"Außerdem empfinde ich es unfair nachzutreten, wenn jemand so am Boden liegt wie das derzeitige Christentum"

Nachdem ich bereits das neue Album „Incendium Excitare“ reviewen durfte, nimmt sich Apathie nun auch Zeit mir einige Fragen zu beantworten.

Wie ist es euch in der Zwischenzeit ergangen? Konntet ihr euren Bekanntheitsgrad weiter ausbauen?

Grond:
Nach dem Release des ersten Albums konnten wir unseren Bekanntheitsgrad um einiges steigern. Durch die Präsenz im Netz lernten wir unter anderem Infernal Blaze kennen durch die wir nach Prag und Mlada Boleslav eingeladen wurden. Das letzte Jahr haben wir uns dann vermehrt auf das Erschaffen neuen Liedguts konzentriert.

Saerk: Wir haben seit dem Release von „Trugbilder Einer Erinnerung“ einige Konzerte gespielt, auch Festivals, auf denen man natürlich verschiedenste Leute kennen lernt, mit denen man dann in Kontakt bleibt. Zudem denke ich, dass wir durch diese Veranstaltungen mittlerweile bei einigen auf dem Schirm sein dürften.

Mit eurem neuen Album habt ihr ja auch einen Labelwechsel vollzogen, warum gerade Endwar Records?

Saerk:
Maik von Endwar Records begleitet uns nun schon seit unseren Anfangstagen. Da wir ein neues Label gesucht haben und wir im regen Kontakt mit Ihm standen, haben wir uns dafür entschieden „Incendium Excitare“ über Endwar rauszubringen.

Das Cover finde ich persönlich sehr gelungen. Wer hat es gezeichnet und wie lautet die Idee dahinter?

Saerk:
Das Original ist von Holbeins Totentanz, verwendet wurde eine Nachbildung von Wenceslaus Hollar. Wir haben es auf der Suche nach Inspiration entdeckt und fanden es passend, so dass wir es nur noch ein wenig unseren Ansprüchen anpassen mussten. Mit leichten Veränderungen konnten wir es so dem Titel unseres Werkes anpassen.

Wie ich bereits erfahren habe geht es in eurem Album eher um sozialkritische Dinge, warum habt ihr gerade diese Thematik gewählt?

Saerk:
Weil es diese Art von Thematik ist die uns betrifft und die uns beschäftigt. Außerdem empfinde ich es unfair nachzutreten, wenn jemand so am Boden liegt wie das derzeitige Christentum. In diesem Bereich gibt es meiner Meinung nach auch nichts Neues mehr zu behandeln was nicht sowieso schon tausendmal gesagt wurde.

Eure musikalische Entwicklung kann man in „Incendium Excitare“ sehr gut heraus hören. Was habt ihr verändert bzw. verbessert?

Grond:
Für die Entstehung des neuen Albums haben wir uns sehr viel mehr Zeit genommen, um es so zu gestalten wie wir es für richtig halten. Außerdem konnte jedes Mitglied seine musikalische Leistung über die drei Jahre deutlich steigern. Ein weiteres Merkmal ist, dass wir die Produktion des Albums diesmal in mehrere Hände gegeben haben. Aufgenommen und abgemischt wurde das Album von Tiefenlaut Audio und das Mastering wurde von KARK Mastering aus Norwegen durchgeführt. Dadurch gibt es natürlich unterschiedliche Einflüsse, was dem Album deutlich zu Gute kommt.
Was ist euer liebster Part bei der Entstehung eines Albums?

Grond:
Der kreative Teil der Erschaffung der Lieder ist für mich das Besondere. Man kann experimentieren und sieht wie Stück für Stück das Album entsteht und aufeinander aufbaut.

Saerk: Der Moment wenn sich die einzelnen Werke langsam zu einem Ganzen zusammenfügen. Die visuelle Umsetzung ist für mich auch meist ein Genuss.

Viele Black Metal Fans sind ja leidenschaftliche Sammler von Vinyl. Stand die Idee schon mal im Raum eure Alben auch auf diesem Tonträger zu veröffentlichen?

Saerk:
Ja, aber bisher gab es noch nicht die Gelegenheit dazu. Ob es eine Vinyl-Version von „Incendium Excitare“ geben wird ist noch nicht ganz sicher, wir wären jedoch nicht abgeneigt.

Gibt es für euch einen Song der euch besonders nahe geht?

Grond:
Für mich ist „Extremum Initium Est“ der Song der das Album widerspiegelt. Er enthält alle Facetten des Albums und ist musikalisch sowie textlich sehr stark.

Saerk: „Extremum Initium Est“ ist der Titel mit dem persönlichsten Text für mich. Zu der Zeit hatte ich einiges zu verarbeiten, wobei mir dieses Stück enorm geholfen hat. Jedoch rein musikalisch, finde ich „Der Psalm Des Häretikers“ oder „Grau II: Schwarzer Schnee“ am energiegeladensten.

Was unterscheidet euch eurer Meinung nach von den meisten Black Metal Bands?

Saerk:
Wir haben keinen Bock auf ausgelutschte Klischees oder darauf uns in irgendeiner Art zu profilieren. Wir machen unseren Black Metal so wie wir ihn verstehen und folgen da auch keinen Trends nur um Aufmerksamkeit zu erreichen.

Grond: Wir sind einfach wir selbst und wir machen Musik als allererstes für uns selbst.

Natürlich darf auch die Frage nicht fehlen wo wir euch nächstes Jahr live erleben dürfen. Gibt es dazu schon nähere Infos?

Saerk:
Es sind derzeit einige Termine in Planung, aber derzeit können wir noch nichts Festes bekannt geben. Sobald es bestätigte Termine gibt, werden diese auf unseren Webpräsenzen veröffentlicht.

Vielen Dank das ihr so kurz vor den Feiertagen noch Zeit gefunden habt. Was möchtet ihr den Lesern noch mit auf den Weg geben?

Vielen Dank für eure Zeit. Termine, Hörproben oder sonstige Informationen gibt es auf unserer Webpräsenz:
www.Heimat-Einoede.de .

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