Wacken 2013

Ein überteuerter Affenzirkus

Im Jahre 2010 orakelte ich: Nie wieder Wacken! Doch wie sagte bereits unser erster Bundeskanzler Konrad Adenauer so treffend: Was interessiert mich mein Geschwätz von gestern. Naja…eigentlich war mein erneutes Erscheinen auf dem Acker mehr Thor und Jette zuzuschreiben, denn getreu meinem Motto „Wenn ein Moslem einmal in seinem Leben nach Mekka pilgern muss, so muss ein Metal Fan einmal Wacken erlebt haben“ überredete mich mein Schweriner Mitstreiter zu diesem Trip, den sich Jette dann auch nicht entgehen lassen wollte…trotz meiner vorher eindringlichen Warnungen. Aber sie sollten noch sehen, was sie davon haben sollten. Vom Billing her war die 24.Auflage des größten Metalfestivals der Welt natürlich ganz großes Schmackofatz, was allerdings durch die Tatsache relativiert wurde, dass man im Endeffekt sowieso maximal nur 40% der Bands sieht, die man tatsächlich im Vorfeld vorhatte zu sehen, denn die Wege und das Durchpflügen der Menschenmassen sind ein Problem, welches ich seit Jahren in Wacken zum kotzen finde und in diesem Jahr empfand ich dies als besonders extrem…doch dazu später mehr.

TAG 1 - Mittwoch

Mittwochmorgen gegen 9 Uhr sattelten wir den fahrbaren Untersatz und schwangen uns auf eine komplett ergebnislose Fahrt nach Hamburg, wo wir Thor einsammelten und unseren Weg nach Schleswig Holstein fortsetzten. Selbst die scheinbar seit 50 Jahren existierende Baustelle kurz vor Itzehoe konnte uns nicht aufhalten und der vorher so oft prognostizierte Stau war ebenfalls nicht vorhanden. Lediglich die Auffahrt nach Wacken wurde von der Polizei gesperrt, weil sich die Autos dort bis auf die Autobahn tummelten und somit ging es halt eine Abfahrt weiter, durch die Büsche, über Felder und somit kamen wir komplett ohne Stau oder sonstigen Verzögerungen an den Akkreditierungscontainer, wo uns erstmal Marcus Bischoff von Heavan shall burn über den Weg lief, Thor allerdings seine Kamera nicht dabei hatte, was er mit einem gezischten „Scheiße“ quittierte. Sei’s drum, er sollte noch genügend Möglichkeiten bekommen, die Prominenz auf Speicherkarte zu verewigen.

Der erste Ärger bahnte sich dann beim Bezug des Campgrounds an, denn wie immer war der gut zugängliche Platz bereits hoffnungslos überfüllt und man wollte uns auf einen Nebenplatz umleiten, was der freundliche aber bestimmte Steward mit vielerlei Handfuchtelleien uns mitzuteilen versuchte, wir diese aber geflissentlich ignorierten und auf dem zentralen Ground einen Platz für unsere Lagerstatt suchten und direkt am Metal Hammer Bus auch fanden. Die Zelte waren schnell errichtet und das zu diesem Zeitpunkt herrlich kalte Bier floss in unsere Mägen. Wetter war gut, alles schick!
Zum frühen Nachmittag machten wir uns dann gemächlichen Schrittes auf den Weg, um a) das Gelände ein wenig in Augenschein zu nehmen und b) auch mal etwas Musik zu genießen, doch da fing das Dilemma schon an. Die Wacken Firefighters auf der Beergarden stage spielten vor so einer Menschenmasse, dass NULL Durchkommen war. Aber ok, man hat ja genügend Auswahl, also ab zum Wackinger Dorf, um Russkaja zu beguchtachten, doch auch hier waren solche Menschenmassen, dass es fast bedrohlich wirkte. Und dazu fast alles Leute, die mit Metal nichts…aber auch wirklich GAR NICHTS am Hut haben und nur die Plätze für wahre Fans verstopfen, um einmal von sich sagen zu können: ich war in Wacken! Aber auch hier gibt es im weiteren Verlauf dieses Berichtes noch einige Beispiele. Na egal, die russischen Österreicher (oder umgekehrt?), die bis auf Samstag jeden Tag spielen sollten, machten gute Stimmung, das Tanzbein zuckte und mein Ärger verrauchte etwas. Jetzt war es erstmal Zeit für die Futteraufnahme, bis wir abends dann zum riesigen Zelt weiterstreifen sollten.
Nachdem einige prachtvolle Scheiben Bierfleisch den Weg in unsere Mägen fanden machten wir uns auf zum riesigen Zelt, welches die W.E.T. und die Headbangers Stage beheimatet, die ich so noch nicht kannte und mehr als beeindruckt von deren Größe war. Eigentlich freute ich mich auf die Ungarn von Kill with hate, doch stattdessen spielte da eine junge Combo namens Midnight scream, die mit ihrem Mix aus Pantera, Maiden und Priest eine ziemlich gute Figur machten. Aber auch hier offenbarte sich das Dilemma, dass kleine Bands unter kurzfristigen Änderungen leiden müssen und man selbst über die von mir im Vorfeld so hoch gelobte Wacken App keinerlei Informationen erhält. Außerdem hatte ich bei den Dimensionen dieses Zeltes schon jetzt die Befürchtung, dass bei einer Hitzewelle dieses als vorzüglicher Backofen dienen würde, was sich später auch noch bewahrheiten würde.
Wir jedenfalls machten uns langsam auf den Weg zurück zum Camp, das wir aufgrund der Tatsache, dass das Infield noch nicht eröffnet war über einen exorbitanten Umweg erst  nach diversen Plattfüßen erreichten (ich glaube sogar, Hamburg am Horizont erkannt zu haben). Vom Bier bereits beseelt, knöpften wir uns den Captain vor, der in Flaschenform nur auf uns wartete. Das wir damit sogar indirekt an diesem Marketing und Werbezirkus in Wacken teilgenommen haben, entdeckten wir erst am nächsten Tag. Doch davon noch weit entfernt qualmten wir eine ausgezeichnete Zigarre und freuten uns, nicht mit den ganzen anderen Pauschaltouristen campen zu müssen.

