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INVINCIBLE FORCE – Decomposed Sacramentum (2020)

(6.552) Maik (7,5/10) Black Thrash Metal


Label: Dark Descent Records
VÖ: 22.10.2020
Stil: Black Thrash Metal

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Keine Ahnung, ob sich INVINCIBLE FORCE nach dem DESTRUCTION- Song benannt haben, aber sie machen auf jeden Fall ziemlichen Krach. Gut, Black Thrash mit einem gehörigen Death Metal-Anteil aus Südamerika, genauer gesagt: Chile – da weiß man, dass es laut und dreckig und rotzig wird. Und in diesem Metier enttäuschen die vier Krachmaten keineswegs.

Geschmückt mit lustigen Pseudonymen brettern INVINCIBLE FORCE unkontrolliert auf die Hörmuscheln ein, was beim ersten Durchhören natürlich erst einmal den Stuck von der Decke hobelt. Für Schöngeister ist das nix. Allerdings raspeln sich die Chilenen auch nicht allzu gleichförmig durch die neun Songs, sondern sind trotz allem Krach doch auf Abwechslung aus. Hat der Opener „Doomed By The Vision“ ziemlich etwas von frühen MORBID ANGEL, erinnert das eine Riff in „Perpetual Black Mass“ ein wenig an PROFANATICA. „The Covenant“ rumpelt in grindcoreiger Uffta-Uffta-Manier daher, während das darauffolgende „The Shadow Of Canaan“ fast SLAYERmäßig anfängt, sowohl vom Riffing her, als auch vom Gitarrensolo. Das Riffing in „Abufilhamat“ erinnert wiederum ein wenig an DEICIDE. Ihr seht also, eine bunte Mischung an lärmigen Einflüssen. Außerdem dürften alte SEPULTURA, SARCOFAGO oder die Kanadier von BLASPHEMY auch recht oft die Ohren der Mannen von INVINCIBLE FORCE penetriert haben. Hier wird also ziemlich auf Zerstörung gesetzt und dürfte wohl eher die Anhänger der extremeren Seite des Thrashs interessieren. Der Sänger sitzt übrigens auch an der Schießbude, was bei dem Tempo bei Liveauftritten zum Kraftakt ausarten dürfte. Doch INVINCIBLE FORCE sind ja nicht auf der Kirmes. Und auch textlich qualifizieren sie sich sicher nicht für Auftritte beim nächsten Kirchentag.

Natürlich können die Chilenen mit Sicherheit keine Originalitätspreise gewinnen, auch scheppert trotz einigen fetzigen Riffs die Sache spätestens gegen Ende doch ein wenig zu gleichförmig daher. Da sollte in Zukunft doch noch ein bisschen mehr an Eigenständigkeit reingepowert werden. Freunde des Extrem-Thrashs, Black und schnellem Death Metal können hier aber mal einen kleinen Hörsturz riskieren, denn schlecht gespielt ist es auf jeden Fall nicht.

Anspieltipp: „The Shadow Of Canaan“ und „The Covenant“


Bewertung: 7,5 von 10 Punkten


Tracklist:
01. Doomed By The Vision
02. Perpetual Black Mass
03. The Covenant
04. The Shadow Over Canaan
05. Illusion Of Truth
06. Damned By Noise And Lust
07. Abufilhamat
08. Decomposed Sacramentum
09. Hopeless Mortality



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