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BLACK SABBATH

13 (2013)

Das ist wohl das größte Comeback des Jahres 2013!!! Black Sabbath sind wieder da, und zwar in der legendären Besetzung Ozzy Osbourne, Tony Iommi und Geezer Butler, und bescheren uns mit 13 das erste gemeinsame Studioalbum seit 1978 (in Worten Neunzehnhundertachtundsiebzig, Himmel da war ich grad mal acht Jahre alt) mitgebracht. Verstärkt wird die Altherrenriege noch durch Rage Against the Machine Schlagwerker Brad Wilk. Und auch produktionstechnisch wollte man anscheinend nix dem Zufall überlassen. Den hier wurde niemand anderes als Rick Rubin (u.a. ZZ Top, Johnny Cash, Nine Inch Nails) rekrutiert um die acht Songs auf Hochglanz zu polieren. Was ihm auch mehr als gelungen ist.

Der Sound ist druckvoll und voller Dynamik. Mir wurde jedenfalls bei dem Gedanken die neue Scheibe dieser Metal Legende zu reviewen doch ganz schön kribbelig. Aber es hilft ja nix. Also los geht’s mit „End of the Beginning“. Das Teil beginnt sehr schwermütig und düster nimmt aber ab der Hälfte des Songs mehr fahrt auf und eine Riff Walze nach der anderen rollt auf einem zu. Großartiger Anfang. Nachdem ich die erste Auskopplung „God is Dead?“ das erste Mal gehört habe, war ich mir nicht sicher ob mir das gefallen tut! Auch jetzt werde ich nicht so wirklich warm damit. Richtig aus de Pötte kommt der Song erst in den letzten drei Minuten. Na gut Schwamm drüber. Da kommen „Loner“ und „Live Forever“ doch wesentlich straighter und besser auf den Punkt aus den Boxen. Mannoman ich muss schon sagen, die Urväter des Heavy Metal haben nichts verlernt. Gitarrengott Iommi haut ein Weltklasse Riff nach dem anderen raus. Geezer Butler’s pumpendes Bass Spiel sorgt für ein grundsolides Soundfundament und auch Ozzy kann stimmlich auf ganzer Linie überzeugen. Bei einigen Songs muss man das Dargebotene auch erst mal so einwirken lassen, da sich die meisten oberhalb der 5 Minuten Marke bewegen und von daher nicht gleich ganz so zugänglich sind mit ihren verschiedenen Stimmungen und Wendungen (mir ging das jedenfalls so). Das will aber keinesfalls was schlechtes heißen, man muss halt nur richtig eintauchen so wie bei „Damaged Soul“ und der Psychedelic angehauchten Ballade „Zeitgeist“. Nach dieser Reise in andere Sphären kommt das Groove Monster „Age of Reason“ gerade recht. Treibend und Tonnenschwer. Ein geiler Song. Zum Abschluss gibt es mit „Dear Father“ noch mein persönliches Highlight. Zähfließend wie Lava beginnend und mit, für Black Sabbath Verhältnisse jedenfalls, schnellem Mittelpart. Einfach großartig. Als das waren echt intensive 52 Minuten! Das kann ich euch sagen. Kommen wir nun wie immer an dieser Stelle zu den Anspieltipps. Da nehmen wir den Einsteiger „End of the Beginning“, „Loner“ und „Dear Father“ dann passt das.

Fazit: Puh geschafft. Also ich finde Black Sabbath haben mit 13 ein mehr als gelungenes „Comeback“ Album an den Start gebracht, welches alte Recken sowie junge Hüpfer begeistern wird. Beide Daumen hoch!

Bewertung: Die Urväter des Metal sind zurück 7,8 von 10 Punkte

Tracklist:

  1. End of the Beginning
  2. God is Dead?
  3. Loner
  4. Zeitgeist
  5. Age of Reason
  6. Live Forever
  7. Damaged Soul
  8. Dear Father

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