TAG 2 - Donnerstag

War der Wetterbericht im Vorfeld noch mehr als gut zu uns, so wurden wir wider Erwartens von prasselndem Regen (und wieder ist natürlich nur der Kommerz daran schuld) geweckt was allerdings den Vorteil hatte, dass wir vorerst nicht unter die Dusche musste, was bei Wassertemperaturen ähnlich wie beim Titanic Untergang nicht unbedingt ein Manko war. So verzogen wir uns unter unseren Pavillon, deckten den Frühstückstisch, Thor briet einen hervorragenden Kaffee und irgendwie hatten wir trotz alledem prima Laune. Als sich dann die Wolken vorzogen und die Sonne wieder rausguckte, war alles im Lot, die Luft war gut, die Stimmung prächtig, denn heute sollte es endlich mit richtiger Mucke losgehen und hoffentlich all meinen Ärger über die Ballermann Mentalität einiger Vieler vom Vortag hinweg fegen.
Vorher allerdings glühten wir noch ein wenig vor und verzogen uns in den VIP Bereich, wo uns dann die Kinnladen auf die Kniescheiben fiel…0,3 Liter Bier 3 €…Hallo??? Waren das nicht mal 0,4? Catering von Tim Mälzer? Bratwurst 4 €??? So langsam schwoll mir der Kamm. Nur gut, dass ich große Beintasche hatte, wo locker 6 Halbe ihren Platz fanden und wir somit diese Wucherpreise geschickt umschifften. Außerdem stieg unsere Laune, als wir unseren Berliner Landsmann Jörg…äääh…Knicki Knacki trafen, der natürlich, einmal mehr mit überirdischer Laune ausgestattet, für reichlich Lacher sorgte und dankbar eines unserer geschmuggelten Biere vernichtete. So bekam ich dann wenigstens endlich ein Shirt von ihm in einer Größe, welches weniger wie ein Kleid aussieht als das, was ich vor Monaten vorher gewann. So angewärmt und mit etwas Glimmer versehen erklommen wir dann endlich die Stufen, die uns auf das Infield führen sollten. Thor war jedenfalls schon ganz aufgeregt…
Dort schlug uns dann die nächste Kommerzkeule, denn überall rannten Leute mit roten Filzhüten dieser vorhin kurz erwähnten Rum Marke rum und statt des Jägermeister Hochstandes gab es diesmal einen Turm dieses besagten Anbieters, von dem man zwar einen famosen Blick über das Gelände hatte und sich somit einen Eindruck über die Menschenmassen verschaffen konnte, dem Metalgedanken in mir allerdings nicht ganz passte. Also schenkten wir den mittlerweile zum Inventar gehörenden Skyline unsere Aufmerksamkeit, die wie immer mit Coverversionen das bereits mächtig gefüllte Infield ziemlich gut einheizte. War ok, aber nicht der Burner, worauf wir uns noch einmal kurz in den VIP bereich zurückzogen…
Dort trafen wir dann Hinz und Kunz und vor allem Jette freute sich diebisch darüber, mit „Onkel“ Tom Angelripper und Alex Kraft, seines Zeichens Dezperadoz Mainman, zwei ihrer Idole zu treffen, wobei der eine (Alex) sich professionell auf die am Abend parallel zu Rammstein stattfindenden Show vorzubereiten schien, während der andere (Tom) bei jedem Besuch in diesem Bereich auf dem selben Platz zu sitzen schien und die Gerstenkaltschalen ihre Arbeit verrichten ließ. Standvermögen hatte er auf jeden Fall, auch wenn der Blick zunehmend glasiger wurde. Egal, ich freute mich jetzt auf Annihilator, obwohl ich nicht viel sehen konnte, da Jette ebenfalls zu 9mm wollte, die etwas später danach in der Sauna…padon…im zelt zum Tanze aufspielen sollten.
Jeff Waters und seine Mannen hatten jedenfalls einen Sahnetag erwischt und prügelten mit einem Hammersound ausgestattet ihre Thrash Hymnen über das nun fast komplett gefüllte Gelände, wobei gerade „King of the kill“ richtig bei mir zündete. Leider war für mich nach 20 Minuten der Spaß vorbei und wir walzten uns gegen den Strom in Richtung W.E.T. Stage, welches ebenfalls komplett überfüllt war und einem Schnellkochtopf gleichkam. Das kam jedoch den mächtigen Deutschrockgeschossen von Rock Rotten, Ritchie, Maubi und Angel entgegen, denn durch die Hitze schienen die Leute noch mehr durchzudrehen und verwandelten somit den Gig der Jungs in einen wahren Hexenkessel…saustark! Dazu gab’s dann noch zum Schluss „Amigos para siempre“ und die Gewissheit, dass 2000 wedelnde Shirts noch keinen Ventilator ausmachen. Eigentlich war jetzt Haggard dran, doch ich wollte vor ener kurzen Verschnaufpause noch kurz bei Thunder vorbeischauen, die mich allerdings überhaupt nicht anzeckten, womit die Sache besiegelt und der Grill erneut entfacht wurde.
