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1782 – From The Graveyard (2021)

(6.953) Baka (8,0/10) Doom Metal


Label: Heavy Psych Sounds
VÖ: 26.03.2021
Stil: Doom Metal

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Das Album beginnt genauso düster und tief, wie die Farbe des Covers sich präsentiert. Ein Knistern, gefolgt vom Ertönen einer Glocke, die auch nicht hätte tiefer klingen können liefert das Intro „Evocationis“ einen Wegweiser für die Atmosphäre.

The Choosen One“ doomt im mit dem gleichen Riff von vorne bis hinten durch und ist sehr tief angelegt. Das zieht sich auch durch die Platte durch. Gleiche Spielweise, nur anderes Riff folgt bei „Bloodline“. Wobei das Riff durch einen sehr sauberen Wah Wah Einsatz für kreative Vielfältigkeit sorgt. Die Songs sind recht einfach geschrieben, bringen dadurch aber auch die Beine zum Erweichen.

Die Vocals haben sehr viel Raum, der nicht zu oft genutzt wird. Diese sind hallverziert und recht weit hinten platziert. Die Band legt die Instrumente stark in den Vordergrund, was feierlich zur Geltung kommt. Man muss schon sehr genau hinhören, wenn man den Text verstehen möchte. Der Gesang kommt auch recht rotzig rüber, ist aber dennoch klassisch doomig. Als sei ein kleiner Punk Einfluss zu hören.

Der Sound ist hier die treibende Kraft. 1782 sind gut aufeinander eingespielt. Es passiert definitiv mit einem was, wenn man die Platte hört. Dennoch kommt es so vor als seien die Songs schnell vorbei. Bei einer Laufzeit von rund 43 Minuten, hätte man die dunkle Mystik noch etwas länger entfalten lassen können. Ausnahme bietet der Track „Black Void“. Dieser geht in seiner ganzen Vollkommenheit wunderbar auf.

1782 bilden durch ihren Sound einen schweren Knoten, der sich einfach nicht lösen möchte. Selten kommt es nur vor, dass sich ein Song mal auflöst und einen kleinen Hoffnungsschimmer bietet.

Das Album hat leider, von Song zu Song, immer den gleichen Aufbau der Songs. Das Talent dafür ist definitiv da, wird aber kaum genutzt. Sicherlich gewollt, keine Frage. Hätte aber dem Gesamtbild noch etwas mehr Musikalität verliehen.

Anspieltipps: „Black Void“ und „Priestess Of Death“


Bewertung: 8,0 von 10 Punkten


Tracklist:
01. Evocationis (Intro)
02. The Choosen One
03. Bloodline
04. Black Void
05. Inferno
06. Priestess Of Death
07. Seven Priests
08. In Requiem




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