BEHEMOTH | BÖLZER | THAW

25.04.2015 - Glauchau @ Alte Spinnerei

…..es ist der 25.04.2015 und in der „Alten Spinnerei“ in Glauchau begehen Behemoth + Bölzer + Thaw die letzte Show der „European Satanist Tour 2015 Part II“.

Angetrieben von der Lust „Polands Finest“ auf dieser Show zu sehen verlief die Anfahrt sehr schnell und vor allem zielstrebig. 19:30Uhr wurde sehr pünktlich der Einlass geöffnet und es hatte sich bereits vorher schon eine größere Anzahl von Metalheads versammelt, um evtl. doch noch einen Blick auf das Treiben hinter den Tourbussen zu erlangen, die direkt neben dem Haupteingang standen. Entsprechend war Anstehen angesagt.

Endlich in die „Alte Spinnerei“ gelangt (Es war mein erster Besuch dort, aber definitiv nicht der Letzte), ging es auch 20:30Uhr los. Thaw eröffneten den Abend. Die polnischen Herren bezeichnen Ihren Stil als „Noise, Ambient Black Metal“ und konnten damit auch überzeugen, die Fans vor Bühne wurde gefangengenommen von wilden Geräuschen und einem atmosphärischen Konzept, was kalte Düsterness verbreitet. Die Mannen haben mich überzeugt, auch wenn ich jetzt durch diesen Auftritt kein großer Fan geworden bin, aber es gibt deutlich schlechtere Support-Bands, bei denen Langeweile aufkommt, die es nicht schaffen, einen mitzunehmen, auch wenn 0% Fan-Interaktion auch eine Quote sind, was mich aber nicht störte, das wird bei Thaw wohl auch einfach dazugehören. Für mich sind sie ein heißer Tipp für jeden, der seinen Black Metal auch genießbar findet, wenn er nicht bloß die alten Norweger kopiert.

Auf Bölzer war ich an diesem Abend sehr gespannt, ernteten sie doch vorher viele Lorbeeren. Das Schweizer Duo konnte mit Ihrem Black/Death Metal noch mehr Leute vor die Bühne locken und auch die ersten Matten begannen sich zu kreisen. Auch wenn es nur Gitarre + Schlagzeug war, klang es gar nicht sooo dünn, wie ich es im Vorfeld erwartet hatte, denn auch hier leistete der Soundmann sehr gute Arbeit, es war sehr transparent und differenziert (was ich beim Auftritt von Thaw auch behaupten kann). Man merkte den Beiden aber auch nicht an, dass dies an diesem Tag auch schon die „zweite“ Show war, Stunden vorher spielten Sie Ihr Set bereits auf dem „Kings Of Black Metal“ – Event in Alsfeld. Bölzer sprühten vor Spielfreude und war sehr aufeinander abgestimmt, Neudeutsch könnte man das als „tight“ bezeichnen“. Aber auch bei allem Lob, mein Ding ist das nicht (auch weiterhin) und ich habe kaum Zugang zu Bölzer gefunden.

Zu Behemoth machte ich mich auf ca. 60Minuten Soundcheck gefasst, wie man es ja auch gewohnt war, aber ich wurde eines Besseren belehrt. Der Soundcheck war binnen 30Minuten abgeschlossen, denn Vorbereitung und Organisation ist anscheinend alles und das passte in Glauchau. Was nun folgte war eine Darbietung von perfekt geplanter Show, musikalischem Können, Spielfreude und Fan-Interaktion. Wer bei Behemoth jugendliche Unbekümmertheit und wilde ungeplante Action erwartet, der ist Fehl am Platz. Das wissen auch die Anwesenden und genau diese Perfektion ist es auch, was sie wollen. Von der Bühne strahlt eine Soundwand (Ein Lob an den Techniker „Malta“, der seinen Kollegen am Pult in Nichts nachsteht (was aber auch von ihm erweartet wird)), die wirklich ihres Gleichen sucht, Songs wie „Ora Pro Nobis Lucifer“ | „Slaves Shall Serve“ oder „At the Left Hand ov God“ (eigentlich müsste man alle Songs aufzählen) beherrschten den Saal. Auch das Zusammspiel zwischen Licht-, Nebeleffekten mit der Musik war bis ins Detail durchgeplant und rundeten diesen Auftritt ab.
Blow Your Trumpets Gabriel
Ora Pro Nobis Lucifer
Conquer All
Decade Ov Therion
As Above So Below
Slaves Shall Serve
Christians to the Lions
Messe Noire
Ov Fire and the Void
Ben Sahar
Alas, Lord Is Upon Me
At the Left Hand ov God
Chant for Eschaton 2000


Zugabe:
O Father O Satan O Sun!

Abschließend bleibt zu sagen, dass die drei Bands gut zueinander passen und in diesem Package für einen gelungenen Abend gesorgt haben, wobei auch Behemoth wieder einmal nachhaltig bewiesen haben, dass sie live einfach eine Macht sind – ich sage für mich persönlich und denke, ich spreche für alle Anwesenden– „Gerne wieder!“

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