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AKREA

Stadt der toten Träume (2013)

Jawolla, endlich neuer Stoff aus dem Hause Akrea. Das am 02. August 2013 erscheinende Album trägt den bedeutungsschwangeren Titel "Stadt der toten Träume" und ist so eine enorme Steigerung zum letzten Werk "Lügenkabinett", dass ich mehrfach auf das Albumcover gucken musste, ob es sich tatsächlich um dieselbe Band handelt, die mich erstmals 2011 live bei der Reiter-Tour live und menschlich überzeugte. Ehrlich, die Jungs haben auf diesem Kleinod so gut wie alles richtig gemacht und überzeugen erneut mit tollen eingängigen Songs, gesunder Härte und einer gehörigen Portion Abwechslungsreichtum. So muss das sein, so macht das Spaß.

Das erste was sofort auffällt ist die erneut brillante Produktion von V.Santura, der scheinbar exakt weiß, was die Bajuwaren benötigen, um den druckvollen Sound zu bekommen, der sie live auszeichnet und den sie bislang noch nicht auf CD haben bannen können. Jeder einzelne der 13 auf dem Album befindlichen Songs steht für sich und bildet trotzdem eine Einheit, beginnend mit dem herrlich gezockten Intro "Erwachen", über das groovende Riffmonster "Geisel der Sünde", bei dem Sänger Sebi all sein Können in die Waagschale wirft, meinen persönlichen Favoriten "Feuer und Licht" mit seinem unnachahmlichen Basslauf und seinem guten Text, hin zu "Schleier aus Blüten" , bei dem ich allerdings etwas schmunzeln musste, denn wenn Jemand so einen Titel Death Metal-like ins Mikro brüllt entbehrt das einer gewissen Komik. Selbst wenn man denken könnte, dass irgendwann mal die Luft raus sein könnte, langen die Fünf mit dem Titeltrack, der sich als knüppelharter Brecher entpuppt und dem Doublebass Monster "Fundament der Existenz", der vom Sound her allerdings ein wenig an alte Amon Amarth erinnert, nochmal richtig zu. Als dann das ebenfalls gespielte Outtro "Verlassen" verklungen war hatte ich den Drang, das Album gleich nochmal zu hören, so in sich stimmig ist das Teil. Schade finde ich lediglich, dass man Sebis Texte nicht immer gut heraushören kann. Wenn man schon deutsche Lyrics inne hat, muss man diese auch verstehen können, das fehlte mir ein wenig. Musikalisch sind Akrea über jeden Zweifel erhaben und sollten Alle, die auf anspruchsvollen Melodic Death Metal stehen, in höchstem Maße zufriedenstellen können.

Das dritte Album, so sagt ja das Gesetz des Marktes, ist wegweisend für eine Band und da "Stadt der toten Träume" so ein Brett geworden ist, brauchen sich Akrea keinerlei Sorgen um ihre Zukunft zu machen. Dafür sollten sie aber auch schnellstens on the road gehen, um diese coole Scheibe ordentlich zu promoten und vor allem die Fans, die sie noch nicht live gesehen haben, von ihren spielerischen Qualitäten zu überzeugen. Beide Daumen hoch für ein amtliches Knallerscheibchen!

Richtig klasse gemacht und eine enorme Steigerung, exquisite 9,0 von 10 Punkten

Tracklist:
01. Erwachen
02. Geisel der Sünde
03. Seelentanz
04. Feuer & Licht
05. Alter Freund
06. Einsames Medium
07. Unbekannte Ferne
08. Schleier aus Blüten
09. Preis der Freiheit
10. Stadt der toten Träume
11. Fundament der Existenz
12. Letzte Lektion
13. Verlassen

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