Doch Gegessen musste diesmal schnell, denn pünktlich wie die Maurer standen um 20:15 Deep Purple auf der Bühne und obwohl ich der ganzen Sache ein klein wenig distanziert gegenüber stand, wurde ich komplett mitgerissen und erlebte ein solch genialen musikalischen Hochgenuss wie schon lange nicht mehr. Die Herren wissen einfach, wie man es richtig macht. Klar, Ian Gillan ist nicht mehr der Fitteste, doch Songs wie das eröffnende „Highway star“ (brillant), „Perfect stranger“ oder „Strange kind of woman“  sind einfach Jahrhunderhymnen und gingen wie Sau ins Bein. Dass das bei jedem Gitarrenschüler in der ersten Stunde obligatorische Riff von „Smoke on the water“ läutete dann das Ende eines Auftritts ein, der schon jetzt ein Highlight in diesem Jahr war. Großes Kino! Doch was jetzt kam, überstieg meine kühnsten Erwartungen…
Denn anhand der T-Shirt Dichte (mal abgesehen von den obligatorischen Wacken Shirts aus verschiedenen Jahren und vor allem dem aktuellen…Panne!) war klar, dass die Mehrzahl der Leute alleine heute wegen Rammstein gekommen waren und jetzt fast alle Wege verstopften. Da ich die Band bereits mehrfach gesehen und auch schätzen gelernt hatte war der eigentliche Plan, nur ein wenig zu gucken, um danach zur W.E.T. Stage zu pilgern und den Dezperadoz unsere Aufwartung zu machen. Mittlerweile war unsere Schweriner Frendin Julia auch noch eingetroffen und somit trotteten wir los.
Diese Massen…unfassbar! Doch irgendwie schafften wir es tatsächlich, uns einen recht vernünftigen Platz freizuschaufeln und dann ging das Gewitter auch schon los. Was für ein Sound, grandios und kurioserweise hatten mich Rammstein dann auch sofort in ihren Bann gezogen. Das war Gigantismus pur, hier wurde geklotzt und nicht gekleckert. „Ich tu dir weh“ gleich zu Beginn war zwar ein in meinen Augen etwas mauer Einstieg, doch spätestens bei „Keine Lust“, „Feier frei“, „Sehnsucht“ und „Mein Teil“ war es vorbei und geschehen um mich. Bei „Link 234“ mussten mich dann die Drei vom Gelände schleifen, womit ich die Performance von Till und Heino bei „Sonne“ verpasste. Schade, doch das was ich sah bis dahin, war megageil…vor allem weil ich mein Lieblingssong „Benzin“ endlich mal live hören konnte. Ein mehr als würdiger und schon jetzt legendärer Headliner!

Ich tu dir weh
Wollt ihr das Bett in Flammen sehen?
Keine Lust
Sehnsucht
Asche zu Asche
Feuer frei!
Mein Teil
Ohne dich
Wiener Blut
Du riechst so gut
Benzin
Links 2-3-4
Du hast
Bück dich
Ich will
Mein Herz brennt
Sonne
Pussy
Nur gut, dass ich mich von meinen Leuten habe mitschleppen lassen, denn wer die Dezperadoz kennt weiß, was ihn erwartet: Ehrliche handgemachte Mucke mit Western Flair und unglaublich sympathischen Protagonisten, die sich trotz dieses wirklich beschissenen Slots eines großartigen und vor allem zahlreich anwesenden Publikums gewiss sein konnten. Jette jedenfalls strahlte wie Reaktorblock 2 in Tschernobyl und sogar unser Wikinger Thor grinste und entblößte die makellose Kaureihe angesichts dessen, was er da auf der Bühne zu Gesicht bekam. Alex Kraft jedenfalls bedanke sich mehr als einmal bei den Leuten und schmetterte zum Schluss das mittlerweile obligatorische „Ghost riders in the sky“, was von vielen begeisterten Kehlen mitgeschmettert wurde. Großartig!

