BAEST – Venenum (2019)

(5.806) Christian (8,9/10) Death Metal

Label: Century Media
VÖ: 13.09.2019
Stil: Death Metal

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So Freunde, heuer gibst mal ne ordentliche Nackenschelle von Baest (ja, das ist so richtig geschrieben). Das neue zweite Album „Venenum“ ist ein fieser Tritt in die Magengrube. Also ich weiß nicht wer hier für die Stil Beschreibung zuständig ist, aber von Thrash Metal ist das dargebotene Liedgut so weit entfernt, wie die Erde vom Mond. Hier wird lupenreiner, wenn auch komplexer, Death Metal gezockt. Durch den echt brutalen Sound kommen die neuen Songs mit der Wucht eines Tsunami aus den heimischen Boxen, was der Opener „Vitriol Lament“ auch fulminant unter Beweis stellt. Ein feiner dezenter Blast Einstieg legt alles in Schutt und Asche. Geile Tempowechsel und mächtig sägende Riffs sind hier Trumpf. Was für ein Arschtritt.

Bei „Gula“ machen die Jungs ne Vollbremsung. Das Teil ist ein tonnenschwerer brachialer Hassbroken. Mega fett. Mein lieber Scholli. Dagegen ist „Nihil“ ja schon fast eine softie Nummer! Gespickt mit vielen tollen Solis und ner extra Portion Melodie (keine Angst es gibt auch kurze musikalische Gewaltausbrüche) geht der Song prima ins Tanzbein. Kommen wir nun zum Titeltrack „Venenum“. Auch hier wird wieder vorzüglich dem Todesblei gefrönt. Es wird aber nicht nur stumpf drauflosgeholzt (wobei das natürlich auch geil kommt), es ist hier bei aller Härte auch sehr viel Abwechselung im Spiel. Das macht die Songs spannend und der geneigte Hörer kann viele Facetten in den Songstrukturen entdecken. Auch bei den restlichen Abrissbirnen führen die Burschen den eingeschlagenen Weg weiter fort und geben sich keine Blöße. So auch bei dem Cover der legendären Bolt Thrower„No guts, no Glory“ welches ihnen außerordentlich gut zu Gesicht steht.

Tja, und als Gesamtfazit kann ich eigentlich nur sagen: “Was für ein geiler Schädelspalter!” und das nach einer anfänglichen großen Portion Skepsis. Son alten Sturkopf wie mich für sich einzunehmen dazu gehört schon was. Die Jungs haben daher alles richtig gemacht. Viel Spass beim abschädeln Bangers.

Anspieltipps: „Vitriol Lamentund „Gula

Bewertung: 8,9 von 10 Punkten


Tracklist:

01. Vitriol Lament
02. Gula
03. Nihil
04. Venenum
05. Styx
06. Heresy
07. As Above so Below
08. Sodomize
09. Empty Throne
10. No Guts, No Glory (Cover Version)

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