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AXEL RUDI PELL – Diamonds unlocked II (2021)

(7.242) Olaf (8,5/10) Heavy Metal


Label: Steamhammer SPV
VÖ: 30.07.2021
Stil: Heavy Metal

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Seit ich Metal höre, war der blondgelockte Flitzefinger immer präsent, traf manchmal meinen Geschmack, manchmal weniger, doch die musikalischen Fertigkeiten konnte ich Axel Rudi nie absprechen und schon gar nicht seine formidablen Cover Alben, zu denen sich mit „Diamonds unlocked II“ die (Trommelwirbel) zweite (!!!) hinzugesellt du in meinen Augen eine der stärksten im Portfolio des Ruhrpott Griffbrett Wizards ist.

Eine wirklich schöne Auswahl an teilweise vergessene Perlen, wobei ich gerade bei „Room for a view“ überlegen musste, aus welcher TV-Serie ich diesen vom Axel neu interpretierten Tony Carey Song kenne. „Wilder Westen inklusive“ von 1988 lautete die Antwort und Schwupps fiel mir die Szene ein, wie eine Deutsche im mittleren Westen dem Mann an der Rezeption erklären wollte, dass sie einen bestimmen Damen Hygieneartikel benötige und dies mit „Sorry, I have my days“ ziemlich witzig unterstrich. Aber zurück zum eigentlichen Thema.

Man merkt bereits an der Tracklist, dass Kollege Pell mit seinen nunmehr 61 Jahren eher den Helden seiner Jugend frönt, denn wie sonst hätte es ein Paul Anka, Screamin‘ Jay Hawkins, Abba oder Chris Norman in diesen bunten Strauß bekannter Melodie geschafft, wobei gerade die Version von „She’s a Lady“ mächtig killt. Doch auch Songs jüngeren Datums haben es ARP scheinbar angetan, denn die mittlerweile zum modernen Klassiker gereifte „Rock’n’Roll queen“ von The Subways findet ebenso Berücksichtigung, wie die Rollenden Steine mit dem Evergreen „Paint it black“. Eine besondere Erwähnung muss hier aber noch Sänger Johnny Gioeli finden, der mit seinem tollen Organ den Sogs den nötigen Drive und den Eintritt ins 21.jahrhundert verschafft.

Schlussendlich machte die Scheibe verdammt viel Spaß, auch wenn 2-3 Songs nicht unbedingt meinem Gusto entsprechen und eine weitaus lohnenswertere Anschaffung darstellt, als irgendwelche unnötigen Liveplatten von Bands, die während Corona gar nichts mit sich anzufangen wussten und jeden Scheiß auf Polycarbonat pressen mussten. Stark und Danke für so manche Erinnerung.


Bewertung: 8,5 von 10 Punkten


TRACKLIST

01. Der schwarze Abt (Intro)
02. There’s only one way to rock (Sammy Hagar)
03. Lady of the lake (Rainbow)
04. She’s a Lady (Paul Anka)
05. Black cat woman (Geordie)
06. Room with a view (Tony Carey)
07. Sarah (You take my breath away) (Chris Norman)
08. Rock’n’Roll queen (The Subways)
09. Paint it black (The Rolling Stones)
10. I put a speel on you (Screamin’ Jay Hawkins)
11. Eagle (Abba)




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