Somit war der Ärger über die Preise, die Massen und die „nicht-metallischen“ Pauschaltouris einigermaßen eingedämmt (vorerst), obwohl wir durch die herausströmenden Rammstein-Massen ziemliche Probleme hatten, wieder zu unserem Camp zu gelangen, doch die durch hervorragende Musik freigesetzten Endorphine verhinderten (ebenfalls vorerst) weitere wutbedingte Gefühlsausbrüche. Ab ins Bettchen…

TAG 3 - Freitag

Die Nacht war relativ schnell vorbei, denn gegen 8 breitete sich eine Hitze im Zelt aus, so dass man sich wie ein Backhähnchen vorkam. Also mit einer etwas matschigen Birne aus dem Bett geschält, Frühstück eingeworfen und so langsam auf den Tag vorbereitet, denn heute gab es reichlich Musik zu bewundern, was allerdings erneut durch einige unschöne Begleiterscheinungen etwas geschmälert wurde. Doch dazu später mehr.
Gegen 11 Uhr wälzten wir uns schon auf das pickepacke volle Infield, um den Münsteranern von Neara unsere Aufwartung zu machen, die auch straight mit „Ours is the storm“ den Titeltrack ihres aktuellen Albums in die Menge schmetterten. Fronter Benny war jedenfalls mehr als begeistert, angesichts der ausufernden Massen und bedankte sich mehr als einmal für das Interesse, was die Fans mit mehreren Pits quittierten. War ja auch ein geiler Auftritt, was man von den darauffolgenden Tristania nicht behaupten konnte. Wenn Frontmann Kjetil Nordhus anfängt zu grunzen, ist alles schick, doch sobald Mary Demurtas ihre Stimmbänder quält, ist Schicht im Schacht. Diese Gekreische ist einfach nicht mein Gusto und somit traten wir die Flucht nach vorne an und heizten in Richtung Zelt, wo Nachtblut zum Tanze aufspielten.
Und die Osnabrücker, die ich so eigentlich gar nicht auf dem Plan hatte, konnten bestens unterhalten, was vor allem am glasklaren Sound und auch der musikalischen Präsenz lag. Die Jungs waren tight wie Sau und zogen somit gekonnt die Leute auf ihre Seite. Lediglich ihre Version des Prinzen Hits „Alles nur geklaut“ hätte sich die Band kneifen können, das passte gar nicht. Dennoch alles in allem ein grundsolider Auftritt.

Danach hieß es, der Sauna Zelt zu entkommen und mal etwas zu schlendern und was wir da zu sehen bekamen, schlug dem Fass das Boden aus, denn trotz der in den AGB’s verankerten Zusage, Terapacks bis 0,5 Liter mit auf das Gelände nehmen zu dürfen, nahmen die Ordner den Leuten reihenweise die Getränke ab, was bei einer Außentemperatur von 37 Grad schon fast einer versuchten Körperverletzung gleichkam. Wir fanden direkt neben dem Zelt einen Herrn, der mit seinem Wasserschlauch für Abkühlung sorgte und auch unsere Becher immer wieder nachfüllte, was bei diesen tropischen Temperaturen auch dringend und zwingend notwendig war. Das war aber auch der Einzige den wir sahen und das darf einfach nicht sein!
Danach freute ich mich wie Bolle auf Naglfar, denn nach der Hammer Performance auf dem With Full Force hatte ich wieder richtig Blut geleckt und das Totenschiff nahm auch umgehend Fahrt auf. Kein Wunder, stiegen Kristoffer und seine Horde gleich mit „Pale horse“ kraftvoll ein und hinterließ offene Münder, die diesmal weniger der stickigen Luft, sondern vielmehr der Intensität der Schweden geschuldet war. Der Überhammer des letzten Albums „Bring out your dead“ fand ebenso Einzug in die Setlist wie das unvermeidliche „I am vengeance“ oder „The brimstone gate“. Für diese kurze Spielzeit eine schier unfassbare Hitdichte. Ein großartiger Auftritt die die Hoffnung nährt, die Ausnahmeband endlich mal auf einer Tour abendfüllend bewundern zu dürfen.

