Ausverkauft oder nicht Ausverkauft, das ist hier die Frage?!

Bis vor zwei Jahren hieß es noch binnen weniger Stunden, nachdem die Tickets in den Verkauf gingen, „restlos Ausverkauft“. Diese Zeiten sind, seit der letzten Preiserhöhung zum 2017er Festival, vorbei. Wie schon im letzten Jahr, bibbert das Organisationsteam, nun anders herum, den Stunden vor dem Festival entgegen, ob es schlussendlich doch noch ausverkauft wird. Aktuell (Stand: Ende Mai 2018) gibt es immer noch mehrere tausend Tickets!

220,- (zzgl. Versandkosten + Systemgebühr) für das reguläre 3-Tage Festivalticket, ist weit über die 200,- Euro Schallgrenze, was sich der geneigte Metalhead und Durchschnittsverdiener leisten kann. Es kommen bei mehrtägigen Tickets ja natürlich noch weitere immense Kosten dazu, wie Anreise, Getränke und Nahrung außerhalb des Festivalgeländes und natürlich den ein oder anderen Band Merchandise, welchen sich der geneigte Fan gerne anschaffen will.

Nun aber genug der kritischen Worte. Die größte Metalparty der Welt bietet natürlich auch einen Mehrwert für die Preiserhöhung. Dieser ist, wie schon im letzten Jahr, der kostenlose frühere Zugang zu den Zeltplätzen bereits ab Montag, direktes Camping am Auto und die kostenfreie Nutzung der Duschen und Toiletten. Gut, das rechnet sich definitiv, wenn man schon am Montag anreist. Der Rest ist bekannt und heißt an 4 Tagen, weit über 100 Bands auf 8 Bühnen und dazu das Wackinger Field, sowie natürlich der ureigenste Charm des Wacken Dörfchens, das an diesem Wochenende wieder Kopf stehen wird. Ach ja, die Bierpipeline hat sich 2017 auch bewährt und wir auch in diesem Jahr wieder für ein schnelles Durstlöschen auf dem Gelände sorgen.

Schon bei der Ankündigung der ersten Bands für das 29. Wacken Open Air konnte man geteilter Meinung sein, wie man das findet. Es hieß im August 2017, dass so illustre Metal-Ikonen wie Doro und Running Wild für Special-Shows bereits gebucht wären. Dazu wurden noch genannt: Arch Enemy, Dirkschneider, In Extremo, Nightwish, Sepultura und Watain, sowie ein paar weitere Bands, die mich damals jedoch noch nicht vom Hocker rissen. Auch konnte zu der nächsten Ankündigung, dass Judas Priest wieder mal den heiligen Acker besuchen würden, noch keiner ahnen, dass die Band einige Monate später mit „Firepower“ sehr heißen britischen Stahl auf den Markt werfen würden. Sicher ein Glücksgriff! Danach folgten immer wieder mal weitere Bandpakete, die jedoch keinen weiteren richtig großen Namen beinhalteten. Sicherlich sehr geil wird die „Pumpkins United“-Show von Helloween, die auf ihrer zurückliegenden Tour nur Lorbeeren für diese spezielle Show ernten konnten, bzw. Ghost, die mit ihrer neuen Scheibe „Prequelle“ noch einmal einen großen Schritt in der Karriereleiter nach oben nehmen werden und mit nachts, um 1:45 Uhr, eher eine Rausschmeißer Position inne haben, gegenüber einem besseren Status, den sie bis August 2018 verdient hätten! Bands wie Danzig, Behemoth, Hatebreed, In Flames und Dimmu Borgir, sind zwar beliebt und werden ihre Fans ziehen, sorgen aber nicht für ein (früheres) Ausverkaufen des Festivals.

Natürlich sind noch weiter „kleinere“ Highlights dabei. Ich freu mich auf den Thrash Metal Nachmittag und Abend auf der Wasteland Stage am Mittwoch mit: Traitor, Rezet, Dust Bold, Evil Invaders und Toxic Holocaust. Extrabreit (ja die), The Waltons, Bömbers und Onkel Tom auf der Beergarden Stage. Judas Priest, Helloween, Doro und Dirkschneider werden bestimmt stark, Fozzy und Lee Aaron will ich sehen, sowie Night Demon, Skindred, Die Apokalyptischen Reiter, Steel Panther und Helmet – ach kacke, da überschneidet sich bestimmt wieder was!

Eine gute Aktion finde ich, der noch bis zum 08. Juni 2018, 12 Uhr, gültige Aufruf über Facebook unter: https://www.facebook.com/groups/WACKENOPENAIRFANS/, der allerdings nur Teilnehmer der Wacken Open Air Gruppe auf Facebook dazu aufruft, ihnen bekannte Bedürftige zu nennen, die aus verschiedensten Gründen das diesjährige Wacken nicht besuchen können. Aus allen Zuschriften zu einer dort genannten Email-Adresse, werden dann 10 Gewinner ausgelost, die jeweils zu einem Freiticket noch für das Festival zweckgebundene 300,- Euro Taschengeld dazu bekommen. Feine Maßnahme!

Überhaupt sollten solche Aktionen gerade bei den großen Festivals noch mehr die Runde machen. Für Geringverdiener ist solch ein Event, wie das Wacken Open Air, einfach immer mehr finanziell unerreichbar! Überhaupt finde ich, dass das W:O:A aufpassen muss, nicht wieder zu einem kleineren Festival zu mutieren, wenn sie die großen Bands nicht an Land ziehen können. Was für mich nicht nur an der anscheinend nicht so lukrativen Festivalzeit Ende Juli/Anfang August liegen kann. Man müsste sich nur mal mit den relativ zur gleichen Zeit stattfindenden Festivals wie dem Bang Your Head, den Metaldays, dem Sziget, dem Party.San oder dem Summer Breeze zusammentun. Nicht anders läuft es im Juni bei den anderen großen Festivals. Und überhaupt, das Wacken Open Air ist das weltweit bekannteste und noch größte Metalfestival, da wollen die Bands doch gerne spielen. Dann müssen die Veranstalter einfach mal ein paar Kröten mehr ausgeben für ein zwei weitere große Bands, dass zieht dann auch wieder mehr Publikum an, und nicht wieder hunderttausende von Euro in die Infrastruktur stecken. Egal was ihr da macht, nach ein paar Tropfen Regen, ist der Acker eh wieder Matsch, da hilft, wenn nur die Sonne – Rain or Shine, bzw. See you in Wacken!

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