DOG EAT DOG | THE RUFFES

26.04.2015 - Berlin @ BiNuu

Unverhofft kommt oft. Doch wer ist diese “Unverhofft” nur? An diesem Abend zeigte sich die unbekannte Schönheit in Form eines Spontanbesuchs in einem meiner Lieblingsclubs, um dort einer Band zu huldigen, die ich a) schon vor mehr als Jahren unfassbar abgefeiert habe und b) schon seit einer gefühlten Ewigkeit nicht mehr gesehen habe. Da passte es natürlich mehr als gut, dass Dog eat Dog aufgrund ihrer 25th Anniversary Tour mit einem Sack voll Hits und einer unbändig guten Laune das BiNuu im weiteren Verlaufe des Abends ziemlich demolieren würden.

Im Vorfeld schwatzten wir noch etwas mit dem ehemaligen EMP Rock Invasion Moderator Dan, der guten Seele und dem Mädchen für alles bei den „Kötern“, deckten uns mit Merch ein, welches mit mehr als fanfreundlichen Preisen zum hemmungslosen Shoppen, verhafteten die ersten Pils Buletten und warteten auf den Support The Ruffes, die dann mit etwas Verspätung auf der Bühne doch ein wenig Tristesse verbreiteten, denn ihr etwas kruder, zu sehr an Rage against the machine oder den Chilli Peppers angelegter Sound konnte bei mir kein großes Jucken erzeugen, obwohl sich die Jungs redlich ins Zeug legten. Das Publikum war ebenfalls etwas distanziert was zur Folge hatte, das sich im Raucherbereich scheinbar mehr Leute aufhielten als vor der Bühne und niemand so recht unglücklich darüber war, als The Ruffes ihren Anheizerslot beendeten.
Dan erzählte uns vor dem Gig, dass Dog eat Dog Frontmann John Connor vor jedem Gig durch das Publikum streift, die Atmosphäre auffängt und dann erst die Setlist für den Abend schreibt. Jedenfalls schien er ganz angetan gewesen zu sein, denn gleich bei den ersten Tönen von „It’s like that“ ging die Post ab und es startete eine riesige Party, die im Verlauf bei solchen Megahits wie „Isms“, „Who’s the king“ oder „Rocky“ vollends aus dem Ruder lief…im positiven Sinne! Stagediver flogen umher und dadurch sichtlich angestachelt ging selbst Saxophonist Roland komplett steil und stieg während des Gigs von Wasser auf Bier um. Die Masse wogte, sang und ging bei jedem Song mit, was die Band mit einer ungeheuren Spielfreude quittierte. Natürlich brachen dann bei „No fronts“ alle Dämme und der Mob war nicht mehr zu halten. Das abschließende „Dog eat dog“ war dann noch das I-Tüpfelchen auf einen Abend, der einen ungeheuren Spaß machte, obwohl er eigentlich nicht eingeplant war…aber ist das nicht meistens so?

Achja…die Setlist haben wir direkt von der Band bekommen und als Unikat dachte ich, drucken wir sie hier auch gleich mal so ab. „Expect the unexpected“ halt…

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