Setlist:
Pale horse
The darkest road
Bring out your dead
I am vengeance
The brimstone gate
Spoken words of venom
A swarm of plagues
Harvest
Nun war Flitzerei angesagt, denn neben dem Stockholmer Thrash Express von Dr.Living dead, die ich schon beim Rock Harz Hammer fand, spielten auf der Hauptbühne die Chartstürmer Powerwolf, die sich allerdings ebenfalls mit den Kamikaze Kings bissen, die dann erneut die W.E.T. Stage zum erbeben bringen sollten. Also nach ca. 10 Minuten Highspeed Thrash ab zur Hauptbühne, um mit Attila Dorn und den Wölfen ein wenig um die Wette zu heulen und dann wieder zurück. Doch gerade das „Zurück“ war hart, denn die Reisegruppen „Wacken sehen und nerven“ verstopften überall die Wege. Dazu noch die Leichen, die pennend den Gang zurück zu einem jump and run machten. Ätzend! Aber, oh Wunder, ich schaffte es halbwegs pünktlich zurück, nachdem ich noch einmal den Mann mit dem Wasserschlauch besuchte. Fuck, was für eine Hitze…
Etwa ängstlich war ich als ich sah, wie viele Leute das Zelt nach Dr.Living dead verließen, denn die Kamikaze Kings haben einfach Publikum verdient, dass dann aber doch noch zahlreich vor der Bühne Stellung bezog, um die Porn Rocker abzufeiern. Wer unsere Seite kennt weiß, wie wir auf die Kings stehen und dementsprechend war jetzt bei uns Party angesagt. Die neuen Bühnenoutfits waren klasse und unsere Camp-Mitbewohnerin Julia poste von uns aus gesehen links von der Bühne lasziv zu den Klängen der Berliner, die neben ihr noch zwei weitere „King-Babes“ aufboten, um den Leuten einzuheizen. Gelang prima, nicht nur wegen der mittlerweile 50 Grad im Zelt, sondern auch mit den Songs, bei denen sich altbekanntes („Boy’n’Man“, „Saturday night hero“) mit nagelneuen Songs („Fat slut“, „Backdoor philosophy“, wobei meine Backing vocals hier nicht zu hören waren…buuuuuuh) prima die Waage hielten. Der Applaus war ihnen gewiss und noch später am Tage sah man Elmo, Randy, Rais und Jessy grinsend über die (noch vorhandenen) Wiesen ziehen.
Aufgrund der hitzebdingten Ausfallerscheinungen zog sich Thor ein wenig zurück, sammelte neue Flüssigkeit und überlies mir und Jette die nächsten Bands im Infield, wobei Ugly kid Joe den Anfang machen sollten, auf die ich mich im Vorfeld ziemlich gefreut hatte, aber bitterlich enttäuscht wurde. Ein matschiger Sound und eine Truppe, die irgendwie musikalisch und optisch nichts mehr mit den alten Hardrockern zu tun hatte, die ich früher so geschätzt hatte…und das obwohl 3/5 der Originalbesetzung da auf der Bühne herumtobten. Selbst einen meiner alten Favoriten „Everything about you“ ging zusammen mit Whitfield Cranes Stimme komplett baden. Was für ein Desaster!

Dann doch lieber mal bei Ihsahn vorbeigeschaut, der bereits im Vorfeld zusammen mit Faust und Samoth gesichtet wurde, was später in der Ankündigung gipfeltet, das Emperor einmal mehr eine Reunion Show 2014 in besagten Kuhdorf spielen würden. Jaja, der schnöde Mammon. Der Gig an sich war recht unspektakulär was mich dazu veranlasste, meine Biervorräte aufzufüllen, damit es bei den von mir heiß erwarteten Pretty Maids nicht zu einem Engpass kommen würde.

Kam es nicht und ich war schlichtweg begeistert von den Dänen, die ich endlich mal live zu Gesicht bekam. Ronny Atkins war permanent unterwegs und auch das weitere Ur-Mitglied Ken Hammer brillierte mit messerscharfen Riffs und Soli. Die Songauswahl war zum Zungeschnalzen, wobei natürlich „Future world“ und das umjubelte „Red, hot & heavy“ die absoluten Highlights waren. Ich hätte mir vielleicht noch „Pandemonium“ gewünscht, aber das st Jammern auf höchstem Niveau. Ein absolutes Highlight des gesamten Wochenendes!

Setlist
Mother of All Lies
I See Ghosts
O Fortuna / Back to Back
Rodeo
Needles in the Dark
Yellow Rain
I.N.V.U.
Little Drops of Heaven
Future World
Red, Hot and Heavy
Nun war es Zeit für eine erneut doofe Überschneidung, doch da Jette unbedingt ihrem Gusto folgend Agnostic Front gucken wollte, zog es Thor und mich zu Soilwork, die auf der Party stage leider einen komplett unterirdischen Sound hatten, was vor allem Speed Strid ziemlich zu nerven schien, denn scheinbar konnte der ansonsten sympathische Frontmann auf der Bühne ebenso wenig seine Stimme hören, wie der Rest der Meute vor selbiger. War schade, denn so gingen Songs wie das geniale „Tongue“ oder der Rausschmeißer „Stabbing the drama“ im Mischmasch unter. Der Menge war es dennoch sichtlich egal und sie feierten die Schweden ab. Ich freue mich die ungs nächstes Jahr auf dem Rock Harz zu sehen. Achja, AF…bis auf die Tatsache, dass sich „PauschTou’s“ (die besagten Touristen) vor der Stage gegenseitig umherschubbsten, war die Setlist absolut identisch zum With full force Gig ein paar Wochen zuvor. Schade…

