A-D

DESERTED FEAR

My empire (2012)

Halten wir fest: Aus Thüringen kommt nicht nur Metalcore oder Pagan/Viking Gerümpel, sondern auch echter, authentischer und „Dicke Eier“ Death Metal der allerfeinsten Sorte. Für einen akustischen Abgang sorgen hier Deserted fear aus Eisenberg, die auf ihrem Debütalbum „My empire“ so was von herrlich altmodisch aus den Boxen schießen dass man fast glauben könnte, die Zeit wäre stehen geblieben. Hier wird nicht gefrickelt oder herumgespielt, hier gibt es ohne Umwege oder Umschweife voll eins auf die Glocke und das mit Schmackes.

Was das Trio hier anbietet ist feinster Todesblei, mal etwas schleppender, mal peitschend schnell doch immer differenziert und gut nachvollziehbar und vor allem saufett produziert. Kein Wunder, denn hinter dem Mix und Mastering steht niemand Geringerer als Legende Dan Swäno, der den Jungs den passenden Bums verpasst hat. Saustark, was man gleich beim Opener „The battalion of insanities“ eindrucksvoll bewiesen bekommt und gleich quer eins über die Rübe gezogen bekommt. Da steht das folgende „Pestilential“ kaum in etwas nach, doch mir persönlich gefallen einfach die schnelleren Passagen nicht ganz so, denn Deserted fear entfalten ihre komplette Stärke immer dann, wenn sie etwas diffiziler und schleppender zu Werke gehen, wie beim zweitbesten Song „Nocturnal frags“. Den absoluten Monsterhit haben die Jungs allerdings mit „Field of death“ im Petto, der so dermaßen genial aus dem Amp ballert, dass meine Nachbarn sogar Helene Fischer lauter machen mussten und dennoch danach fragten, was ich denn da gehört hätte. Ein Hit, der zukünftig auf keiner Party fehlen darf.

My empire“ ist ein gewaltiges Brett, oldschool as fuck mit einem geilen Artwork und einem super Sound. Einzig die etwas schnelleren Passagen könnten zukünftig ein klein wenig differenzierter ausfallen, dann wird das auch was mit ner Bewertung im Neuner Bereich. Aber für den Anfang haben Deserted fear fast alles richtig gemacht und überzeugen mit solider, bluttriefender Handwerkskunst. Sauber hinbekommen Jungs…

Bewertung: suastare 8,7 von 10 Punkten

Tracklist:

01. Intro

02. The battalion of insanities

03. Pestilential

04. Nocturnal frags

05. Morbid infections

06. The black incantation

07. Scene of crime

08. Field of death

09. My empire

10. Bury your dead

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