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AEONS CONFER – Zero Elysium (2020)

(6.655) Baka (8,7/10) Industrial Metal


Label: DIY
VÖ:     29.11.2020
Stil:    Industrial Metal

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Aeons Confer haben sich schon 1997 gegründet und ihren ersten Langspieler 2013 herausgebracht. Sieben Jahre später folgt nun der Nachfolger. Die Gründe, der großen Abstände sind uninteressant, wenn man sich Zero Elysium einmal reingepfiffen hat. In der Zwischenzeit wurden jedoch einige EP´s rausgebrettert, so dass genug zum Erkunden da ist.

Als erstes fällt sofort auf, dass der Sound der Scheibe sehr ausgeglichen und alles hervorragend platziert ist. Es wirkt als sei viel Zeit investiert worden. Keine billigen Aneinanderreihungen von Riffs oder Soloeinlagen. Die Songs wirken sehr strukturiert und sorgen für kreative Spannung. Nicht alles ist hervorsehbar und sorgt so für Frische. Den Stil der Band auf Industrial Metal zu reduzieren ist ein Fehler. Die Band wechselt gekonnt zwischen Extreme- Death- und Symphonic Metal. Den Indusrtial Part mag man nur erahnen, so dass man als Industrial Hörer eher enttäuscht wäre.

Technisch ballern die Instrumente gut nach vorne. Die Riffs sind einprägsam und ab und an taucht auch mal ein gut inszeniertes Solo auf. Es sind auch nicht zu große technische Spielereien, so dass man mit dem Hören sich nicht überanstrengen muss. Die Synthesizer Einlagen untermalen die Songs sehr treffend und geben der Band einen charakteristischen Touch und brechen die Songs, trotz der Härte, in eine andere, teils schöne, Atmosphäre. Gutes Beispiel hierfür ist der Track „Plasmoid“. Textlich sollte man schon die Texte neben sich zu liegen haben, da die Vocal Parts mit ordentlicher Aggressivität eingesungen wurden, aber auch cleane Parts aufweisen. Dies jedoch geringfügig. Mit der Zeit wirken die Strophen etwas gleichbleibend, wobei der Gesang dazu beiträgt. Eintönigkeit wäre zu hart formuliert, da die Atmosphäre zu gut ist.

Die ganze Platte strotzt von guter Aggression und technischen Gespiele, die geschmackvoll durch Synthesizer untermalt werden und den ganz eigenen Stil der Band hervorhebt. Ein knackiges Nackengewitter.

Anspieltipps: „Plasmoid“ und „Confront The Sum“


Bewertung: 8,7 von 10 Punkten


Tracklist:
01. 27 000 000 Years
02. Impacters
03. Termination Artifacts
04. Wise Deflector
05. Plasmoid
06. Confront The Sum
07. Nemesis
08. Repulse
09. Zero Elysium
10. Pandemonium




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