Nun gab es den ultimativen Saunagang, denn Legion of the damned auf der Headbangers stage war ein verdammter Prüfstein, wie viel Hitze der menschliche Körper aushält. Zum Einen war das Zelt pickepacke voll, die Temperaturen auch wieder vergleichbar mit dem Amazonas Regenwald und dazu passend spielten die Holländer auch noch mit Feuersäulen herum. Juchu!!! Meine Fresse, was haben wie geölt. Die Songauswahl war fett, doch nach einer halben Stunde musste ich raus, da mein Kreislauf nicht mehr wollte. Die draußen immer noch herrschenden 30 Grad kamen mir vor wie eine frische Brise…
Nun hieß es warten, denn trotz Lemmys angeschlagener Gesundheit sollten um 21 Uhr Motörhead die Black stage rocken und da vorher mit Sabaton eine meiner absoluten No-Go Bands spielten, konnten wir uns richtig Zeit lassen, noch ein Pils verhaften um dann zum Gongschlag dem Meister zu huldigen. Dieser allerdings sah gleich zu Beginn ziemlich mitgenommen aus was ihn aber nicht davon abhielt, sauber mit „I know how to die“ einzusteigen. Danach allerdings stellten die Interessierten bestürzt fest, dass sich der Gott des Heavy Metal (oder Rock’n’Roll) schon am Amp abstützen musste. Dennoch ging es weiter mit „Damage case“, „Stay clean“ und meinem Favoriten „Metropolis“. Das Gitarrensolo von Phil Campbell kam dann direkt nach „Over the top“, anscheinend um Lemmy etwas Luft zu verschaffen, doch nach „The chase is better than the catch“ war Schluss und die Band verließ wort- und grußlos die Bühne, was bei mir die Angst schürte. War das was Schlimmeres? Wacken Veranstalter Thomas Jensen beruhigte danach die Menge und teilte mit, dass es Lem einfach noch nicht so gut ginge. Daher tiefen Respekt dafür, dass er trotzdem auf die Bühne ging. Ich hatte dennoch Erpelpelle, da ich die ganze Zeit an Heaven and hell anno 2010 denken musste, wo ich letztmals Ronnie James Dio livehaftig bewundern durfte und irgendwie Parallelen zog. Keiner der „richtigen“ Metaller war sauer…ich allerdings musste von drei Leuten festgehalten werden, als so eine olle Trulla neben mir nur meinte „Und wer spielt jetzt als Ersatz?“ Bei solchen Aussagen werde ich zur rasenden Wildsau und so verließ ich mit wilden Flüchen in Richtung dieser dämlichen Scheißkuh das Gelände…
Eigentlich hatten wir gar nicht mehr so rechten Bock, heute noch Großartig was zu stemmen und somit versammelten wir uns im VIP Bereich, wo nach kürzester Zeit unser Tisch voll war mit vielen Freunden und die Biere (die in Dosen natürlich) in Strömen flossen, doch irgendwie piekte mich Rais von den Kings dann doch an, einfach mal bei Doro vorbeizuschauen, was sich als absoluter Glückstreffer erwies, denn die Wacken Dauerleihgabe war in Geberlaune, gab Vollgas (wie eigentlich immer) und überraschte mit vielen Gästen. Beispielsweise Grave Digger Fronter Chris bei „East meets west“, Saxon Frontmann Biff bei der Coverversion von „Denim and leather“ und Gitarrenlegend Uli Jon Roth bei „Für immer“. Klasse! Doch das 30jährige Bühnenjubiläum ging weiter und bei „All we are“ stand dann sogar Knicki Knacki mit vielen anderen auf der Bühne. Fett! Sogar Phil Campbell steuerte einige Gitarrenparts zu „Breaking the law“ bei. Jau, das war feinste Unterhaltung und extrem kurzweilig!

Setlist:

I rule the ruins
Burning the witches
Rock ‚till death
East meets west
The night of the warlock
(We are) Metalheads
Raise your fist in the air
Denim and leather
Hellbound
Für immer
Revenge
Metal tango
Breaking the law
All we are
Earthshaker rock
ASP schenkte ich mir geflissentlich, denn mit diesem Goth Gedöns werde ich in diesem Leben nicht mehr warm und eigentlich war es Zeit für’s Heierbettchen, doch irgendwie schlug ich mich doch noch zur Partystage durch, wo Amorphis gerade mit einem Akustik Set einstiegen, der es in sich hatte. 5 Songs in ruhiger, sphärischer Darbietung, phänomenal und auch der Sound war klasse. Danach ging es aber zur Sache und „Shades of gray“ eröffnete den „harten“ Set, der sich natürlich am neuen Werk „Circles“ orientierte. Bei „Hopeless days“ ging sogar ich steil und beim abschließenden „My kantele“ sowieso. Was für ein Hammergig! Schaut einfach mal das Video zum kompletten Auftritt, denn das war wirklich legendär!
Sollte ich mir tatsächlich noch Grave Digger geben? Nunja, wenn ich schon mal da bin, mache ich der Teutonischen Heavy Metal Legende selbstverständlich meine Aufwartung, denn Songs wie „Excalibur“, „Hammer of the scots“, „Ballad of a hangman“ oder natürlich „Heavy metal breakdown“ gehen immer und überall. Zugegebenermaßen ging sogar die Gastperformance von Sabaton Röchler Joakim Broden bei „Rebellion“ richtig gut und das Medley aus „The reaper“, „We wanna rock you“, Baphomet“ und „Twilight of the gods“ war klasse. Also alles in allem ein würdiger und großartiger Abschluss eines extrem langen und heißen Tages.

