CD-Reviews A-D

CREEPING DEATH – The edge of existence (2021)

(7.371) Olaf (8,0/10) Death Metal


Label: eOne
VÖ: 08.10.2021
Stil: Death Metal






Auch wenn der von den Texanern gezockte Todesblei nicht unbedingt für Originalitätspreise ausgelegt ist, haben mich Creeping Death immer irgendwie abgeholt und konnten gefallen. Mit der neuen EP der emsigen Fleißbienchen aus Denton ist es allerdings diesmal ein wenig tricky, denn wo sich andere Bands soundtechnisch immer weiterentwickeln, so scheint die erst seit 2015 existente Truppe darauf aus zu sein, Benjamin Button Konkurrenz zu machen und sich zurückzuentwickeln, statt vorwärtszugehen. Aber…das hat hier durchaus Charme und Charakter.

Ok, Tilsiter hat auch Charakter, schmeckt aber scheiße, ganz im Gegensatz zum Ami Quintett, die nunmehr vor Band wie Autopsy tief das Knie beugen, das Daenerys Targaryen ihre helle Freude daran hätte. Das ist im Übrigen die aus Game of thrones, die…ach…wurscht.

Fakt ist, dass sich Creeping Death wohlig im Schlamm suhlen und ihrem Sound eine gehörige Schaufel Dreck haben angedeihen lassen, was mir persönlich zwar sehr gefällt, aber verdammt gewöhnungsbedürftig ist, wenn man das alte Material der Jungs kennt.

Ich finde es durchaus spannend zu sehen, wie eine Band trotz vermeintlichen Qualitätseinbußen auf Trends oder Strömungen scheißt und einfach nur das tut, wozu man Spaß hat. Allerdings finde ich diese etwas inflationär betriebene EP Veröffentlichungsrate etwas doof und hoffe auf ein baldigst neu erscheinendes, komplettes Album, denn die Truppe macht einfach immer wieder Spaß.


Bewertung: 8,0 von 10 Punkten


TRACKLIST

01. The edge of existence
02. Relics from the past
03. Humanity transcends
04. Sacrament of death
05. Doused in flames
06. Skinned alive




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