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Live on Stage Report: ACID KING | LOVE YOUR WITCH

16.08.2023 – Berlin @ Cassiopeia



Kaum hatte man das großartige Pentagram Konzert im Berliner Lido hinter sich gelassen, warteten bereits die nächsten Ikonen. Stoner Doom Pioniere sind Acid King, mit ihrer beeindruckenden Frontfrau Lori in jedem Fall. Auch bereits seit 1993 in der Spur, haben sie gerade mit ihrem Album „Busse Woods“ in dem Bereich einiges auf dem Weg gebracht. Es war schon einige Zeit her, dass das Trio in Berlin gastierte. Bei tropischen Temperaturen war das Cassiopeia an diesen Abend komplett ausverkauft und knallvoll. Bin in den letzten Reihen war der große Andrang zu spüren. Gerade Stoner Doom Shows sind immer wieder herausragend besucht, so auch an diesem Abend.

Die Israelis von Love Your Witch eröffneten den Abend gegen 21.00 mit ihrem Set und hatten nicht viel Mühe die prall gefüllte Räumlichkeit, mit ihren dröhnenden Sludge Stoner Sound in Vibration zu versetzen. Aber das lag vor allen Dingen und dem satten Sound, den die Fachkraft an den Reglern beizusteuern wusste. Musikalisch fand ich die Darbietung der Herren aus Tel Aviv allenfalls solide und kaum interessant. Auch wenn Love Your Witch ordentlich bemüht waren, die Insassen der Show in ihren Bann zu ziehen.     



Bei der tropischen Hitze im Klub, die wahrlich nur schwer zu ertragen war, gönnte man sich erstmal ein Kaltgetränk und nutzte die Gelegenheit für einen regen Smalltalk. Dennoch die hoch sommerlichen Rahmenbedingungen waren wie gemacht für Acid King, sie eröffneten ihre Show gleich mit einem Triple ihres neuen Albums „Beyond Vision“, an dem Abend legten Acid King glasklar den Fokus darauf. Was in Anbetracht des Tourmottos kaum verwunderlich war. Mit Songs wie „One Light Seconds Way“ und „90 Seconds“, war man gleich gut im Thema. Einen Hauptteil des Konzerts macht auch ihr legendäres Album “Busse Woods“ aus. Wovon es auch gleich drei Titel zu hören gab, wie „Electric Machine“ und „Drive Fast, Take Chances“. Der Band aus San Francisco merkte man ihre Routine durchaus an und so streuten sie ein Riffmonster nach dem anderen in den aus Schweiß und Kondenswasser (das von der Decke tropfte) getränkten Laden. Bei den Zugaben gab es eine schöne Vollbedienung auch von älteren Songs, sozusagen Klassiker der Band. Mit „Teen Dusthead“ und „Sunshine and Sorrow“, waren sie sehr wohl auf der sicheren Seite.



Das Impulsive und stimmungstechnische der Konzertbesucher hatte sichtlich zu schaffen mit den fordernden Temperaturen an dem Abend. Auch wenn in den vorderen Reihen schon einiges an Regung zu verzeichnen war. Ansonsten war große Bewegungsrotation auch gar nicht möglich so prallvoll wie das Cassiopeia war. Die Merch und Tonträgerpreise waren durchaus fair, die Cds für nen 10er zu verkaufen hat man dann auch schon länger nicht mehr gehabt. Ein durchaus guter Abend, der aber rein von der Belüftung im Innenraum, sicher zu bemängeln war. 




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