Setlist:
Charon
Clash of the gods
Death angel and the grave digger
Hammer of the scots
Knight of the cross
Wedding day
Ballad of a hangman
The house
The reaper / We wanna rock you / Baphomet / Twilight of the gods
Excalibur
The last supper
Home at last
Highland farewell
Rebellion (The clans are marching)
Heavy metal breakdown

TAG 4 - Samstag

Der für uns letzte Tag begann mit einer gewissen Abkühlung, denn der Himmel war diesmal etwas durchsetzter mit Wolken, doch unsere Wetter App zeigte zumindest nichts von Regen. Hmmm…so richtig trauen konnte ich dem Braten noch nicht. Dennoch überlegten wir jetzt schon, dem Schleswig Holsteinischem Ballermann Treiben bereits am Abend ein Ende zu setzen und nach Hause zu fahren. Dass uns diese Entscheidung im Verlaufe des Tages von selbst abgenommen werden würde, konnten wir zu diesem Zeitpunkt noch nicht erahnen. Also jut, erstmal erneut eine arktische Dusche und ab ins Getümmel…
Aufgrund unserer maladen Beine legten wir heute von vornherein fest, uns lediglich auf den Infield zu bewegen und da das Programm auch extrem gut war fiel es uns relativ leicht, auf die Wege zum Zelt zu verzichten. Das die Entscheidung durchaus seine Richtigkeit hatte, bewiesen gleich zum Auftakt Callejon, meine ehemalige Lieblings-Hass-Band, die sich allerdings mit „Blitzkreuz“ und „Man spricht Deutsch“  in meinem Ranking ziemlich weit nach oben verbessert hatte. Sahen die anwesenden „Pauschis“ scheinbar auch so, denn der Kölner Fünfer wurde von den zu dieser frühen Stunde schon zahlreich Anwesenden mächtig abgefeiert. Der Sound war auch gut, die Performance energetisch und selbst Jette hob den Daumen, was etwas heißen soll. Schade nur, dass lediglich „Schwule Mädchen“ und „Schrei nach Liebe“ von besagtem Coveralbum zum Einsatz kamen, hatte ich mich doch auf „Mein Block“ gefreut. Doch egal, Callejon waren super…Ende der Durchsage.
Bei Fear Factory war ich etwas im Zweifel, denn irgendwie konnten mich die Kalifornier in den letzten Jahren nicht mehr kicken…doch heute bissen sie zu und ich hing an deren Angel. „Demanufacture“, „Self bias resistor“ waren ein klasse Einstieg und auch im weiteren Verlauf des Auftritts konnten die Jungs mächtig Arsch treten. Sogar meine Lieblingssongs „Cyberwaste“ und „Replica“ fanden Verwendung und hinterließen bei mir ein fettes Grinsen im Gesicht. Das war fett, das war amtlich. Willkommen zurück in meiner Playliste.

