CD-Reviews H-J

IRON FLESH – Summoning The Putrid (2021)

(7.019) Marky (7,4/10) Doom Death Metal


Label: War Anthem Records
VÖ: 16.04.2021
Stil: Doom-Death Metal

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IRON FLESH veröffentlichen mit „Summoning The Putrid“ ihren zweiten Longplayer. Die vier Franzosen aus Bordeaux machen gemeinsame Sache unter dem Banner IRON FLESH seit 2017 und brachten bisher, neben zwei Demo EPs, 2019 ihre Debüt Platte („Forged Faith Bleeding“) auf den Markt. Die brachte jetzt noch nicht die große Aufmerksamkeit in der Death Metal Szene, was sich jetzt mit der neuen Platte durchaus ändern könnte.

Der neue Output klingt modern und professionell produziert, was bei Doom-Death Metal sehr wichtig ist, um für den nötigen Druck zu sorgen, wenn die Death Metal Walze rollt. IRON FLESH greifen bei ihren Songs auf das breite Spektrum der verschiedenen Death Metal Spielarten zurück, die oft für Abwechslung bei den Songs sorgen, oder sich als Grundmuster durch ein Stück ziehen. Während Blastbeat Parts nur punktuell eingestreut werden und vor allem bei den schnelleren Songs am Anfang für Tempo sorgen, bildet der doomige Death Metal Sound beim Großteil der Songs das Fundament. Auffallend ist des Weiteren die meist in Schweden Tod gestimmte Rhythmus Gitarre, die von schaurig-melodische Lead-Riffs und -Solos dominiert wird. Lediglich die Growls von Sänger Julien finde ich etwas zu leise abgemischt.

IRON FLESH verstehen ihr Handwerk und die Brutalität und Durchschlagskraft, die eine Death Metal Platte benötigt, ist auf „Summoning The Putrid“ spürbar und somit als Weiterentwicklung gegenüber ihrem Debüt zu werten. Mir fehlt es lediglich ein wenig am Wiedererkennungswert der einzelnen Songs, um sich von der breiten Masse etwas abzuheben. Gelingen tut ihnen das teils mit der Opener Abrissbirne „Servants Of Oblivion“, oder mit dem doomig-melancholischen „Demonic Enn“. Am besten gefällt mir jedoch der mehr abwechslungsreiche und vorrangig groovig-thrashige Song „Purify Through Blasphemy“, womit meine Anspieltipps genannt wären.

Anspieltipps: „Purity Through Blasphemy“, „Demonic Enn” und „Servants Of Oblivion”


Bewertung: 7,4 von 10 Punkten


TRACKLIST

01. Servants Of Oblivion
02. Relinquished Flesh
03. Demonic Enn
04. Purity Through Blasphemy
05. Cursed Beyond Death
06. Death And The Reaper´s Scythe
07. Incursion Of Evil
08. The Power Infinite
09. Convicted Faith




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