt wird’s richtig ungemütlich!!! Die ungarischen Deather Kill with Hate hetzen uns ihr neuestes Vernichtungswerk „Voices of Obliteration“ auf den Hals. Wer also auf richtig derbes Gebolze steht, ist hier schon mal an der richtigen Adresse. Radiotauglich ist hier garantiert nicht ein einziger Song. Und das ist auch gut so. Wer dieses ultrabrutale fiese Gemetzel überstehen will, braucht schon besonders ausgeprägten Nackenmuskeln sonst geht das in die Hose.

Nach dem Intro „Revelation (It’s just Murder)“, welches mit kirchlichen Sprechgesang und mit Didgeridoo Klängen aufwartet (schon eine seltsame Mischung) haut einem mit „Submersion“ schon der erste Tsunami die Füße unter dem Boden weg. Eine Welle aus gemeinem fiesem Riffing, Blastattacken und völlig kranken blitzschnellen Soli schlagen einem ohne Unterlass entgegen. „The Beast within“, „Servant of God“ und „Epistle of Fire“ prügeln dir ohne auch nur ein Fünkchen Gnade die Seele aus dem geschundenen Leib. Gelegentlich wird das Tempo etwas rausgenommen, ist aber, da kann ich euch beruhigen, von nicht von allzu langer Dauer. Dann geht es mit der Zerstörung auch schon weiter. Der einzige Song der sich aus dem ganzen Gebolze etwas, naja rausheben tut, ist „Doubt“. Der wirkt, neben dem üblichen Geschrote, mit seinen fast funkig wirkenden Mittelparts, noch schräger als der Rest. Wer die neun regulären Songs halbwegs unbeschadet überstanden hat, bekommt als Abschluss mit dem Extreme Deformity Cover „Iternal“ noch mal was voll in die Fresse. Himmelherrgott was ist mir da denn grade durchs Kleinhirn gedonnert? Ich muss mich erstmal wieder sortieren. Okay, alles wieder gut. So und nu kommt der Anspieltipp. Nehmt einfach „Sumersion“ und ihr wisst, was euch erwartet.

Fazit: Also den Innovationspreis konnten Kill with Hate heute nicht abräumen. „Voices of Obliteration” ist zwar eine recht ordentliche Death Metal Scheiblette geworden mehr aber auch nicht. Wer hingegen auf kompromissloses ultrabrutales Death Metal Geknüppel steht, kann hier nix falsch machen. Und für alle anderen kann reinhören wie immer auf keinen Fall schaden!!!

Bewertung: Zerstörende 6,8 von 10 Punkte

Tracklist:

01. Revelation (It’s just Murder)

02. Submersion

03. The Beast within

04. Servant of God

05. Epistle of Fire

06. Pray for war

07. Doubt

08. Imprisoned

09. Speech of the Defendant

10. Iternal

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