Auf die Apokalyptischen Reiter hatte ich (wie eigentlich immer) mächtig Bock, Jette (wie immer) weniger, doch das war mir wurscht, hatte ich ja noch einen bei ihr gut von wegen 9mm und Annihilator. Also ab vor die Bühne und mit Fuchs abgefeiert. Allerdings habe ich die Weimarer schon deutlich stärker gesehen und mit „Komm“ und „Du kleiner Wicht“ war der Einstieg ziemlich dünne, da haben die Jungs weitaus stärkere Kaliber im Rohr. Wenigstens wurde ich mit „Es wird schlimmer“, „Der Adler“ und „Seemann“ wieder etwas gütiger gestimmt.. Warum allerdings die Veranstalter im Vorfeld der Band untersagte, 100 limitierte Wacken Shirts zu verschenken, bleibt mir ein Rätsel…also was tun? Ein paar findige Helfer ausgesucht, die dann im Publikum die Teile verteilten. Wo ein Wille ist, ist auch ein Gebüsch…äääh…Weg.
Nun wurde es bedrohlich dunkel und wir begaben uns sicherheitshalber in den VIP Bereich, wo es dann auch pünktlich richtig derbe anfing zu gewittern. Sehr zum Pech von Lamb of god und Sonata arctica, die regelrecht absoffen und dennoch Vollgas gaben. Das war schon bitter für die Bands und auch für die Fans, die in diesen 30 Minuten durch bis auf die Knochen waren. Aber warum zum Teufel schaffen es die Verantwortlichen nach 24 Jahren nicht, irgendeine Maßnahme zu ergreifen, dass nach so einem kleinen, zugegebenermaßen heftigen Wolkenbruch das Wasser irgendwie ablaufen kann? Die Teiche die sich nun gebildet hatten, würden prima in die mecklenburgische Seenplatte passen, nicht aber auf ein Festival, egal welcher Größenordnung, Pauschaltouris hin, Metalfans her.
Da wir aber unbedingt Anthrax schauen wollten blieb uns nichts anderes übrig, als durch die tiefe Pampe zu waten, um halbwegs pünktlich vor der Bühne zu erscheinen…doch der Weg hatte sich mehr als gelohnt, denn was die Moschkönige hier abbrannten, war die mit weitem Abstand beste Performance des gesamten Wochenendes und das Megahighlight in 2013. Selbst das Fehlen von Stammdrummer Charlie Benante wurde mit John Dette perfekt kompensiert und auch der Ersatz Sechssaiter Jonathan Donais von Shadows fall fügte sich perfekt in das Gesamtbild ein, bei dem ein ständig umher rennender Scott Ian und ein dauergrinsender Joey Belladonna hervorstachen. Die Songauswahl war vom allerfeinsten und bei „In the end“ wurden sogar mit zwei großen Backdrops mit den Gesichtern von Dimebag und Ronnie James Dio ausgerollt, um den beiden viel zu früh verstorbenen Ikonen Tribut zu zollen. Eine großartige Geste, die nicht nur bei mir Gänsehaut verursachte. Guckt einfach auf die Setlist und Ihr könnt erahnen, wie geil das war. Alle zehn Daumen nach oben!

Setlist

Among the living
Caught in a mosh
Efilnikufesin (N.F.L.)
In the end
Deathrider
T.N.T.
Indians
Got the time
Fight ‘em ‘til you can’t
I am the law
Madhouse
Antisocial
Long live Rock’n’Roll
Während wir erneut durch den Schlamm wanderten kam Jette mit der Idee, doch Abends nach Hause zu fahren, was von Allen wohlwollend aufgenommen wurde, da ein vernünftiger Weg von A nach B absolut nicht mehr gewährleistet war. Selbst der von ihr angestrebte Besuch bei Kärbholz fiel dadurch buchstäblich ins Wasser, doch die äußeren Bedingungen waren mittlerweile einfach untragbar geworden. Dementsprechend nutzten wir die Zeit zwischen Danzig (klang vom Gelände her mehr als grausam), Devil Driver (die laut Augen und Ohrenzeugen Berichten sehr stark gewesen sein sollen) und Trivium (leider über die Jahre relativ uninteressant geworden), um unser Campground dem Erdboden gleichzumachen. Doch etwas Eile war geboten, denn Candlemass wollte ich um Nichts in der Welt verpassen.
Wurde allerdings schwierig, denn vor der Hauptbühne waren bereits unüberschaubare Massen wegen Alice Cooper versammelt und somit botteten wir einen riesigen Umweg Richtung Party stage, um der schwedischen Doom Legende gepflegt „Tschüß“ zu sagen, denn Ende des Jahres legt Bandchef Leif Edling Candlemass zu den Akten. Warum nur, denn allein durch den neuen Sänger Mats Leven klingen die Perlen hartmetallischen Liedgutes frisch, knackig und aktueller denn je. Der Sound, der anfangs viel zu leise war, wurde ebenfalls immer besser und somit war eine Stunde wie im Flug vergangen. Guckt Euch einfach das Video dieses geilen Auftritts an…Danke an Jacky für den tollen Sound!
Bei Nightwish nutzten wir die Zeit, das Dorfestival noch einmal Revue passieren zu lassen (sofern uns Heulboje Floor Jansen dazu kommen ließ…Himmel, war die Alte laut) und zogen das Fazit, dass a) ich nach 8 Mal definitiv nicht mehr nach Wacken kommen werde, b) Thor ziemlich entsetzt über die „unmetallischen“ Massen war und c) auch Jette ziemlich desillusioniert nicht alle Bands sehen konnte, die sie wollte. Die Getränkepreise waren zu hoch, Catering von Tim Mälzer ist Schwachsinn und Leute das eigene Wasser bei 37 Grad zu verweigern ist eine Sauerei. Alles Weitere habe ich in diesem Bericht mehrfach angeführt und bedarf keiner weiteren Erläuterung.

Nachdem ich noch 20 Minuten den megageilen Lingua Mortis feat.Rage lauschen durfte, bei denen Ausnahme Gitarrist Victor Smolski über allem thronte, bestiegen wir unser Gefährt und traten die Heimreise an, dreckig, müde und eigentlich sogar ein klein wenig glücklich darüber, diesem überteuerten Affenzirkus endgültig den Rücken zu kehren.

Ein paar Videos noch von Auftritten, die ich gerne gesehen hätte...

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