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IRONFLAME – Kingdom Torn Asunder (2024)

(8.987) Baka (7,4/10) Heavy Metal


Label: High Roller Records
VÖ: 26.07.2024
Stil: Heavy Metal






Alle zwei Jahre hauen die Metaller von IRONFLAME eine Platte heraus und das neuste Werk prügelt sich in alter Manier durchs Geschehen. Hier treffen Geschwindigkeit und Präzision aufeinander, die in einer gut klingenden Produktion eingebettet sind.

Den Anfang macht „Blood and Honor“. Klassischer kann eine heavy Nummer kaum ausfallen. Präzises Geschrammel, mit coolen Breaks und satten Gitarren, die ihren Höhepunkt im Solo finden, vereinen sich zu einem kernigen Grundgerüst und lassen viel Spielraum für die Vocals. Diese wiederum kann schön dünn und gelangweilt um die Ecke kommen. Selbst im Chorus bleibt nicht viel hängen und strotzen vor Eintönigkeit.

Im folgenden Track sieht es da schon wieder ganz anders aus. Wörter werden schön und lang gesungen. Töne werden sehr gut gehalten und die Hook lädt diesmal zum Merken ein. Seitens der Instrumentalisierung ist alles gleich aufgestellt und die Band verlässt sich auf ihren guten Sound. Man bekommt das Gefühl, dass es etwas klinisch wirken kann, aber die Spielweise lehrt eines Besseren.

Jetzt sollte mal was Abwechslungsreicheres passieren und das bekommt man im dritten Titel. Jedenfalls rhythmisch. Die Band bleibt sich ihrem Stil treu und spielen um ihre Rhythmik herum. Der Gesang kommt wieder mal etwas schlechter bei weg. Es fehlt der Funke, der überspringen sollte. Die Vocals sind zwar gut, aber lassen was vermissen. Man erfährt, aber einen erfahrenen Sänger, der sich als solcher auch sehen lassen kann. Ein wirklich klassischer Gesang, der alle Songs auch mit Leichtigkeit in einer akustischen Form präsentieren kann.

Um auf die weiteren Songs der Platte einzugehen, benötigt es mehr an Innovation. Frei nach dem Motto: Kennst du einen, kennst du alle. Es sind die Feinheiten und Soli, die dieses Album spannend machen. Dafür erfordert es aktives Zuhören. Läuft der Longplayer nebenbei, ist es genau so schnell wieder vergessen, wie man es gehört hat. 

Anspieltipps: „Standing Tall“          


Bewertung: 7,4 von 10 Punkten


TRACKLIST

01. Blood and Honor
02. Soul Survivors
03. Majesty Of Steel
04. Mistress Of Desire
05. Standing Tall
06. Sword Of A Thousand Truths
07. Riding The Dragons
08. Shadow Of The Reaper
09. Cold Flesh Falls (CD Bonus Track)
10. Exile Of The Sun (CD Bonus Track)



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