CD-Reviews A-D

ASKVÄDER – Fenix (2022)

(7.771) Baka (9,0/10) Hard Rock


Label: The Sign Records
VÖ: 25.03.2022
Stil: Hard Rock

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Ich hatte vor zwei Jahren die Ehre das Ertlingswerk von Askväder zu rezensieren und dachte damals schon, dass da noch mehr geht, obwohl es gut ist. Das nun erschienene Werk Fenix bietet genau das was beim ersten Mal gefehlt hat.

Schon alleine das Mini Intro bei „Blurry Lines“ gibt schon mehr her als erwartet. Der Sound der Band klingt auch gefestigter und das ganze Ding geht steil nach vorne. Es wurde viel mehr Wert auf Harmonien gelegt und die Geradlinigkeit knallt nach vorne, so dass man ein spaßiges, dennoch ernstes Rock N´Roll Album zu hören bekommt. Ihren Stil sind sie sich dennoch treu geblieben. Der Druck, ist wie beim Vorgänger geblieben. Durch das bessere Songwriting blüht er aber erstmals richtig auf. Stiltreue wird auch beim Albumcover bewiesen. Man erkennt sofort um welche Band es sich handelt. Hoffentlich bleibt es dabei.

Die Songs arten auch nicht aus. Man bekommt viel Masse in kurze knackigen Hard Rock Nummern. Der Löwenanteil des Albums spiegelt das wider. Gedanken hat sich die Band auch bei der Soundentwicklung gemacht. Die Instrumentalisten klingen sehr basslastig, trotz der crunchigen Gitarre, die hohe Filler spielt. Dadurch ist genug Platz für die hohen Vocals, die perfekt platziert wurden. Ein Talent weist die Band noch auf. Das sind die sehr prägenden Hooks, die nicht poppig abgedroschen klingen. Allein beim zweiten Song „When We Fall“ gelingt es dem Hörer im zweiten Chorus schon mitsingen zu können. Kleiner Hit der Platte!

Die Wurzeln der Schweden kommen auch besser zur Geltung. Klar ist es Hard Rock, aber in „Claptrap“ beispielsweise werden Punk Einflüsse hörbar. Das wird auch bis zum Ende kantig durchgezogen.

Zweites Beispiel hierfür ist der Track „Head Home“. Eine saugute Slow Blues Nummer, die sich zwar nicht mit den großen Messen kann, aber darum geht es auch nicht. Dadurch wird nur die Neugier auf weitere Projekte geweckt. ASKVÄDER behaltenihr rohes kratzen, aber genau das macht was her. Das Solo, mit seinem kratzigen Sound passt gefühlt nicht rein, das ist aber genau richtig. Apropos Solo. Die beste Glanzleistung ist im Song „Zealot“.

Den krönenden Abschluss bringt der letzte Song „Run Out Of Time“. Eine schöne Heavy Nummer, die abermals die Bandbreite der Band zeigt.

Anspieltipps: „When We Fall“ und „Zealot“ und „Run Out Of Time“


Bewertung: 9,0 von 10 Punkten


TRACKLIST

01. Blurry Lines
02. When We Fall
03. Let You Down
04. Old Friend
05. Claptrap
06. Head Home
07. Zealot
08. Nightcap
09. Preach For Me
10. Deadlock
11. Reap What You Sow
12. Run Out Of Time



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