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DEATH APOCALYPSE – Scars To The Flesh (2022)

(8.076) Timo (7,5/10) Old School Death Metal


Label: Human Noise Records  
VÖ: 08.04.2022   
Stil: Old School Death Metal 


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Hinter dem noch etwas jungfräulichen Namen Death Apocalypse verbergen sich ehemalige Mitstreiter, einer Band die aus der Asche von Veneral Disease entstanden ist. Drummer Ingo Maier und Gitarrist Stefan Weimar sind dabei noch bei den Bekannten Fragments Of Unbecoming aktiv. Nicht die schlechtesten Voraussetzungen um ein Debutalbum aus der Höllentaufe zu hieven.

Dabei bildet das Debutalbum „Scars To The Flesh“ den Nachfolger zur 2020 erschienenen EP „Rhapsodies From Hell“. Hierbei hat man 10 Songs in einer druckvollen Produktion gegossen, die in klassischer Stockholm Elchtod-Manier ordentlich den Nacken malträtieren. In der Masse geht’s dabei größtenteils straight nach vorn, mit reichlich Tempo. Hier und da schimmert auch etwas Riffschwärze hindurch und das Trio hat zielsicher einige Tempozügler eingebaut. Die in der Gesamtheit recht positiv ins Gewicht fallen. So ist man auch songwriterisch auf einem guten Weg, und kann innerhalb der gesamten Spielzeit durchweg die Spannung aufrechterhalten. Ein deutlicher Höhepunkt ist dabei „Ceremonial Dismemberment“, der mit seinem stampfenden Groove, ein paar deftige Schellen verteilt.

Auch die griffige Melodik in „Honor In Agony“, weist einen zielgerichteten Drive aus, ist packend, kraftvoll und geht stimmig in die Vollen. Das Death Apocalypse nicht unüberlegt an die Sache gehen und blind drauf los bolzen, beweisen weitere Songs wie „Black Oath Of Allegiance“, ein Midtempo Vorschlaghammer, leicht melodisch, mit einer Heavy as fuck Attitüde. Ebenso „Predominating Hatred“ und das teils schleppende und melo-Blackdeath‘ige „Deaths Eternal Silence“ sind weitere Garanten für einen ersten ansprechenden Langspieler. Der irgendwo zwischen klassisch schwedischer und britischer Todesblei-Fraktion in der Spur ist. So darf man wirklich gespannt sein, was aus dem Hause Death Apocalypse noch auf uns zugerast kommt. Viel zu jammern gibt’s daher eben nicht, auch wenn hier und da ein paar packende Hooks die Euphorie noch deutlicher zum glühen gebracht hätten.  


Bewertung: 7,5 von 10 Punkten




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